Mittwoch

19. Oktober 2016

 

21. SONNTAG NACH TRINITATIS
Die geistliche Waffenrüstung

 

Predigttext

 

Eph 6, 10-17 (II. Reihe)
Mt 5, 38-48 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Wochenlied

 

Ach Gott, vom Himmel sieh darein (EG 273)
Zieh an die Macht, du Arm des Herrn (EG 377)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
{Denn} die Hoffnung des Gottlosen ist wie Staub, vom Winde zerstreut, und wie feiner Schnee, vom Sturm getrieben, und wie Rauch, vom Winde verweht, und wie man einen vergißt, der nur einen Tag lang Gast gewesen ist. Aber die Gerechten werden ewig leben, und der Herr ist ihr Lohn, und der Höchste sorgt für sie. Darum werden sie das Reich der Herrlichkeit und eine schöne Krone aus der Hand des Herrn empfangen. Denn er wird sie mit seiner Rechten beschirmen und mit seinem Arm verteidigen. Er wird seinen Eifer nehmen als Rüstung und die Schöpfung bewaffnen zur Abwehr der Feinde. Er wird Gerechtigkeit anziehen als Panzer und unbestechliches Gericht sich aufsetzen als Helm. Er wird unüberwindliche Heiligkeit ergreifen als Schild, er wird seinen strengen Zorn schärfen zum Schwert; mit ihm zusammen aber wird die Welt kämpfen gegen die Toren.
Weish 5, 15-21 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Unser geistlicher Kampf ist nicht umsonst. Es winkt der Siegespreis, die Krone der Gerechtigkeit, die Gott beilegen wird denen, die im Glauben stark und fest bleiben durch Ihn. Ja, Gott selber steht uns zur Seite in diesem Kampf, daß wir endlich gewinnen und den Sieg behalten. (Spieker [5], S. 293 f.)
 
oder
 
Wo keine Offenbarung ist, wird das Volk wild und wüst; aber wohl dem, der auf die Weisung achtet! Ein Knecht läßt sich mit Worten nicht in Zucht halten; denn wenn er sie auch versteht, so nimmt er sie doch nicht an. Siehst du einen, der schnell ist zu reden, da ist für einen Toren mehr Hoffnung als für ihn. Wenn ein Knecht von Jugend auf verwöhnt wird, so wird er am Ende widerspenstig sein. Ein zorniger Mann richtet Streit an, und ein Grimmiger tut viel Sünde. Die Hoffart des Menschen wird ihn stürzen; aber der Demütige wird Ehre empfangen. Wer mit Dieben gemeinsame Sache macht, haßt sein Leben; den Fluch hört er aussprechen und zeigt's nicht an. Menschenfurcht bringt zu Fall; wer sich aber auf den HERRN verläßt, wird beschützt.
Spr 29, 18-25 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Abend
 
Saul aber redete mit seinem Sohn Jonatan und mit allen seinen Großen davon, daß er David töten wolle. Aber Jonatan, Sauls Sohn, hatte David sehr lieb und sagte es ihm weiter und sprach: Mein Vater Saul trachtet danach, dich zu töten. Nun, so hüte dich morgen früh und verstecke dich und bleibe verborgen. Ich aber will hinausgehen und mich neben meinen Vater stellen auf dem Felde, wo du bist, und über dich mit meinem Vater sprechen; und was ich erfahre, will ich dir kundtun. Und Jonatan redete das Beste von David mit seinem Vater Saul und sprach zu ihm: Es versündige sich der König nicht an seinem Knechte David, denn er hat sich nicht an dir versündigt, und sein Tun ist dir sehr nützlich. Er hat sein Leben gewagt und den Philister erschlagen, und der HERR hat großes Heil für ganz Israel vollbracht. Das hast du gesehen und dich darüber gefreut. Warum willst du dich denn an unschuldigem Blut versündigen, daß du David ohne Grund tötest? Da hörte Saul auf die Stimme Jonatans und schwor: So wahr der HERR lebt: er soll nicht sterben! Da rief Jonatan David und sagte ihm alle diese Worte und brachte ihn zu Saul; und David diente ihm wie früher.
1.Sam 19, 1-7 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-07-26
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