Samstag

19. November 2016

 

VORLETZTER SONNTAG IM KIRCHENJAHR
Weltgericht

 

Predigttext

 

Röm 8, 18-23 (24-25) (II. Reihe)
Mt 25, 31-46 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi

Wochenlied

 

Es ist gewißlich an der Zeit (EG 149)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm   Abend

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen
 
{Und} ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. Und ich sah die Toten, groß und klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl. Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.
Offb 20, 11-15 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Alle Ausmalungen menschlicher Phantasie vom Jüngsten Gericht reichen nicht an dies Entscheidende heran, daß die Toten ohne Ausnahme vor Gott stehen und mit ihrem ganzen Leben vor Ihm offenbar werden. Aus »den Büchern« geht hervor, was sie getan, gedacht, versäumt und gefehlt haben - nichts ist vergessen! Aus dem »Buch des Lebens« geht hervor, ob Gott sie erwählt hat. Darum bitten wir bei der Taufe: »Schreib meinem Nam aufs Beste ins Buch des Lebens ein.« (EG 523, 5) (Spieker [5], S. 325)

Wochenspruch

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi
2. Kor 5, 10 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Über den Altären ungezählter alter Kirchen ist Christus dargestellt als der Weltenrichter, thronend über dem Regenbogen, und Seine heiligen Engel sind um Ihn, und die Menschen alle empfangen ihr Urteil vor Seinem Thron. Hier wird das innerste Wesen, die eigentliche Richtung des Lebens offenbar, und niemand kann sich diesem Gericht entziehen, niemand an eine höhere und gerechtere Instanz appellieren. Warum hat der Vater deas Gericht dem Sohn übergeben? Darum, weil hier allen Menschen nach dem einen und einzigen Maßstab ihr Recht gesprochen wird, wieviel sie von der Liebe Christi in sich auafgenommen und mit der Tat bezeugt haben. Was ist vor diesem Richterstuhl groß, was klein? (Spieker [5], S. 321)
 

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-10-02
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