Mittwoch

21. Dezember 2016

 

4. ADVENT
HOHER ADVENT

Die nahende Freude

 

Predigttext

 

Lk 1, 26-33 (34-37) 38 (III. Reine)
Hes 17, 22-24 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe.

Wochenlied

 

Nun jauchzet, all ihr Frommen (EG 9)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
{Und} dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, und der zuschließt, und niemand tut auf: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet. Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen. Ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!
[Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen.]
Offb 3, 7.8.10.11 (12) Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Das Geheimnis der "kleinen Kraft"! Trotz des Mangels an Macht und Einfluß besitzt die Gemeinde zu Philadelphia des Entscheidende: sie hält fest am Wort und bezeugt den Namen ihres Herrn. Deshalb ist sie das Bild der wahren Kirche, ihr gilt die Verheißung, daß sie bewahrt werde in der letzten schweren Drangsal und daß sie zum tragenden Pfeiler im künftigen Tempel werde.
(Spieker [5], S. 328)


Abend
 
Ich, der HERR, bin dein Heiland und ich, der Mächtige Jakobs, dein Erlöser. Ich will Gold anstatt des Erzes und Silber anstatt des Eisens bringen und Erz anstatt des Holzes und Eisen anstatt der Steine. Und ich will den Frieden zu deiner Obrigkeit machen und die Gerechtigkeit zu deinem Herrscher. Man soll nicht mehr von Frevel hören in deinem Lande noch von Schaden oder Verderben in deinen Grenzen, sondern deine Mauern sollen »Heil« und deine Tore »Lob« heißen. Die Sonne soll nicht mehr dein Licht sein am Tage, und der Glanz des Mondes soll dir nicht mehr leuchten, sondern der HERR wird dein ewiges Licht und dein Gott wird dein Glanz sein. Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht den Schein verlieren; denn der HERR wird dein ewiges Licht sein, und die Tage deines Leidens sollen ein Ende haben. Und dein Volk sollen lauter Gerechte sein. Sie werden das Land ewiglich besitzen als der Spross meiner Pflanzung und als ein Werk meiner Hände mir zum Preise. Aus dem Kleinsten sollen tausend werden und aus dem Geringsten ein mächtiges Volk. Ich, der HERR, will es zu seiner Zeit eilends ausrichten.
Jes 60, 16b-22 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Im Gegensatz zur irdischen Sonne, welche untergeht, welche einmal erloschen sein wird, redet der Prophet von einer Sonne, die nicht mehr untergeht - von jener "Sonne der Gerechtigkeit", welche diese Welt erleuchtet mit dem Glanz der Wahrheit und sie erwärmt mit dem göttlichen Liebesfeuer. Wo sie leuchtet, da spendet sie Leben, Heil und Gerechtigkeit. (Spieker [5], S. 206)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-11-10
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