Dienstag - 3. August 2021
9. SONNTAG NACH TRINITATIS

Anvertraute Gaben



 Sext/Mittagsgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

HYMNUS

Noten

O Gott, Du lenkst mit starker Hand
den wechselvollen Lauf der Welt,
machst, dass den Morgen mildes Licht,
den Mittag voller Glanz erhellt.

Lösch aus die Glut der Leidenschaft
und tilge allen Hass und Streit;
erhalte Geist und Leib gesund,
schenk Frieden uns und Einigkeit.

Du Gott des Lichts, auf dessen Reich
der helle Schein der Sonne weist,
Dich loben wir aus Herzensgrund,
Gott Vater, Sohn und Heil'ger Geist. Amen.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 9 A VIII


Danken will ich Dir, HERR, von ganzem Herzen, *
erzählen will ich von all Deinen Wundern.


    Ich will Deiner mich freuen und jauchzen, *
    will Deinem Namen singen, du Höchster.


Denn zurückgewichen sind meine Feinde, *
sie fallen und vergehen vor Deinem Antlitz.


    Ja, Du hast mir Recht verschafft
    und meinen Streit geführt,*
    Du hast Dich auf den Thron gesetzt -
    ein gerechter Richter.


Der HERR bleibt ewig, *
zum Gericht ist aufgestellt Sein Thron.


    Er richtet den Erdkreis mit Gerechtigkeit, *
    spricht den Völkern gerechtes Urteil.


Der HERR wird dem Bedrückten zur Burg, *
eine Burg zur Zeit der Bedrängnis.


    Auf Dich vertrauen,
    die Deinen Namen kennen, *
    denn Du, H
ERR,verlässt nicht, die Dich suchen.

Singt dem HERRN, der auf dem Zion wohnt, *
tut kund unter den Völkern Seine Taten!


    Denn der die Blutschuld rächt, denkt an sie, *
    Er vergisst nicht das Schreien der Armen. +

[Antiphon
Du, H
ERR, bleibst ewiglich,
Du sitzt auf dem Thron ein gerechter Richter.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Du, H
ERR, bleibst ewiglich,
Du sitzt auf dem Thron ein gerechter Richter.

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 40 A III


Ich war voller Hoffnung *
und hoffte auf den Herrn.


    Er neigte sich zu mir *
    und hörte mein Schreien.


Er zog mich aus der Grube des Grauens, *
aus lauter Schmutz und Schlamm;


    Er stellte meine Füße auf Felsengrund, *
    machte fest meine Schritte.


Er legte mir in den Mund ein neues Lied, *
ein Loblied auf unsern Gott.


    Viele sollen es sehn in Ehrfurcht *
    und auf den H
ERRN vertrauen. (+)

Du hast viel getan, o H
ERR, *
mein Gott, in Deinen Wundern,


    in Deinen Plänen mit uns: *
    Niemand ist Dir zu vergleichen!


Wollt' ich davon künden und reden, *
zu viele sind's, man kann sie nicht zählen.


    Schlacht- und Speisopfer gefallen Dir nicht, /
    doch Du hast mir Ohren gegeben, *
    Brand- und Sündopfer willst Du nicht.


So sag' ich: Siehe, ich komme, *
in der Schrift ist von mir geschrieben.


    Mein Gott, Deinen Willen tue ich gern, *
    Deine Weisung trag' ich in meinem Herzen.


Ich werde Gerechtigkeit künden *
in der großen Versammlung.


    Ja, meine Lippen verschließ ich nicht; *
    H
ERR, Du hast es erfahren!

Deine Gerechtigkeit verberge ich nicht *
in der Tiefe meines Herzens:


    Ich rede von Deiner Treue und Hilfe,/
    verschweige nicht Deine Gnade und Treue *
    vor der großen Versammlung.


Du, HERR, wirst Dein Erbarmen *
mir nicht verschließen.


    Lass Deine Güte und Treue *
    mich immer behüten. +

Antiphon
Wem viel gegeben ist, bei dem wird man
viel suchen; und wem viel anvertraut ist,
von dem wird man um so mehr fordern.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Wem viel gegeben ist, bei dem wird man
viel suchen; und wem viel anvertraut ist,
von dem wird man um so mehr fordern.

VITA

Josua Stegmann
Der Sohn eines Pfarrers und der Enkelin des Reformators Kaspar Löner wurde 1588 in Sülzfeld bei Meiningen geboren. Er studierte Theologie in Leipzig. 1617 promovierte er und wurde zum Superintendenten in Stadthagen berufen. Hier heiratete er die Witwe seines Vorgängers. Stegmann wirkte auch als Lehrer am Gymnasium von Stadthagen und wurde 1621 als Professor an die neu gegründete lutherische Hochschule in Rinteln berufen, die aus dem Gymnasium Stadthagen hervorgegangen war. 1629 kehrten die Benediktiner nach Rinteln zurück und übernahmen wieder ihre Pfründe und Rechte. Dadurch wurde auch Stegmann erwerbslos. Darüber hinaus wurde er von den Benediktinern zu einer Disputation genötigt, jeder seiner Beiträge wurde aber von einer johlende Menge unterbunden. Stegmann wurde durch diese öffentliche Herabsetzung so getroffen, dass er kurze Zeit später am 3. August 1632 starb. Stegmann schrieb zahlreiche theologische Texte und Kirchenlieder. Sein Lied ‚Ach bleib mit deiner Gnade’ gehört zu den bekanntesten Kirchenliedern.

KURZLESUNG

Wochenspruch
Wem viel gegeben ist, bei dem wird man
viel suchen; und wem viel anvertraut ist,
von dem wird man um so mehr fordern.


Lesung
1. Tim 6, 11b-12
Jage nach der Gerechtigkeit, der Frömmigkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut! Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.

RESPONSORIUM

Noten

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

ANBETUNG - ANGELUS

Wir loben Dich und beten Dich an: Du stehst in der Mitte. Du gibst allem Leben Maß, Richtung und Ziel. Du bist königlich groß und allein Du bist gnädig. Was geschieht, kommt aus Deiner Hand. Du kennst alle Dinge und siehst alle unsere Wege. Du bist ein barmherziger Richter. Überwinde, was sich Dir entgegenstellt. Urteile, was Dir nicht angehört. Dein ist die Macht und Dein ist die Ehre. Mach unsere Hoffnung groß und unser Verlangen rein. Dir nahen wir. Wir beten dich an:
    Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
    der Allmächtige, der da ist und der da war
    und der da kommt.

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.
STILLE
Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.
STILLE
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.
STILLE
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
    Amen.

MITTAGSKOLLEKTE

Frieden suchen wir, Gott, denn wir leben in Unfrieden mit uns selbst, mit Dir, unserem Vater, mit anderen Menschen. Nimm von uns, was Angst und Hass in uns weckt, und gib, dass wir Frieden finden durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unsern Bruder und Herrn.
    Amen.

SEGEN

Der Herr unser Gott sei uns freundlich
    und fördere das Werk unserer Hände

Vesper

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