Mittwoch

8. November 2017

 

21. SONNTAG NACH TRINITATIS
Die geistliche Waffenrüstung

 

Predigttext

 

Mt 10, 34-39 (III. Reihe)
Eph 6, 10-17 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Wochenlied

 

Ach Gott, vom Himmel sieh darein (EG 273)
Zieh an die Macht, du Arm des Herrn (EG 377)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
{Denn} die Hoffnung des Gottlosen ist wie Staub, vom Winde zerstreut, und wie feiner Schnee, vom Sturm getrieben, und wie Rauch, vom Winde verweht, und wie man einen vergisst, der nur einen Tag lang Gast gewesen ist. Aber die Gerechten werden ewig leben, und beim Herrn ist ihr Lohn, und der Höchste sorgt für sie. Darum werden sie ein herrliches Reich empfangen und eine schöne Krone aus der Hand des Herrn. Denn er wird sie mit seiner Rechten beschirmen und mit seinem Arm beschützen. Er wird seinen Eifer nehmen als Harnisch und die Schöpfung bewaffnen zur Abwehr der Feinde. Er wird Gerechtigkeit anziehen als Panzer und unbestechliches Gericht aufsetzen als Helm. Er wird unüberwindliche Heiligkeit ergreifen als Schild. Er wird seinen strengen Zorn schärfen zum Schwert. Und die Welt wird mit ihm zum Kampf ausziehen gegen die Toren.
Weish 5, 14-20 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Unser geistlicher Kampf ist nicht umsonst. Es winkt der Siegespreis, die Krone der Gerechtigkeit, die Gott beilegen wird denen, die im Glauben stark und fest bleiben durch Ihn. Ja, Gott selber steht uns zur Seite in diesem Kampf, daß wir endlich gewinnen und den Sieg behalten. (Spieker [5], S. 293 f.)
 
oder
 
Wo keine Offenbarung ist, wird das Volk wild und wüst; aber wohl dem, der auf das Gesetz achtet! Ein Knecht lässt sich mit Worten nicht in Zucht halten; denn wenn er sie auch versteht, so nimmt er sie doch nicht an. Siehst du einen, der schnell ist zu reden, da ist für einen Toren mehr Hoffnung als für ihn. Wenn ein Knecht von Jugend auf verwöhnt wird, so wird er am Ende widerspenstig sein. Ein zorniger Mann richtet Streit an, und ein Grimmiger tut viel Sünde. Die Hoffart des Menschen wird ihn stürzen; aber der Demütige wird Ehre empfangen. Wer mit Dieben teilt, hasst sein Leben; den Fluch hört er und zeigt's nicht an. Menschenfurcht bringt zu Fall; wer sich aber auf den HERRN verlässt, wird beschützt.
Spr 29, 18-25 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Abend
 
Saul aber redete mit seinem Sohn Jonatan und mit allen seinen Knechten davon, dass er David töten wolle. Aber Jonatan, Sauls Sohn, hatte David sehr lieb. Und Jonatan sagte es ihm weiter und sprach: Mein Vater Saul trachtet danach, dass er dich töte. Nun, so hüte dich morgen früh und bleib verborgen und verstecke dich. Ich aber will hinausgehen und mich neben meinen Vater stellen auf dem Felde, wo du bist, und über dich mit meinem Vater reden; und was ich erfahre, will ich dir kundtun. Und Jonatan redete das Beste von David mit seinem Vater Saul und sprach zu ihm: Es versündige sich der König nicht an seinem Knechte David, denn er hat sich nicht an dir versündigt, und sein Tun ist dir sehr nützlich. Er hat sein Leben gewagt und den Philister erschlagen, und der HERR hat großes Heil für ganz Israel vollbracht. Das hast du gesehen und dich darüber gefreut. Warum willst du dich denn an unschuldigem Blut versündigen, dass du David ohne Grund tötest? Da hörte Saul auf die Stimme Jonatans und schwor: So wahr der HERR lebt: Er soll nicht sterben! Da rief Jonatan David und sagte ihm alle diese Worte und brachte ihn zu Saul; und David diente ihm wie früher.
1. Sam 19, 1-7 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-08-25
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