Dienstag

29. November 2016

 

1. ADVENT
Der kommende Herr

 

Predigttext

 

Jer 23, 5-8 (III. Reihe)
Sach 9, 9-10 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.

Wochenlied

 

Nun komm der Heiden Heiland (EG 4)
Die Nacht ist vorgedrungen (EG 16)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen
 
Gedenkt {aber} der früheren Tage, an denen ihr, die ihr erleuchtet wurdet, erduldet habt einen großen Kampf des Leidens, indem ihr zum Teil selbst durch Schmähungen und Bedrängnisse zum Schauspiel geworden seid, zum Teil Gemeinschaft hattet mit denen, welchen es so erging. Denn ihr habt mit den Gefangenen gelitten und den Raub eurer Güter mit Freuden erduldet, weil ihr wisst, dass ihr eine bessere und bleibende Habe besitzt. Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Geduld aber habt ihr nötig, auf dass ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt. Denn »nur noch eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und wird nicht lange ausbleiben. Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben. Wenn er aber zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm« Wir aber sind nicht solche, die zurückweichen und verdammt werden, sondern solche, die glauben und die Seele erretten.
Hebr 10, 32-39 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
In der Kirche Christi stehn wir zusammen als eine Kampf- und Lebensgemeinschaft, aus der keiner ausbrechen darf: "Wer weichen wird, an dem wird Meine Seele kein Gefallen haben." Darum gilt es: festzuhalten an der Zuversicht, darunter zu bleiben unter der Hand Gottes und entgegenzuharren Dem, der da kommt. (Spieker [5], S. 329)

Abend

Weh denen, die Unheil planen und gehen mit bösen Gedanken um auf ihrem Lager, dass sie es frühe, wenn's licht wird, vollbringen, weil sie die Macht haben! Sie begehren Äcker und nehmen sie weg, Häuser und reißen sie an sich. So treiben sie Gewalt mit eines jeden Hause und mit eines jeden Erbe. Darum, so spricht der HERR: Siehe, ich plane wider dies Geschlecht Unheil, aus dem ihr euren Hals nicht ziehen sollt und nicht so stolz dahergehen sollt; denn es ist eine böse Zeit. Zur selben Zeit wird man einen Spruch von euch machen und bitter klagen. Man wird sagen: Es ist aus, wir sind vernichtet! Meines Volkes Land kriegt einen fremden Herrn! Wie entreißt er es mir! Als Vergeltung verteilt man unser Feld! Darum wirst du keinen haben, der für dich die Messschnur wirft, dass dir ein Losanteil in der Gemeinde des HERRN zufällt. »Ich will dich, Jakob, sammeln ganz und gar und den Rest Israels zusammenbringen. Ich will sie wie Schafe miteinander in einen festen Stall tun und wie eine Herde in ihre Hürden, dass es von Menschen dröhnen soll.« Ein Durchbrecher ist vor ihnen heraufgezogen; sie haben das Tor durchbrochen und sind hindurch- und hinausgezogen: Ihr König zog vor ihnen her, ja der Herr an ihrer Spitze.
Mich 2, 1-5.12-13 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Unersättliche Habgier, hemmungsloser Machtdünkel zerstört das von Gott gesetzte Recht und die alte Volksordnung. Die Folge wird der völlige Verlust des Landes sein, welcher mit den Schuldigen auch die Unschuldigen trifft. Aber wenn das Gericht Gottes ergangen ist, wird der Herr Sein zerstreutes Volk wieder sammeln. Er wird selbst als ein König dem Volk in die Freiheit voranziehen. (Spieker [5], S. 4)


© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-11-10
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