Montag

21. November 2016

 

EWIGKEITSSONNTAG
Die ewige Stadt

 

Predigttext

 

Offb 21, 1-7 (II. Reihe)
Mk 13, 28-37 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Laßt eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen

Wochenlied

 

Wachet auf, ruft uns die Stimme (EG 147)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen

{Und} Mose stieg aus dem Jordantal der Moabiter auf den Berg Nebo, den Gipfel des Gebirges Pisga, gegenüber Jericho. Und der HERR zeigte ihm das ganze Land: Gilead bis nach Dan und das ganze Naftali und das ganze Land Ephraim und Manasse und das ganze Land Juda bis an das Meer im Westen und das Südland und die Gegend am Jordan, die Ebene von Jericho, der Palmenstadt, bis nach Zoar. Und der HERR sprach zu ihm: Dies ist das Land, von dem ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen habe: Ich will es deinen Nachkommen geben. - Du hast es mit deinen Augen gesehen, aber du sollst nicht hinübergehen. So starb Mose, der Knecht des HERRN, daselbst im Lande Moab nach dem Wort des HERRN. Und er begrub ihn im Tal, im Lande Moab gegenüber Bet-Peor. Und niemand hat sein Grab erfahren bis auf den heutigen Tag. Und Mose war hundertundzwanzig Jahre alt, als er starb. Seine Augen waren nicht schwach geworden, und seine Kraft war nicht verfallen.
[Und die Israeliten beweinten Mose im Jordantal der Moabiter dreißig Tage, bis die Zeit des Weinens und Klagens über Mose vollendet war.]
5.Mose 34, 1-7 (8) Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Der alte Gotteszeuge darf das verheißene Land nur aus der Ferne sehn, aber sein Fuß darf es nicht betreten. So bleibt die Gemeinde immer im Warten: sie darf mit den Augen des Glaubens die zukünftige Herrlichkeit schauen, aber sie muß auf Erden sich genügen lassen an Gottes Verheißung. (Spieker [5], S. 164)

Abend

Denn ihr seid nicht gekommen zu dem Berg, den man anrühren konnte und der mit Feuer brannte, und nicht in Dunkelheit und Finsternis und Ungewitter und nicht zum Schall der Posaune und zum Ertönen der Worte, bei denen die Hörer baten, daß ihnen keine Worte mehr gesagt würden; denn sie konnten's nicht ertragen, was da gesagt wurde: »Und auch wenn ein Tier den Berg anrührt, soll es gesteinigt werden.« Und so schrecklich war die Erscheinung, daß Mose sprach: »Ich bin erschrocken und zittere.« Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln, und zu der Versammlung und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abels Blut. Seht zu, daß ihr den nicht abweist, der da redet. Denn wenn jene nicht entronnen sind, die den abwiesen, der auf Erden redete, wieviel weniger werden wir entrinnen, wenn wir den abweisen, der vom Himmel redet.
Hebr 12, 18-25 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Gesetz und Evangelium treten einander gegenüber, dargestellt durch den Berg Sinai und den Berg Zion: dort eine Welt, die Furcht und Schrecken erweckt - Dunkel und Finsternis, aus denen die Feuerlohe schlägt, der Hall der Posaune erklingt - hier die ewige Gottesstadt, Stätte der vollendeten Gerechten, anstelle der unerbittlichen Forderung das Blut Christi, durch welches unsere Schuld gesühnt wird. (Spieker [5], S. 52)
 


© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-10-02
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