Montag

12. Dezember 2016

 

3. ADVENT
Der Vorläufer des Herrn

 

Predigttext

 

Lk 3, 1-14 (III. Reihe)
Lk 1, 67-69 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig.

Wochenlied

 

Mit Ernst, o Menschenkinder (EG 10)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Zu der Zeit kam Johannes der Täufer und predigte in der Wüste von Judäa und sprach: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! Denn dieser ist's, von dem der Prophet Jesaja gesprochen und gesagt hat: »Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg und macht eben seine Steige!« Er aber, Johannes, hatte ein Gewand aus Kamelhaaren an und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber waren Heuschrecken und wilder Honig. Da ging zu ihm hinaus Jerusalem und ganz Judäa und das ganze Land am Jordan und ließen sich taufen von ihm im Jordan und bekannten ihre Sünden.
Matth 3, 1-6 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der Prediger der Buße ist der Verkünder des neuen Anfangs, der in der Geistestaufe durch Christus soll vollendet werden. Schon die Bußtaufe des Johannes zielt auf das Neuwerden des Menschen, welches anhebt mit dem Bekenntnis der Sünden. (Spieker [5], S. 12)
 
Abend
 
Bekehre dich, Israel, zu dem HERRN, deinem Gott; denn du bist gestrauchelt durch deine Schuld. Nehmt diese Worte mit euch und bekehrt euch zum HERRN und sprecht zu ihm: Vergib uns alle Sünde und tu uns wohl, so wollen wir opfern die Frucht unserer Lippen. Assur soll uns nicht helfen; wir wollen nicht mehr auf Rossen reiten, auch nicht mehr sagen zu dem Werk unserer Hände: Du bist unser Gott. Sondern bei dir finden die Verwaisten Erbarmen. Ich will ihre Abtrünnigkeit heilen; gerne will ich sie lieben; denn mein Zorn hat sich von ihnen gewendet. Ich will für Israel wie der Tau sein, dass es blüht wie eine Lilie und seine Wurzeln ausschlagen wie der Libanon und seine Zweige sich ausbreiten, dass es so schön sei wie ein Ölbaum und so guten Geruch gebe wie der Libanon. Und sie sollen wieder unter seinem Schatten sitzen; von Korn sollen sie sich nähren und sprossen wie der Weinstock, der berühmt ist wie der Wein vom Libanon. Ephraim, was sollen ihm noch Götzen? Ich will ihn erhören und ihn anschauen. Ich will sein wie der üppige Wacholder. Von mir erhältst du deine Frucht. Wer ist weise, dass er dies versteht, und klug, dass er dies einsieht? Die Wege des HERRNsind richtig und die Gerechten wandeln darauf; aber die Übertreter kommen auf ihnen zu Fall.
Hos 14, 2-10 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Gott selber will unter Seinem Volke wohnen, will unter ihm sein wie ein immergrünender Baum, dessen Blätter nicht verwelken. Gott will sogar die Lebensfrüchte, die Er erschafft, dem Volke zurechnen, weil es in seiner Furcht steht und seine Taten in Gott getan sind. - Unser Christbaum ist ein Sinnbild, wie Gott Seine Verheißungen wahr macht.(Spieker [5], S. 13)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-11-10
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