Montag - 8. Oktober 2018
19. SONNTAG NACH TRINITATIS

Heilung an Leib und Seele



 Sext/Mittagsgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

HYMNUS

Noten

Du Schöpfergott, der uns erhält,
wie groß ist Deine Herrlichkeit.
Du ordnest alles, Dir zum Lob,
hilf, dass es uns zum Segen wird.

Dein Werk legst Du in unsre Hand,
dass wir bewahren, was Du schaffst.
Schenk unsrer Mühe Deine Frucht;
zum Frieden führe alle Welt.

Gewähre dies, Herr, guter Gott,
Du Vater, Sohn und Heil'ger Geist:
geleite uns durch diese Zeit,
bis wir Dich schaun in Ewigkeit. Amen.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 67 III


Gott sei uns gnädig und segne uns, *
Er lasse uns Sein Antlitz leuchten,


    dass man auf Erden erkenne Deinen Weg, *
    unter allen Völkern Dein Heil.

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker

Die Nationen freun sich und jauchzen, *
denn Du richtest den Erdkreis gerecht.


    Du richtest die Völker mit Recht *
    und lenkst die Nationen auf Erden.

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker

Die Erde gab ihren Ertrag; *
es segne uns Gott, unser Gott!


    Es segne uns Gott, /
    es sollen Ihn fürchten *
    alle Enden der Erde! +

[Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Es danken Dir, Gott, die Völker,
es danken Dir alle Völker.

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 32 IV


Selig, dessen Frevel vergeben, *
dessen Sünde bedeckt ist!


    Selig der Mensch,
    dem der H
ERR die Schuld nicht zur Last legt,*
    in dessen Herz kein Trug ist.


Denn als ich's verschwieg, verfiel mein Gebein, *
ich musste stöhnen den ganzen Tag.


    Denn Tag und Nacht
    lag schwer auf mir Deine Hand, *
    meine Kraft verdorrte
    wie in der Glut des Sommers.


Da bekannte ich Dir meine Sünde *
und verhehlte nicht meine Schuld.


    Ich habe gesagt: /
    „Bekennen will ich dem H
ERRN
    meine Missetat!” *
    Und Du - Du nahmst die Schuld
    meiner Sünde hinweg. (+)

Darum bete jeder Fromme zu Dir, *
solange Du Dich finden lässt:


    Strömen große Wasserfluten heran, *
    ihn werden sie nicht erreichen.


Du bist mein Schutz, /
Du bewahrst mich vor Not, *
Du umgibst mich mit Jubel der Rettung.


    »Ich will dich unterweisen, /
    dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; *
    Ich will dir raten - mein Auge ruht auf dir.«


Seid nicht wie Ross und Maultier -
ohne Verstand, *
nur mit Zaum und Zügel
in ihrer Kraft zu zähmen.


    Viele Schmerzen leidet der Frevler, *
    doch wer dem H
ERRN vertraut,
    den umgibt Er mit Gnade.


Freut euch des HERRN, jauchzt, ihr Gerechten, *
und seid fröhlich alle, ihr redlichen Herzens. +

Antiphon
Heile Du mich, H
ERR, so werde ich
heil, hilf Du mir, so ist mir geholfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Heile Du mich, H
ERR, so werde ich
heil, hilf Du mir, so ist mir geholfen.

VITA

Johann Mathesius
Der dritte Sohn eines Ratsherrn wurde 1504 in Rochlitz geboren und im christlichen Glauben erzogen. Er sollte auf Wunsch seines Vaters einen Beruf im Bergwerk erlernen. Aber 1517 wurden die Rochlitzer Zechen eingestellt und 1521 verstarb der Vater. Johannes Matesius ging daraufhin auf Wanderschaft und besuchte zwei Jahre die Lateinschule in Nürnberg. Dann wanderte er nach Ingolstadt und studierte Theologie, musste aber nach einem Jahr das Studium aus Geldmangel aufgeben. Er arbeitete als Hauslehrer, lernte dabei Luthers Schriften kennen und beschloss nach Wittenberg zu wandern. Hier studierte er mit Hilfe eines Stipendiums aus Rochlitz bei den bedeutendsten evangelischen Lehrern seiner Zeit. 1532 wurde er als Rektor an die Lateinschule in Joachimsthal berufen. Er führte die Schule zu hohem Ansehen, entschloss sich schließlich 1540 aber doch, wieder nach Wittenberg zu gehen und weiter zu studieren. Eltern seiner Joachimsthaler Schüler unterstützen ihn. Er wurde Tischgenosse Luthers, der ihn 1542 auch ordinierte. Bereits 1541 war er zum Diakon in Joachimsthal berufen worden. Mathesius ging dann zurück nach Joachimsthal - ab 1542 als Prediger und ab 1545 als Pfarrer der evangelischen Gemeinde. Weitere Berufungen schlug er aus und blieb seiner Gemeinde treu.Seine Zusammenarbeit mit dem Kantor Nikolaus Herman war besonders fruchtbar. Mathesius starb am 8. Oktober 1565 in Joachimsthal. Ein Jahr nach seinem Tod wurde eine Reihe von 17 Predigten als Buch ‚Lutherhistorien’ herausgegeben. Dieses Werk machte ihn bekannt und es ist auch heute eine wichtige Quelle zu Luthers Leben.

KURZLESUNG

Wochenspruch
Heile Du mich, Herr, so werde ich
heil, hilf Du mir, so ist mir geholfen.


Lesung
Mk 12,29-31
Jesus antwortete: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft«. Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. Es ist kein anderes Gebot größer als diese.

RESPONSORIUM

Noten

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

ANBETUNG - ANGELUS

Du, Herr, hast die Welt geschaffen und trägst sie mit großer Kraft. Du schaffst alle Dinge täglich neu durch Dein mächtiges Wort. Du waltest im Lauf der Zeiten und erfüllst die Jahre mit Deinem Segen. Samen gibst Du und gibst die Ernte, Arbeit gibst Du und förderst das Werk unserer Hände. Inmitten der Schmerzen erquickst Du uns mit Deinem Trost, inmitten der Unrast rufst Du uns zu Sammlung und Stille. Wir beten Dich an:
    Heilig, Heilig, Heilig, ist Gott der Herr,
    der Allmächtige, der da ist und der da war
    und der da kommt.

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing von dem Heiligen Geiste.
STILLE
Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast.
STILLE
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen Seine Herrlichkeit.
STILLE
Deine Gnade, Herr, gieße uns in Herz und Sinn. Wir hören, was der Engel verkündigt und glauben: Christus, Dein Sohn, ist Mensch geworden. Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
    Amen.

MITTAGSKOLLEKTE

Du Gott der Güte. Auf der Höhe des Tages gewährst Du uns Erholung von der Mühe der Arbeit. Schau gnädig herab auf unser begonnenes Werk; bringe zurecht, was falsch gerät, und lass alles zu einem guten Ende kommen. Darum bitten wir durch Deinen Sohn Jesus Christus, unsern Bruder und Herrn.
    Amen.

SEGEN

Der Herr unser Gott sei uns freundlich
    und fördere das Werk unserer Hände

Vesper

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