Dienstag

15. November 2016

 

VORLETZTER SONNTAG IM KIRCHENJAHR
Weltgericht

 

Predigttext

 

Röm 8, 18-23 (24-25) (II. Reihe)
Mt 25, 31-46 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi

Wochenlied

 

Es ist gewißlich an der Zeit (EG 149)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Abend Alternative Lesung

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen

{Denn} wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir hinfort kein andres Opfer mehr für die Sünden, sondern nichts als ein schreckliches Warten auf das Gericht und das gierige Feuer, das die Widersacher verzehren wird. Wenn jemand das Gesetz des Mose bricht, muß er sterben ohne Erbarmen auf zwei oder drei Zeugen hin. Eine wieviel härtere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes für unrein hält, durch das er doch geheiligt wurde, und den Geist der Gnade schmäht? Denn wir kennen den, der gesagt hat: »Die Rache ist mein, ich will vergelten«, und wiederum: »Der Herr wird sein Volk richten.« Schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.
Hebr 10, 26-31 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Wenn die Menschen dem Anspruch der göttlichen Wahrheit verachten, wenn sie von der Heiligkeit des Blutes Christi nichts mehr wissen wollen und das Angebot der göttlichen Gnade verschmähen, dann bleibt für ihren Undank nur noch das Gericht des göttlichen Zorns.

Abend

Das ganze Volk schrie inständig und anhaltend zum Herrn, und sie und ihre Frauen demütigten sich mit Fasten und Beten. Die Priester zogen Bußgewänder an, die Kinder warfen sich vor dem Tempel des Herrn nieder, und den Altar des Herrn verhüllte man mit einer Bußdecke. Und sie schrien einmütig zum Gott Israels, daß ihre Kinder und Frauen nicht den Feinden zum Raub und zur Beute gegeben, ihre Städte nicht zerstört werden sollten und daß ihr Heiligtum nicht entweiht und von den Heiden nicht geschmäht und verspottet werden sollte. Und Jojakim, der Hohepriester des Herrn, ging umher, ermutigte ganz Israel und sprach: Das sollt ihr wissen, daß der Herr euer Gebet erhören wird, wenn ihr nicht ablaßt vom Fasten und Beten vor dem Herrn. Denkt an Mose, den Diener des Herrn, der nicht mit dem Schwert, sondern mit heiligem Gebet die Amalekiter schlug, die sich auf ihre Kraft und Macht, auf ihr Heer, auf Schild, Wagen und Reiter verließen. So soll es auch allen Feinden Israels ergehen, wenn ihr so fortfahrt, wie ihr angefangen habt. Nach dieser Ermahnung blieben sie weiterhin im Gebet vor dem Herrn. Auch die Priester trugen Bußgewänder und hatten Asche auf dem Haupt, wenn sie dem Herrn Brandopfer darbrachten. Und sie beteten alle zum Herrn von ganzem Herzen, er möge sein Volk Israel gnädig heimsuchen.
Judit 4, 7-14 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abend Alternative Lesung

{Und} des HERRN Wort geschah zu mir: Du Menschenkind, sprich zu ihnen: Du bist ein Land, das nicht beregnet ist, das nicht benetzt wurde zur Zeit des Zorns, dessen Fürsten in seiner Mitte sind wie brüllende Löwen, wenn sie rauben; sie fressen Menschen, reißen Gut und Geld an sich und machen viele zu Witwen im Lande. Seine Priester tun meinem Gesetz Gewalt an und entweihen, was mir heilig ist; sie machen zwischen heilig und unheilig keinen Unterschied und lehren nicht, was rein oder unrein ist, und vor meinen Sabbaten schließen sie die Augen; so werde ich unter ihnen entheiligt. Die Oberen in seiner Mitte sind wie reißende Wölfe, Blut zu vergießen und Menschen umzubringen um ihrer Habgier willen. Und seine Propheten streichen ihnen mit Tünche darüber, haben Truggesichte und wahrsagen ihnen Lügen; sie sagen: »So spricht Gott der HERR«, wo doch der HERR gar nicht geredet hat. Das Volk des Landes übt Gewalt; sie rauben drauflos und bedrücken die Armen und Elenden und tun den Fremdlingen Gewalt an gegen alles Recht. Ich suchte unter ihnen, ob jemand eine Mauer ziehen und in die Bresche vor mir treten würde für das Land, damit ich's nicht vernichten müßte; aber ich fand keinen. Darum schüttete ich meinen Zorn über sie aus, und mit dem Feuer meines Grimmes machte ich ihnen ein Ende und ließ so ihr Treiben auf ihren Kopf kommen, spricht Gott der HERR.
Hes 22, 23-31 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-10-02
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