Samstag

10. Dezember 2016

 

2. ADVENT
Der kommende Erlöser

 

Predigttext

 

Mt 24, 1-14 (III. Reihe)
Jak 5, 7-8 (9-11) (Rev. III)

Wochenspruch

 

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Wochenlied

 

Ihr lieben Christen, freut euch nun (EG 6)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Abend
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Wir wollen euch {aber}, Brüder und Schwestern, nicht im Ungewissen lassen über die, die da schlafen, damit ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die da entschlafen sind, durch Jesus mit ihm führen. Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrig bleiben bis zum Kommen des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind. Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Ruf ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und die Toten werden in Christus auferstehen zuerst. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken, dem Herrn entgegen in die Luft. Und so werden wir beim Herrn sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander.
1. Thess 4, 13-18 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Christen haben einen festen Trost und eine gewisse Hoffnung, denn sie glauben daran, daß "Jesus gestorben und auferstanden ist". Sie haben die Verheißung Seiner Wiederkunft, sie sind unlöslich durch das Band der Hoffnung mit Ihm verbunden. Seine Stimme dringt auch durch Gräber, sie weckt Tote auf. Zuletzt ist das Ziel dieser Hoffnung ganz einfach: "wir werden bei dem Herrn sein allezeit." (Spieker [5], S. 317)

Wochenspruch
 
Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.
Lk 21, 28
 
Das Gebet des Herrn mündet in der Bitte, daß Gott uns erlösen wolle "von dem Übel", das heißt aus der Macht des Bösen. Wer um Erlösung bittet, der weiß, daß seine Gebundenheit stärker, sein Schade tiefer ist, als daß er selber oder irgend ein Mensch ihm helfen könnte. Dem aber, dem Erlösung verheißen ist, geziemt das erhobene Haupt und der aufwärts gerichtete Blick: beides als Sinnbild und Ausdruck der sieghaften Freudigkeit, die die Verzweiflung hinter sich gelassen hat, des verwärtsdrängenden Mutes, der sich vor nichts fürchtet, der alles überwindenden Hoffnung, die weiß: ich werde nicht zuschanden.
(Spieker [5], S. 6 f.)

 

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-11-10
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