Montag - 21. Oktober 2019
18. SONNTAG NACH TRINITATIS

Das vornehmste Gebot



 Sext/Mittagsgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

HYMNUS

Noten

Ewige Freude
aller heil'gen Engel,
Heiland der Menschen,
Retter und Erlöser,
Christus, verleihe,
dass zu Deinem Reiche
einst wir gelangen.

Michael, kämpfe
für die Ehre Gottes,
Engel des Friedens,
banne Krieg und Unheil,
schütze die Kirche,
schütze die Erlösten
vor allem Bösen.

Gabriel, künde
Gottes Plan und Ratschluß,
Bote des Heiles,
lehre uns, zu glauben
und das Geheimnis,
das du offenbartest,
neu zu verkünden.

Rafael, heile
Krankheit und Gebrechen,
lindre die Schmerzen,
spendeTrost und Hilfe,
führe uns Blinde
aus der Erde Dunkel
zum Paradiese.

Lob sei dem Vater
auf dem höchsten Throne,
Lob sei dem Sohne,
dem die Engel dienen,
Lob sei dem Geiste,
der mit beiden eins ist,
immer und ewig. Amen.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 67 III


Gott sei uns gnädig und segne uns, *
Er lasse uns Sein Antlitz leuchten,


    dass man auf Erden erkenne Deinen Weg, *
    unter allen Völkern Dein Heil.

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker

Die Nationen freun sich und jauchzen, *
denn Du richtest den Erdkreis gerecht.


    Du richtest die Völker mit Recht *
    und lenkst die Nationen auf Erden.

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker

Die Erde gab ihren Ertrag; *
es segne uns Gott, unser Gott!


    Es segne uns Gott, /
    es sollen Ihn fürchten *
    alle Enden der Erde! +

[Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker.

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 19 B II


Die Weisung des HERRN ist vollkommen, *
und sie erquickt die Seele.


    Das Zeugnis des HERRN ist verlässlich, *
    es macht Toren weise.


Die Befehle des HERRN sind richtig, *
und sie erfreuen das Herz.


    Die Gebote des HERRN sind lauter, *
    sie erleuchten die Augen.


Die Furcht des HERRN ist rein, *
sie besteht für immer.


    Die Entscheide des HERRN sind Wahrheit, *
    sie sind allesamt gerecht.


Kostbarer sind sie als Gold, *
als eine Menge Feingold.


    Sie sind süßer als Honig, *
    als fließender Honigseim.


Auch bin ich durch sie gewarnt, *
wer sie hält, hat reichen Lohn.


    Wer wird seiner Fehler gewahr? *
    Von unbewussten sprich mich frei!


Bewahr mich auch vor Vermessenen, *
lass sie doch nicht über mich herrschen.


    Dann werde ich ohne Tadel sein *
    und frei bleiben von großer Sünde.


Lass Dir gefallen die Worte meines Mundes, /
meines Herzens Sinnen stehe vor Dir, *
H
ERR, mein Fels und mein Erlöser. +

Antiphon
Dies Gebot haben wir von Ihm,
dass, wer Gott liebt, dass der
auch seinen Bruder liebe.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Dies Gebot haben wir von Ihm,
dass, wer Gott liebt, dass der
auch seinen Bruder liebe.

VITA

Elias Schrenk
Er wurde 1831 in Hausen ob Verena geboren. Er nahm eine Lehre zum Kaufmann auf und kam dabei mit gläubigen Christen zusammen. Nach schweren Lehrjahren kam er zu Karl Mez, dessen tiefer Glaube ihn beeindruckte. Schrenk kam 1853 zum Glauben und ließ sich bei der Basler Mission ausbilden, um Gott besser dienen zu können. Ein schweres Nervenleiden machte ihm jedoch die Ausreise unmöglich, aber 1856 wurde er durch Handauflegung von Dorothea Trudel geheilt. 1859 wurde er an die Goldküste entsandt. Er erkrankte an Malaria und kehrte nach Deutschland zurück. Hier heiratete er 1864 die Schweizer Pfarrerstochter Berta Tappolet und ging mit ihr wieder in das Missionsgebiet. 1872 kehrte er zurück und nach einem Aufenthalt in England wirkte er ab 1875 als Missionsprediger und Evangelist der Basler Mission in Hessen und Thüringen. 1879 wurde er von der Berner Evangelischen Gesellschaft als Prediger nach Bern gerufen und ab 1886 wirkte er von Marburg aus in ganz Deutschland als Evangelist. Er stand der Heiligungsbewegung nahe und neigte zeitweise freikirchlicher Arbeit zu, entschied sich aber letztlich doch für die an die Kirche angebundene pietistisch geprägte Arbeit. 1890 zog er nach Barmen und 1911 ging er nach seinem 80. Geburtstag in den Ruhestand nach Bethel, wo er am 21. Oktober 1913 starb. Er wurde in seiner Arbeit oft angefeindet, einige Anschläge wurden auf ihn verübt. Mit seiner Arbeit - er evangelisierte bis zu 6 Wochen an einem Ort und hielt Nachversammlungen ab, um die Bekehrten zu halten - begründete er die moderne Evangelisation. Die Eheleute hatten neun Kinder, der 1870 in Afrika geborene Theodor Schrenk war Prälat in Stuttgart.

KURZLESUNG

Wochenspruch
Dies Gebot haben wir von Ihm,
dass wer Gott liebt, dass der
auch seinen Bruder liebe.


Lesung
Mk 12,29-31
Jesus antwortete: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft«. Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. Es ist kein anderes Gebot größer als diese.

RESPONSORIUM

Noten

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

ANBETUNG - ANGELUS

Du, Herr, hast die Welt geschaffen und trägst sie mit großer Kraft. Du schaffst alle Dinge täglich neu durch Dein mächtiges Wort. Du waltest im Lauf der Zeiten und erfüllst die Jahre mit Deinem Segen. Samen gibst Du und gibst die Ernte, Arbeit gibst Du und förderst das Werk unserer Hände. Inmitten der Schmerzen erquickst Du uns mit Deinem Trost, inmitten der Unrast rufst Du uns zu Sammlung und Stille. Wir beten Dich an:
    Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
    der Allmächtige, der da ist und der da war
    und der da kommt.

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.
STILLE
Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.
STILLE
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.
STILLE
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
    Amen.

MITTAGSKOLLEKTE

Gott, mächtig vom Himmel her, gewähre Deine Hilfe allen Menschen des Friedens. Gib denen, die die Völker regieren, gute Entschlüsse und verwandle durch Dein Evangelium die Herzen der Menschen, dass sie Frieden statt Krieg, Dienst statt Unterwerfung und Gerechtigkeit statt eigenem Vorteil suchen. So bitten wir durch Jesus Christus, unsern Bruder und Herrn.
    Amen.

SEGEN

Der Herr unser Gott sei uns freundlich
    und fördere das Werk unserer Hände

Vesper

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