Sonntag - 21. Oktober 2018
21. SONNTAG NACH TRINITATIS

Die geistliche Waffenrüstung



 Sext/Mittagsgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

HYMNUS

Noten

Du Geist, der unser Beistand ist,
eins mit dem Vater und dem Sohn:
Komm jetzt herab in Deiner Huld,
ergieße Dich in unsre Brust.

Mit Mund und Herz, mit Sinn und Geist,
Gott, dich bekenne unser Lob.
Der Liebe Feuer flamme auf,
die Glut entzünde jedes Herz.

Dies schenk uns, Vater voller Macht,
durch Jesus Christus, unsern Herrn,
der mit dem Geiste und mit Dir
regiert in alle Ewigkeit. Amen.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 150 VII


Lobt Gott in Seinem Heiligtum, *
lobt Ihn in der Feste Seiner Macht!


    Lobt Ihn für Seine mächtigen Taten, *
    lobt Ihn in Seiner großen Herrlichkeit!


Lobt Ihn mit dem Schall der Posaunen, *
lobt Ihn mit Psalter und Harfen!


    Lobt Ihn mit Pauken und Reigen, *
    lobt Ihn mit Saiten und Pfeifen!


Lobt Ihn mit klingenden Zimbeln, *
lobt Ihn mit klirrenden Zimbeln!+

[Antiphon
Alles, was Odem hat, lobe den H
ERRN

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Alles, was Odem hat, lobe den H
ERRN

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 37 C II


Lass ab vom Bösen und tu Gutes, *
so bleibst du wohnen für immer.


    Denn der HERR liebt das Recht, *
    verlässt nicht, die Ihm treu sind.


Böse vertilgt Er für immer, *
vernichtet die Kinder der Frevler.


    Die Gerechten aber erben das Land *
    und wohnen darin für alle Zeit. (+)

Der Mund des Gerechten spricht Weisheit, *
seine Zunge redet, was recht ist.


    Gottes Weisung hat er im Herzen, *
    seine Schritte werden nicht wanken.


Der Frevler lauert dem Gerechten auf *
und sucht, ihn zu töten.


    Doch der HERR
    überlässt ihn nicht seiner Hand, *
    verdammt ihn nicht im Gericht.


Setz deine Hoffnung auf den HERRN *
und bewahre Seinen Weg:


    Er erhöht dich zum Erben des Landes, *
    du siehst, wie der Frevler vertilgt wird. (+)

Ich sah einen Frevler voller Gewalttat, *
hochgereckt wie eine grünende Zeder.


    Ich ging vorüber - er war verschwunden, *
    ich suchte ihn - er war nicht zu finden.


Schau auf den Frommen
und sieh den Redlichen, *
denn Zukunft hat der Mensch des Friedens.


    Doch Abtrünnige werden alle vertilgt, *
    und Frevler haben keine Zukunft.


Die Hilfe der Gerechten kommt vom HERRN, *
Er ist ihr Schutz in der Zeit der Not.


    Der HERR hilft ihnen und rettet sie. /
    Er rettet vor Frevlern und hilft ihnen: *
    denn sie haben Zuflucht gefunden bei Ihm! +

Antiphon
Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
sondern überwinde das Böse mit Gutem.

VITA

Elias Schrenk
Er wurde 1831 in Hausen ob Verena geboren. Er nahm eine Lehre zum Kaufmann auf und kam dabei mit gläubigen Christen zusammen. Nach schweren Lehrjahren kam er zu Karl Mez, dessen tiefer Glaube ihn beeindruckte. Schrenk kam 1853 zum Glauben und ließ sich bei der Basler Mission ausbilden, um Gott besser dienen zu können. Ein schweres Nervenleiden machte ihm jedoch die Ausreise unmöglich, aber 1856 wurde er durch Handauflegung von Dorothea Trudel geheilt. 1859 wurde er an die Goldküste entsandt. Er erkrankte an Malaria und kehrte nach Deutschland zurück. Hier heiratete er 1864 die Schweizer Pfarrerstochter Berta Tappolet und ging mit ihr wieder in das Missionsgebiet. 1872 kehrte er zurück und nach einem Aufenthalt in England wirkte er ab 1875 als Missionsprediger und Evangelist der Basler Mission in Hessen und Thüringen. 1879 wurde er von der Berner Evangelischen Gesellschaft als Prediger nach Bern gerufen und ab 1886 wirkte er von Marburg aus in ganz Deutschland als Evangelist. Er stand der Heiligungsbewegung nahe und neigte zeitweise freikirchlicher Arbeit zu, entschied sich aber letztlich doch für die an die Kirche angebundene pietistisch geprägte Arbeit. 1890 zog er nach Barmen und 1911 ging er nach seinem 80. Geburtstag in den Ruhestand nach Bethel, wo er am 21. Oktober 1913 starb. Er wurde in seiner Arbeit oft angefeindet, einige Anschläge wurden auf ihn verübt. Mit seiner Arbeit - er evangelisierte bis zu 6 Wochen an einem Ort und hielt Nachversammlungen ab, um die Bekehrten zu halten - begründete er die moderne Evangelisation. Die Eheleute hatten neun Kinder, der 1870 in Afrika geborene Theodor Schrenk war Prälat in Stuttgart.

KURZLESUNG

Wochenspruch
Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
sondern überwinde das Böse mit Gutem.


Lesung
Röm 8,31b-35.37-39
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und für uns eintritt. Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

RESPONSORIUM

Noten

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

FRIEDENSBITTEN

Führe uns vom Tod zum Leben
    vom Irrtum zur Wahrheit
Führe uns vom Zweifel zur Hoffnung
    von der Angst zum Vertrauen
Führe uns vom Hass zur Liebe
    vom Krieg zum Frieden
Lass Frieden erfüllen unser Herz
    unsre Welt und das All.

MITTAGSKOLLEKTE

Gott, Du Quelle und Ziel allen Lebens. Sende Deinen Heiligen Geist in unsere Herzen, dass Er uns vor allem Irrtum bewahre, in alle Wahrheit führe, in unseren Bedrängnissen tröste und uns ermutige, Dein Heil vor der Welt zu bezeugen durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unsern Bruder und Herrn.
    Amen.

SEGEN

Gott schenke uns Frieden
    und ewiges Leben

Vesper

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