Montag

7. November 2014

 

DRITTLETZTER SONNTAG IM KIRCHENJAHR
Mitten unter uns

 

Predigttext

 

Röm 14, 7-9 (II. Reihe)
Mi 4, 1-5 (7b) (Rev. II)

Wochenspruch

 

Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils

Wochenlied

 

Wir warten dein, o Gottes Sohn (EG 152)
Mitten wir im Leben sind (EG 518)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen

P. Jordan{Und er} Jesus fing abermals an, am See zu lehren. Und es versammelte sich eine sehr große Menge bei ihm, so daß er in ein Boot steigen mußte, das im Wasser lag; er setzte sich, und alles Volk stand auf dem Lande am See. Und er lehrte sie vieles in Gleichnissen; und in seiner Predigt sprach er zu ihnen: Hört zu! Siehe, es ging ein Sämann aus, zu säen. Und es begab sich, indem er säte, daß einiges auf den Weg fiel; da kamen die Vögel und fraßen's auf. Einiges fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und ging alsbald auf, weil es keine tiefe Erde hatte. Als nun die Sonne aufging, verwelkte es, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. Und einiges fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen empor und erstickten's, und es brachte keine Frucht. Und einiges fiel auf gutes Land, ging auf und wuchs und brachte Frucht, und einiges trug dreißigfach und einiges sechzigfach und einiges hundertfach. Und er sprach: Wer Ohren hat zu hören, der höre!
[Und als er allein war, fragten ihn, die um ihn waren, samt den Zwölfen, nach den Gleichnissen. Und er sprach zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben; denen aber draußen widerfährt es alles in Gleichnissen, damit sie es mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen, und mit hörenden Ohren hören und doch nicht verstehen, damit sie sich nicht etwa bekehren und ihnen vergeben werde.
Mark 4, 1-9 (10-12) Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Der Widersacher Gottes möchte die Lebenskeime des göttlichen Wortes unwirksam machen, ehe sie Frucht tragen. Die Hörer werden zur Entscheidung gerufen, ob sie die Botschaft annehmen oder verweigern, bewahren oder vergessen. Auch du bist gerufen. mit gesammelter Kraft und in großer Tiefe das dir anvertraute Wort aufzunehmen und zu bewahren. (Spieker [5], S. 77)

Abend

Es ist {aber} nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet. Vor allen Dingen habt untereinander beständige Liebe; denn »die Liebe deckt auch der Sünden Menge«. Seid gastfrei untereinander ohne Murren. Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes: wenn jemand predigt, daß er's rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, daß er's tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein ist die Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
1.Petr 4, 7-11 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Zucht und Bereitung machen Zeit und Kraft frei zum Gebet; treu geübtes Gebet macht Kraft frei für den mannigfaltigen Dienst an den Brüdern; in Liebe geleisteter Dienst weckt dankbaren Lobpreis für Gott. (Spieker [5], S. 164)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-10-02
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