Sonntag - 3. Februar 2019
5. SONNTAG VOR DEN FASTEN

Der Herr der Geschichte



 Laudes/Morgengebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 118 B VII


Tut mir auf das Tor der Gerechtigkeit, *
ich will einziehen, dem H
ERRN zu danken.

    Das Tor des HERRN ist dies, *
    hier dürfen Gerechte einziehn.


Ich danke Dir, Du gabst mir Antwort, *
und Du wurdest mein Retter.


    Der Stein, den die Bauleute verwarfen. *
    der ist zum Eckstein geworden.


Das ist vom HERRN geschehen, *
ein Wunder vor unsern Augen.


    Dies ist der Tag, den der HERR macht, *
    lasst uns jubeln und an ihm uns freuen.


Hilf doch, o HERR! *
O H
ERR, lass gelingen!

    Gelobt sei, der einzieht im Namen des HERRN! *
    Wir segnen euch vom Haus des H
ERRN her.

Der HERR, Er ist Gott, *
Er erleuchte uns!


    Schlingt Bänder zum festlichen Reigen *
    bis an die Hörner des Altars.


Du bist mein Gott, Dir will ich danken, *
mein Gott, Dich will ich preisen!


    Dankt dem HERRN, denn Er ist freundlich, *
    ja, Seine Güte währt ewig. +

[Antiphon
Dies ist der Tag, den der H
ERR macht;
wir wollen uns an ihm freuen und fröhlich sein, Halleluja, Halleluja.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Dies ist der Tag, den der H
ERR macht;
wir wollen uns an ihm freuen und fröhlich sein, Halleluja, Halleluja.

Tagespsalm

Antiphon

Noten
Noten

Psalm 105 B V


Dankt dem HERRN und ruft an Seinen Namen, *
verkündet unter den Völkern Seine Taten!


    Er ist es, er, der HERR, unser Gott, *
    auf der ganzen Erde gilt Sein Urteil.


Auf ewig denkt Er an Seinen Bund, *
- Sein Wort, entboten für tausend Geschlechter -


    den Er geschlossen mit Abraham, *
    an Seinen Eid, geschworen dem Isaak.


Er stellte ihn auf als Satzung für Jakob, *
als ewigen Bund für Israel.


    Er sprach:
    »Dir geb ich das Land Kanaan, *
    das euch zum Erbe bestimmt ist.«


Da waren sie noch gering an Zahl, *
nur wenige und Fremde im Land,


    und zogen umher von Volk zu Volk, *
    von dem einen Reiche zum andern.


Er erlaubte niemand, sie zu bedrücken, *
wies Könige zurecht um ihretwillen:


    »Tastet meine Gesalbten nicht an, *
    fügt meinen Propheten kein Leid zu!« +

Doch dann rief Er Hunger ins Land *
und nahm allen Vorrat an Brot.


    Einen sandte Er vor ihnen her: *
    Josef wurde als Sklave verkauft.


Sie zwangen seine Füße in Fesseln, *
sein Hals wurde in Eisen gelegt


    bis zur Zeit, da Sein Wort sich erfüllte *
    und der Spruch des H
ERRN sich bewährte.

Er sandte einen König, der ließ ihn los, *
einen Herrn über Völker, der gab ihn frei,


    bestellte ihn zum Herrn über sein Haus, *
    zum Herrscher über all seine Habe:


Der sollte die Fürsten lehren nach seinem Sinn *
und seine Ältesten unterweisen. +

[Antiphon
Rühmt euch Seines heiligen Namens,
fragt nach dem H
ERRN und nach Seiner Macht!

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Rühmt euch Seines heiligen Namens,
fragt nach dem H
ERRN und nach Seiner Macht!

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 37B VI


Sei still vor dem HERRN *
und warte auf Ihn!


    Ereifre dich nicht
    über den, dem alles gelingt, *
    über den Mann, der auf Ränke sinnt!


Lass ab vom Zorn und entsage dem Grimm, *
ereifre dich nicht - es führt nur zum Bösen!


    Denn die Bösen wirden ausgetilgt, *
    doch die auf den H
ERRN hoffen,
    werden das Land besitzen.


Nur noch kurze Zeit -
der Frevler ist nicht mehr da, *
schaust du auf seine Stätte -
er ist verschwunden.


    Doch die Armen werden das Land besitzen *
    und sich freuen an der Fülle des Friedens. +


Arges sinnt der Frevler gegen den Gerechten, *
und er knirscht mit den Zähnen gegen ihn.


    Der Herr aber lacht über ihn! *
    Er sieht, sein Tag wird kommen.


Besser das Wenige des Gerechten *
als der Überfluss vieler Frevler.


    Denn der Arm der Frevler wird zerbrechen, *
    aber die Gerechten hält der H
ERR.

Der HERR kennt die Tage der Frommen, *
und ihr Erbe wird ewig bleiben.


    Sie darben nicht zur Zeit des Unglücks, *
    in Hungerjahren werden sie satt. +


Antiphon
Der Herr wird ans Licht bringen, was im
Finstern verborgen ist, und wird das
Trachten der Herzen offenbar machen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Der Herr wird ans Licht bringen, was im
Finstern verborgen ist, und wird das
Trachten der Herzen offenbar machen.

SCHRIFTLESUNG

Wochenspruch
Der Herr wird ans Licht bringen, was im
Finstern verborgen ist, und wird das
Trachten der Herzen offenbar machen.


Alttestamentliche Lesung
Jes 40, 12-25
Wer misst die Wasser mit der hohlen Hand, und wer bestimmt des Himmels Weite mit der Spanne und fasst den Staub der Erde mit dem Maß und wiegt die Berge mit einem Gewicht und die Hügel mit einer Waage? Wer bestimmt den Geist des H
ERRN, und welcher Ratgeber unterweist Ihn? Wen fragt Er um Rat, der Ihm Einsicht gebe und lehre Ihn den Weg des Rechts und lehre Ihn Erkenntnis und weise Ihm den Weg des Verstandes? Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage. Siehe, die Inseln sind wie ein Stäublein. Der Libanon wäre zu wenig zum Feuer und seine Tiere zu wenig zum Brandopfer. Alle Völker sind vor Ihm wie nichts und gelten Ihm als nichtig und eitel. Mit wem wollt ihr denn Gott vergleichen? Oder was für ein Abbild wollt ihr von Ihm machen? Der Meister gießt ein Bild und der Goldschmied vergoldet's und macht silberne Ketten daran. Wer aber zu arm ist für eine solche Gabe, der wählt ein Holz, das nicht fault, und sucht einen klugen Meister dazu, ein Bild zu fertigen, das nicht wackelt. Wisst ihr denn nicht? Hört ihr denn nicht? Ist's euch nicht von Anfang an verkündigt? Habt ihr's nicht gelernt von Anbeginn der Erde? Er thront über dem Kreis der Erde, und die darauf wohnen, sind wie Heuschrecken; Er spannt den Himmel aus wie einen Schleier und breitet ihn aus wie ein Zelt, in dem man wohnt; Er gibt die Fürsten preis, dass sie nichts sind, und die Richter auf Erden macht Er zunichte: Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum wurzelt ihr Stamm in der Erde, da bläst Er sie an, dass sie verdorren, und ein Wirbelsturm führt sie weg wie Spreu. Mit wem wollt ihr Mich also vergleichen, dem Ich gleich sei?, spricht der Heilige.

Epistel
1. Kor 1, 4-9
Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christus Jesus, dass ihr durch Ihn in allen Stücken reich gemacht seid, in allem Wort und in aller Erkenntnis. Denn die Predigt von Christus ist unter euch kräftig geworden, sodass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus. Der wird euch auch fest machen bis ans Ende, dass ihr untadelig seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus. Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft Seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn.


Evangelium
Mt 21, 28-32
Was meint ihr aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, geh hin und arbeite heute im Weinberg. Er antwortete aber und sprach: Ich will nicht. Danach aber reute es ihn, und er ging hin. Und der Vater ging zum andern Sohn und sagte dasselbe. Der aber antwortete und sprach: Ja, Herr!, und ging nicht hin. Wer von den beiden hat des Vaters Willen getan? Sie sprachen: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr. Denn Johannes kam zu euch und wies euch den Weg der Gerechtigkeit, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und obwohl ihr's saht, reute es euch nicht, sodass ihr ihm danach geglaubt hättet.

RESPONSORIUM

Noten

HYMNUS

Noten

Heil dem Tage,
der unsre Tage krönt,
Tag des Sieges,
da Christus auferstand,
Tag der Sonne,
die alle Welt verklärt:
Tag des Christus.

Licht vom Himmel
hellt unser Dunkel auf:
Christus öffnet
Gräber und Totenreich,
stiftet Frieden,
einigt im Neuen Bund
Erd und Himmel.

Triumphierend
steht Er vom Grabe auf,
hebt uns Menschen
in die erlöste Welt,
führt dem Vater
seinen verlornen Sohn
in die Arme.

Siegbezwungen
ist nun des Todes Macht,
Siegesfreude
füllt unsre Seele ganz:
Gott im Himmel
Ehre und Herrlichkeit,
Fried auf Erden. Amen.

CANTICUM

V Den heiligen Geist
Leer wird der Vater im Himmel geben
R denen, die Ihn bitten.


Antiphon

Noten

Noten

Aus Joh 3 II


Es sei denn,
dass jemand von neuem geboren wird, *
so kann er das Reich Gottes nicht sehen.


    Es sei denn,
    dass jemand geboren wird
    aus Wasser und Geist, *
    so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.


Der Wind weht, wo er will;
du hörst sein Sausen, *
aber du weißt nicht,
woher er kommt und wohin er geht.


    So ist es mit jedem, *
    der aus dem Geist geboren ist. +

Was wir wissen, reden wir, *
was wir gesehen, bezeugen wir.


    Denn so hat Gott die Welt geliebt, *
    dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab,


damit alle, die an Ihn glauben,
nicht verloren gehn, *
sondern das ewige Leben haben.


    Denn Gott hat Seinen Sohn
    nicht in die Welt gesandt /
    um die Welt zu richten, *
    sondern dass die Welt gerettet
    wird durch Ihn. +

Antiphon
Mehre in uns den Glauben, o Herr,
und erleuchte uns allezeit
mit dem Licht Deines Geistes.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Mehre in uns den Glauben, o Herr,
und erleuchte uns allezeit
mit dem Licht Deines Geistes.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

GEBET - FÜRBITTEN

Beten wir mit Dank an diesem Tag, da Gott das Licht erschuf, da Christus von den Toten auferstand und der Heilige Geist ausgegossen wurde auf die Kirche. Rufen wir zum dreieinigen Gott:
    Dir sei Ehre in Ewigkeit.


Für die Fülle Deiner Schöpfungsgaben danken wir Dir; lass sie uns recht gebrauchen. - Dein Geist gebe uns die Weisheit, Gut und Böse zu unterscheiden. Wir rufen:
    Dir sei Ehre in Ewigkeit.


Lass Deine Christenheit zum Anfang der neuen Schöpfung werden. -Erneure alle Gemeinden und erhalte sie in der Wahrheit. Wir rufen:
    Dir sei Ehre in Ewigkeit.


Erwecke in der Kirche Frauen und Männer, die in ihr dienen und verkündigen, sie leiten und zur Einheit weisen. - Führe immer mehr Menschen zu Deinem Lob und zur Freude an Deinem heiligen Mahl. Wir rufen:
    Dir sei Ehre in Ewigkeit.


Lass uns all das Gute erkennen, das der Geist in aller Welt wirkt. -Lass die Kraft der Auferstehung alle Sorgen des Alltags und die Not der Verzweiflung überwinden. Wir rufen:
    Dir sei Ehre in Ewigkeit.

WOCHENGEBET I   oder

Herr Jesus Christus, sieh auf Deine Kirche, damit alle bewahrt werden, die Du berufen hast und die auf Deine Gnade hoffen. Der Du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und Leben schaffst in Ewigkeit.
    Amen.

WOCHENGEBET II

Gott. Du trägst uns in Geduld; Du lässt uns Ruhe finden bei Dir und gibst uns Raum zur Besinnung. So empfangen wir unsere Zeit neu aus Deiner Hand. Hilf uns, auch einander Ruhe zu gönnen. Das schenke uns, Du Schöpfer und Herr der Zeit, durch Jesus Christus, Deinen Sohn.
    Amen

LOB UND SEGEN

Lasst uns den Herren preisen!
    Gott sei ewig Dank.

Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    Amen.

Sext
Vesper

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