Sonntag - 3. Juni 2018
1. SONNTAG NACH TRINITATIS

Apostel und Propheten



 Sext/Mittagsgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

HYMNUS

Noten

Du Geist, der unser Beistand ist,
eins mit dem Vater und dem Sohn:
Komm jetzt herab in Deiner Huld,
ergieße Dich in unsre Brust.

Mit Mund und Herz, mit Sinn und Geist,
Gott, dich bekenne unser Lob.
Der Liebe Feuer flamme auf,
die Glut entzünde jedes Herz.

Dies schenk uns, Vater voller Macht,
durch Jesus Christus, unsern Herrn,
der mit dem Geiste und mit Dir
regiert in alle Ewigkeit. Amen.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 150 VII


Lobt Gott in Seinem Heiligtum, *
lobt Ihn in der Feste Seiner Macht!


    Lobt Ihn für Seine mächtigen Taten, *
    lobt Ihn in Seiner großen Herrlichkeit!


Lobt Ihn mit dem Schall der Posaunen, *
lobt Ihn mit Psalter und Harfen!


    Lobt Ihn mit Pauken und Reigen, *
    lobt Ihn mit Saiten und Pfeifen!


Lobt Ihn mit klingenden Zimbeln, *
lobt Ihn mit klirrenden Zimbeln!+

[Antiphon
Alles, was Odem hat, lobe den H
ERRN

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Alles, was Odem hat, lobe den H
ERRN

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 81 B VIII


»Höre, Mein Volk, ich will dich ermahnen, *
Israel, wenn du doch auf Mich hörtest!


    ›Bei dir sei niemals ein andrer Gott, *
    bete nicht an einen fremden Gott!


Ich bin der HERR, dein Gott, *
der dich geführt aus Ägypten.


    Öffne weit deinen Mund, *
    Ich will ihn füllen!‹


Aber Mein Volk hörte nicht Meine Stimme, *
Israel hat Mich nicht gewollt.


   Da überließ Ich sie ihren verstockten Herzen: *
   ›Mögen sie gehen nach eignem Rat!‹


Wenn doch Mein Volk auf Mich hörte, *
Israel ginge auf Meinem Weg!


    Wie bald wollte Ich seine Feinde bezwingen, *
    Meine Hand gegen seine Gegner erheben.


Die Mich hassen, müßten ihm huldigen, *
das wäre auf ewig ihr Los.


    Ich würde es nähren mit bestem Weizen, *
    mit Honig aus dem Felsen es sättigen.« +

Antiphon
Wer euch hört, der hört Mich; und
wer euch verachtet, der verachtet Mich.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Wer euch hört, der hört Mich; und
wer euch verachtet, der verachtet Mich.

VITA

Hudson Taylor
Er wurde 1832 in der Grafschaft York geboren. Sein Vater war Laienprediger der Methodistenkirche. Hudson stand der Frömmigkeit seiner Eltern erst ablehnend gegenüber, wurde dann aber bekehrt und erhielt in mehreren Begegnungen mit dem Herrn Weisung für seinen Lebensweg. Nach dem Medizinstudium zur Vorbereitung ging er 1853 als Missionar nach China. Nach drei Jahren löste er sich enttäuscht von seiner Missionsgesellschaft. Er begann, chinesische Kleidung und einen Zopf zu tragen. 1858 heiratete er Maria Dyer eine Waise, die in China lebte. 1859 konnte er die Krankenstation seines Mentors Dr. Parker übernehmen. Auf einem Heimaturlaub 1865 gründete er die „China-Inlandsmission”, die heute noch besteht. Mit etwa 20 Helfern nahm er seine Missionsarbeit auf, innerhalb von 20 Jahren wuchs ihre Zahl auf 100 und auf der Shanghaier Missionskonferenz 1890 konnte die erbetete Zahl von 1000 Mitarbeitern erreicht werden. Als Hudsons Kräfte nachließen, legte er die Arbeit in jüngere Hände und kehrte nach England zurück. Nachdem ihm 1896 einhunderttausend Pfund geschenkt wurden, ging er noch einmal nach China. Der erneute Vormarsch wurde durch den Boxeraufstand 1900 gebremst. 58 Missionare und 21 Kinder wurden zu Märtyrern. Mit dreiundsiebzig Jahren ging Taylor noch einmal nach China und kam tief in das Landesinnere. In Changsha starb er am 3. Juni 1905.

KURZLESUNG

Wochenspruch
Wer euch hört, der hört Mich; und
wer euch verachtet, der verachtet Mich.


Lesung
Kol 1, 12-20
Mit Freuden sagt Dank dem Vater, der euch tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht. Er hat uns errettet aus der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich Seines geliebten Sohnes, in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden. Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in Ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch Ihn und zu Ihm geschaffen. Und Er ist vor allem, und es besteht alles in Ihm. Und Er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, auf dass Er in allem der Erste sei. Denn es hat Gott gefallen, alle Fülle in Ihm wohnen zu lassen und durch Ihn alles zu versöhnen zu Ihm hin, es sei auf Erden oder im Himmel, indem Er Frieden machte durch Sein Blut am Kreuz.

RESPONSORIUM

Noten

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

FRIEDENSBITTEN

Führe uns vom Tod zum Leben
    vom Irrtum zur Wahrheit
Führe uns vom Zweifel zur Hoffnung
    von der Angst zum Vertrauen
Führe uns vom Hass zur Liebe
    vom Krieg zum Frieden
Lass Frieden erfüllen unser Herz
    unsre Welt und das All.

MITTAGSKOLLEKTE

Gott, Du Quelle und Ziel allen Lebens. Sende Deinen Heiligen Geist in unsere Herzen, dass Er uns vor allem Irrtum bewahre, in alle Wahrheit führe, in unseren Bedrängnissen tröste und uns ermutige, Dein Heil vor der Welt zu bezeugen durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unsern Bruder und Herrn.
    Amen.

SEGEN

Gott schenke uns Frieden
    und ewiges Leben

Vesper

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