Sonntag - 15. Juli 2018
7. SONNTAG NACH TRINITATIS

Am Tisch des Herrn



 Sext/Mittagsgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

HYMNUS

Noten

Du Geist, der unser Beistand ist,
eins mit dem Vater und dem Sohn:
Komm jetzt herab in Deiner Huld,
ergieße Dich in unsre Brust.

Mit Mund und Herz, mit Sinn und Geist,
Gott, dich bekenne unser Lob.
Der Liebe Feuer flamme auf,
die Glut entzünde jedes Herz.

Dies schenk uns, Vater voller Macht,
durch Jesus Christus, unsern Herrn,
der mit dem Geiste und mit Dir
regiert in alle Ewigkeit. Amen.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 150 VII


Lobt Gott in Seinem Heiligtum, *
lobt Ihn in der Feste Seiner Macht!


    Lobt Ihn für Seine mächtigen Taten, *
    lobt Ihn in Seiner großen Herrlichkeit!


Lobt Ihn mit dem Schall der Posaunen, *
lobt Ihn mit Psalter und Harfen!


    Lobt Ihn mit Pauken und Reigen, *
    lobt Ihn mit Saiten und Pfeifen!


Lobt Ihn mit klingenden Zimbeln, *
lobt Ihn mit klirrenden Zimbeln!+

[Antiphon
Alles, was Odem hat, lobe den H
ERRN

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Alles, was Odem hat, lobe den H
ERRN

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 107 A I


Dankt dem HERRN, denn er ist freundlich, *
und ewig währt Seine Güte.


    So sollen sagen die Erlösten des HERRN, *
    die Er erlöst hat aus der Hand der Bedränger.


Er hat sie aus den Ländern versammelt, /
vom Aufgang und vom Untergang, *
vom Norden und vom Meer. +

Sie irrten umher in Steppe und Wüste, *
zu einer Stadt zum Wohnen fanden sie nicht.


    Sie waren hungrig und durstig, *
    ihre Seele verschmachtete.


Da schrien sie zum HERRN in ihrer Not, *
der riss sie aus ihrer Bedrängnis,


    und führte sie auf richtigem Wege, *
    dass sie kamen zu einer bewohnten Stadt.


Die sollen dem HERRN danken für Seine Güte, *
für Sein wunderbares Tun an den Menschen.


    Denn Er sättigt die dürstende Seele, *
    die hungernde füllt Er mit Gutem. +

Antiphon
So seid ihr nun nicht mehr Gäste und
Fremdlinge, sondern Mitbürger der
Heiligen und Gottes Hausgenossen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
So seid ihr nun nicht mehr Gäste und
Fremdlinge, sondern Mitbürger der
Heiligen und Gottes Hausgenossen.

VITA

Bonaventura
Giovanni Fidanza wurde um 1221 in der Nähe von Viterbo geboren. Franz von Assisi soll dem Fünfjährigen den Namen Bonaventura (glückliches Ereignis) gegeben haben. Bonaventura studierte von 1236 bis 1242 an der Pariser Hochschule, in dieser Zeit trat er auch in den Franziskanerorden ein. Er wurde 1256 Doktor und 1257 gemeinsam mit Thomas von Aquin Professor an der Pariser Sorbonne. Bonaventura setzte sich mit der auf Aristoteles basierenden Scholastik auseinander, der herrschenden Lehrmeinung seiner Zeit. Anders als die Scholastiker versuchte er aber nicht, Gott allein mit dem Verstand zu erfassen und zu beweisen, sondern auch das gottsuchende Gemüt anzusprechen. So lehrte er, dass die Philosophie nur auf den unteren Stufen der Leiter zu Gott helfen könne. Gott nahe komme man nur durch die Betrachtung der heiligen Schrift. 1257 wurde Bonaventura General des Franziskanerordens. Er leitete den Orden 17 Jahre lang von Paris aus. Es gelang ihm die drohende Spaltung des Ordens - ausgelöst durch die Frage, wie streng die Armutsverpflichtung zu befolgen sei - zu verhindern. 1273 bereitete er das Konzil von Lyon vor, dem er auch vorstand. Kurz vor Ende des Konzils starb er am 15. Juli 1274. Er ist der letzte Kirchenlehrer der alten Kirche und steht als ‚Doctor seraphicus’ zwischen dem ‚Doctor angelicus’ Thomas von Aquin und dem ‚Pater seraphicus’ Franz von Assisi.

KURZLESUNG

Wochenspruch
So seid ihr nun nicht mehr Gäste und
Fremdlinge, sondern Mitbürger der
Heiligen und Gottes Hausgenossen.


Lesung
Mt 5, 3-10
Selig sind, die da geistlich arm sind;
denn ihrer ist das Himmelreich.
Selig sind, die da Leid tragen;
denn sie sollen getröstet werden.
Selig sind die Sanftmütigen;
denn sie werden das Erdreich besitzen.
Selig sind, die da hungert und dürstet
nach der Gerechtigkeit;
denn sie sollen satt werden.
Selig sind die Barmherzigen;
denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Selig sind, die reinen Herzens sind;
denn sie werden Gott schauen.
Selig sind, die Frieden stiften;
denn sie werden Gottes Kinder heißen.
Selig sind, die um der
Gerechtigkeit willen verfolgt werden;
denn ihrer ist das Himmelreich.

RESPONSORIUM

Noten

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

FRIEDENSBITTEN

Führe uns vom Tod zum Leben
    vom Irrtum zur Wahrheit
Führe uns vom Zweifel zur Hoffnung
    von der Angst zum Vertrauen
Führe uns vom Hass zur Liebe
    vom Krieg zum Frieden
Lass Frieden erfüllen unser Herz
    unsre Welt und das All.

MITTAGSKOLLEKTE

Gott, Du siehst die Herzen der Menschen und lenkst den Lauf der Welt. Wehre allem bösen Rat und gib uns den Geist der Wahrheit und des Friedens, damit wir erkennen, was Dir gefällt und mit allen Kräften danach streben, was zur Gerechtigkeit führt durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unsern Bruder und Herrn.
    Amen.

SEGEN

Gott schenke uns Frieden
    und ewiges Leben

Vesper

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