Sonntag - 30. Oktober 2022
20. SONNTAG NACH TRINITATIS

Die Ordnungen Gottes



 Laudes/Morgengebet


INGRESSUS
Herr, tu meine Lippen auf,
    dass mein Mund Deinen Ruhm verkündige.


Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.


Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 118 B VII


Tut mir auf das Tor der Gerechtigkeit, *
ich will einziehen, dem H
ERRN zu danken.

    Das Tor des HERRN ist dies, *
    hier dürfen Gerechte einziehn.


Ich danke Dir, Du gabst mir Antwort, *
und Du wurdest mein Retter.


    Der Stein, den die Bauleute verwarfen. *
    der ist zum Eckstein geworden.


Das ist vom HERRN geschehen, *
ein Wunder vor unsern Augen.


    Dies ist der Tag, den der HERR macht, *
    lasst uns jubeln und an ihm uns freuen.


Hilf doch, o HERR! *
O H
ERR, lass gelingen!

    Gelobt sei, der einzieht im Namen des HERRN! *
    Wir segnen euch vom Haus des H
ERRN her.

Der HERR, Er ist Gott, *
Er erleuchte uns!


    Schlingt Bänder zum festlichen Reigen *
    bis an die Hörner des Altars.


Du bist mein Gott, Dir will ich danken, *
mein Gott, Dich will ich preisen!


    Dankt dem HERRN, denn Er ist freundlich, *
    ja, Seine Güte währt ewig. +

[Antiphon
Dies ist der Tag, den der H
ERR macht;
wir wollen uns an ihm freuen und fröhlich sein, Halleluja, Halleluja.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Dies ist der Tag, den der H
ERR macht;
wir wollen uns an ihm freuen und fröhlich sein, Halleluja, Halleluja.

Tagespsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 108 VII


Mein Herz ist bereit, Gott, /
mein Herz ist bereit, *
ich will singen und spielen.


    Wach auf, meine Seele, /
    wach auf, Psalter und Harfe! *
    Ich will das Morgenrot wecken.


Ich will Dir danken, HERR, vor den Völkern, *
ich will Dir spielen vor den Nationen.


    Denn groß ist Deine Huld bis zum Himmel, *
    Deine Treue reicht bis zu den Wolken.


Erhebe Dich, Gott, über die Himmel, *
über alle Welt Deine Herrlichkeit!


    Damit gerettet werden, die Dir lieb sind, *
    hilf mit Deiner Rechten und gib mir Antwort.


Wer bringt mich in die befestigte Stadt? *
Wer führt mich nach Edom?


    Bist nicht Du es, Gott,
    der uns verstoßen hat, *
    und der nicht auszieht mit unseren Heeren?


Schaffe uns Beistand vor dem Feind, /
denn nichtig ist Menschenhilfe. *
Mit Gott wollen wir Taten tun. +

Antiphon
Mein Herz ist bereit, Gott.
Ich will Dir singen und spielen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Mein Herz ist bereit, Gott.
Ich will Dir singen und spielen.

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 34 A IV


Ich will den HERRN loben allezeit: *
Sein Lob soll stets in meinem Munde sein.


    Meine Seele soll sich rühmen des HERRN, *
    dass es die Armen hören und sich freuen.


Verherrlicht mit mir den HERRN, *
lasst uns gemeinsam Seinen Namen ehren!


    Ich suchte den HERRN -
    da gab Er mir Antwort, *
    und Er riss mich heraus
    aus aller meiner Furcht.


Die auf Ihn sehen, werden erstrahlen, *
ihr Angesicht wird nicht zuschanden.


    Da rief ein Armer, ihn hörte der HERR, *
    und Er half ihm aus all seiner Bedrängnis.


Der Engel des HERRN umlagert, die Ihn fürchten, *
und Er wird sie erretten.


    Schmeckt und seht,
    wie freundlich der H
ERR ist, *
    selig, der auf Ihn vertraut. +

Antiphon
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist
und was der Herr von dir fordert:
Gottes Wort halten und Liebe üben
und demütig sein vor deinem Gott.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist
und was der Herr von dir fordert:
Gottes Wort halten und Liebe üben
und demütig sein vor deinem Gott.

SCHRIFTLESUNG

Wochenspruch
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und
was der H
ERR von dir fordert: nichts
als Gottes Wort halten und Liebe üben
und demütig sein vor deinem Gott.


Alttestamentliche Lesung
1. Mose 8, 18-22; 9, 12-17
So ging Noah heraus mit seinen Söhnen und mit seiner Frau und den Frauen seiner Söhne, dazu alles wilde Getier, alles Vieh, alle Vögel und alles Gewürm, das auf Erden kriecht; das ging aus der Arche, ein jedes mit seinesgleichen. Noah aber baute dem H
ERRN einen Altar und nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer auf dem Altar. Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in Seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und Ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie Ich getan habe. Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den Ich geschlossen habe zwischen Mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: Meinen Bogen habe Ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen Mir und der Erde. Und wenn es kommt, dass Ich Wetterwolken über die Erde führe, so soll man Meinen Bogen sehen in den Wolken. Alsdann will Ich gedenken an Meinen Bund zwischen Mir und euch und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, dass hinfort keine Sintflut mehr komme, die alles Fleisch verderbe. Darum soll Mein Bogen in den Wolken sein, dass Ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, das auf Erden ist. Und Gott sagte zu Noah: Das sei das Zeichen des Bundes, den Ich aufgerichtet habe zwischen Mir und allem Fleisch auf Erden.

Epistel
2. Kor 3, 3-6 (7-9)
Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid durch unsern Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln der Herzen. Solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott. Nicht dass wir tüchtig sind von uns selber, uns etwas zuzurechnen als von uns selber; sondern dass wir tüchtig sind, ist von Gott, der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.
[Wenn aber der Dienst, der den Tod bringt und der mit Buchstaben in Stein gehauen war, Herrlichkeit hatte, sodass die Israeliten das Angesicht des Mose nicht ansehen konnten wegen der Herrlichkeit auf seinem Angesicht, die doch aufhörte, wie sollte nicht der Dienst, der den Geist gibt, viel mehr Herrlichkeit haben? Denn wenn der Dienst, der zur Verdammnis führt, Herrlichkeit hatte, wie viel mehr hat der Dienst, der zur Gerechtigkeit führt, überschwängliche Herrlichkeit.]


Evangelium
Mk 10, 2-9 (10-12) 13-16
{Und} Pharisäer traten hinzu und fragten Jesus {Ihn}, ob es einem Mann erlaubt sei, sich von seiner Frau zu scheiden, und versuchten Ihn damit. Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Was hat euch Mose geboten? Sie sprachen: Mose hat zugelassen, einen Scheidebrief zu schreiben und sich zu scheiden. Jesus aber sprach zu ihnen: Um eures Herzens Härte willen hat er euch dieses Gebot geschrieben; aber von Anfang der Schöpfung an hat Gott sie geschaffen als Mann und Frau. Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. So sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.
[Und im Haus fragten Ihn die Jünger abermals danach. Und Er sprach zu ihnen: Wer sich scheidet von seiner Frau und heiratet eine andere, der bricht ihr gegenüber die Ehe; und wenn die Frau sich scheidet von ihrem Mann und heiratet einen andern, bricht sie die Ehe.]
Und sie brachten Kinder zu Ihm, damit Er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an. Als es aber Jesus sah, wurde Er unwillig und sprach zu ihnen: Lasset die Kinder zu Mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, Ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und Er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.

RESPONSORIUM

Noten

HYMNUS

Noten

Heil dem Tage,
der unsre Tage krönt,
Tag des Sieges,
da Christus auferstand,
Tag der Sonne,
die alle Welt verklärt:
Tag des Christus.

Licht vom Himmel
hellt unser Dunkel auf:
Christus öffnet
Gräber und Totenreich,
stiftet Frieden,
einigt im Neuen Bund
Erd und Himmel.

Triumphierend
steht Er vom Grabe auf,
hebt uns Menschen
in die erlöste Welt,
führt dem Vater
seinen verlornen Sohn
in die Arme.

Siegbezwungen
ist nun des Todes Macht,
Siegesfreude
füllt unsre Seele ganz:
Gott im Himmel
Ehre und Herrlichkeit,
Fried auf Erden. Amen.

CANTICUM

V Mit Christus sind wir begraben worden
Leer durch die Taufe,
R mit Ihm auch auferstanden durch den Glauben.

Antiphon

Noten

Noten

Aus Kol. 3 IV


Seid ihr nun mit Christus auferweckt. /
so sucht, was droben ist, *
wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.


    Trachtet nach dem, was droben ist, *
    nicht nach dem, was auf Erden ist.


Denn ihr seid gestorben, *
und euer Leben ist verborgen
mit Christus in Gott.


    Wenn aber Christus, euer Leben,
    offenbar wird, *
    dann werdet auch ihr mit Ihm
    offenbar werden in Herrlichkeit. +

Antiphon
Ihr seid gestorben und euer Leben
ist verborgen mit Christus in Gott.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Ihr seid gestorben und euer Leben
ist verborgen mit Christus in Gott.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

GEBET - FÜRBITTEN

Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde, Du hast gesagt: Es werde Licht, und es ward Licht. Dein Wort ist Fleisch geworden: Jesus, der Menschensohn, das Licht in der Finsternis. Wir bitten Dich: Gib uns Deinen Geist, dass wir Dein Wort hören und das Licht sehen.

Lass es Tag werden, in uns und in aller Welt. Wo Angst quält, wecke Hoffnung; wo Trauer lähmt, wecke Freude; wo Hass herrscht, wecke gewinnende Güte, auch durch uns.

Wir vereinen uns mit allen, die heute zusammenkommen, um Dich anzurufen und Deine Nähe zu feiern. Sei auch denen nahe, die Dich nicht suchen und nicht nach Deinem Willen fragen. Gehe ihnen nach in Deiner Liebe und rufe sie auf den Weg zum Leben.

WOCHENGEBET I   oder

Bewahre uns Gott und halte uns fest an Deiner Hand, dass eigene und fremde Sünde keine Macht über uns gewinne. Durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der gekommen ist, die Welt zu erlösen, jetzt und in Ewigkeit.
    Amen.

WOCHENGEBET II

Du bist kein Fremder für die Menschen geblieben, Gott. Lass Dein Wort unter uns Gehör und Anerkennung finden, damit wir Menschen werden, die Deinen Namen ehren und Deine Erde bewahren im Dienst der Liebe, zu dieser Stunde und alle Tage unseres Lebens.
    Amen.

LOB UND SEGEN

Lasst uns den Herren preisen!
    Gott sei ewig Dank.

Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    Amen.

Sext
Vesper

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