Mittwoch - 25. September 2019
14. SONNTAG NACH TRINITATIS

Der dankbare Samariter



 Sext/Mittagsgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

HYMNUS

Noten

Du Grund der Welt, Du Lebensmacht,
Du Anfang, Mitte, letztes Ziel.
Was auch geschieht, Du setzt Dein Maß,
dass alles uns zum Besten dient.

Du bist der Halt im Strom der Zeit.
Gib unserm Leben Deinen Sinn.
Es kommt von Dir, geht hin zu Dir,
lass uns in Dir geborgen sein.

Lob sei Dir, Vater, und Dir, Sohn,
und Dir, dem schöpferischen Geist.
Schon jetzt sei mit uns auf dem Weg.
Vollende uns in Ewigkeit. Amen.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 145 B I


Treu ist der HERR in all Seinen Worten, *
gnädig in all Seinen Werken.


    Der HERR stützt alle, die fallen, *
    alle, die gebeugt sind, richtet Er auf.


Aller Augen warten auf Dich, *
Du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit.


    Du tust Deine Hand auf *
    und sättigst alles, was lebt, mit Wohltat.

Antiphon
Gerecht ist der H
ERR auf all Seinen
Wegen, gnädig in all Seinen Werken.

Der H
ERR ist nahe allen, die Ihn rufen, *
allen, die Ihn rufen in Treue.


    Den Willen derer, die Ihn fürchten, tut Er, *
    Er hört ihr Schreien und rettet sie.


Der HERR behütet alle, die Ihn lieben, *
alle Frevler aber vertilgt Er.


    Mein Mund verkünde das Lob des HERRN! /
    Alles Fleisch preise Seinen heiligen Namen *
    für immer und ewig. +

[Antiphon
Gerecht ist der H
ERR auf all Seinen
Wegen, gnädig in all Seinen Werken.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Gerecht ist der H
ERR auf all Seinen
Wegen, gnädig in all Seinen Werken.

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 146 V


Halleluja *
Lobe den H
ERRN, meine Seele!

    Ich will den HERRN loben, solange ich lebe, *
    meinem Gott will ich spielen, solange ich bin.


Verlasst euch nicht auf Fürsten, *
auf Menschen - da ist keine Hilfe!


    Muss des Menschen Geist davon, /
    und wird er wieder zu Erde, *
    dann ist es aus mit all seinen Plänen.


Selig, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, *
der seine Hoffnung setzt
auf den H
ERRN, seinen Gott. +

Er hat Himmel und Erde geschaffen,/
das Meer und alles, was darin ist, *
Er bewahrt Treue auf ewig.


    Er schafft Unterdrückten Recht, /
    Er gibt an die Hungernden Brot, *
    der H
ERR macht Gefangene los.

Der HERR öffnet Blinden die Augen,/
der H
ERR richtet Gebeugte auf, *
der H
ERR liebt die Gerechten.

    Der HERR behütet die Fremden, /
    Er tritt ein für Waisen und Witwen, *
    aber den Weg der Frevler verwirrt Er.


Der HERR ist König auf ewig, *
dein Gott, Zion, von Geschlecht zu Geschlecht. +

Antiphon
Lobe den H
ERRN, meine Seele, und
vergiss nicht, was Er dir Gutes getan hat.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Lobe den H
ERRN, meine Seele, und
vergiss nicht, was Er dir Gutes getan hat.

VITA

Paul Rabaut
Er wurde 1718 in einer streng reformierten Familie geboren. Schon mit 16 Jahren reiste er mit einem ordinierten Prediger durch Frankreich, um die zerstreuten Gemeinden zu besuchen. 1740 studierte er bei Antoine Court in Lausanne, ging dann nach Frankreich und leitete ab 1741 als der letzte „Hirte der Wüste” die verstreut im Untergrund lebenden hugenottischen Gemeinden in Frankreich. Er befand sich ständig auf der Wanderschaft und konnte sich durch häufige Namenswechsel und Verkleidungen den Verfolgern entziehen. Während der schweren Verfolgungszeit von 1745 bis 1752 konnte Rabaut seine Gemeinden von Gewalttaten abhalten. Er wagte es sogar, dem Kriegsminister eine Bittschrift zu überreichen. Es gab noch eine zweite Verfolgungszeit 1761 bis 1762. Rabaut gelang es in dieser Zeit durch einen ausgedehnten Briefwechsel die öffentliche Meinung so weit zu beeinflussen, dass die Verfolger nachlässig wurden und vielen Gefangenen die Flucht ermöglichten. Paul Rabaut zog sich 1785 vom Pfarrdienst zurück und lebte in Nimes. Das Edikt von Nantes 1788 und die Revolution von 1789 brachten den Hugenotten schließlich die Glaubensfreiheit. Paul Rabaut starb, nachdem er in der Revolutionszeit mehrere Monate eingekerkert worden war, entkräftet am 25.September 1794 in Nimes.

KURZLESUNG

Wochenspruch
Lobe den HERRN, meine Seele, und
vergiss nicht, was Er dir Gutes getan hat.


Lesung
Eph 5, 18b-20
Lasst euch vom Geist erfüllen. Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.

RESPONSORIUM

Noten

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

ANBETUNG - ANGELUS

Wir loben Dich, Herr, und beten Dich an: Du bist die Liebe und trägst uns alle mit Deinem Erbarmen. Du hast uns berufen, Boten Deiner Liebe zu sein. Wir danken Dir für die Menschen, die Du uns zu Nächsten machst. Wir danken Dir für die Menschen, die Du uns anvertraut hast. Erhalte uns in ihrer Gemeinschaft, mache uns treu in unserem Dienst, lasse uns wach bleiben in der Liebe; hilf uns, dass wir die Leiden unserer Schwestern und Brüder erkennen; behüte uns vor der Kälte und Trägheit des Herzens, die Dein Erbarmen verleugnen. Du hast nicht Lust am Tode des Sünders. Du gibst Leben und rettest, was sterben will; mache uns zu Zeugen Deiner Barmherzigkeit. Wir beten Dich an:
    Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
    der Allmächtige, der da ist und der da war
    und der da kommt.

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.
STILLE
Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.
STILLE
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.
STILLE
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
    Amen.

MITTAGSKOLLEKTE

Gott, in Deiner Freundlichkeit und Liebe gibst Du den Hungrigen Speise zur rechten Zeit. Wir bitten Dich: Sättige auch uns mit Deinen Gaben und nähre uns mit dem Brot des Lebens, das Du der Welt geschenkt hast in Christus Jesus, Deinem Sohn, unserm Bruder und Herrn.
    Amen.

SEGEN

Der Herr unser Gott sei uns freundlich
    und fördere das Werk unserer Hände

Vesper

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