Freitag - 19. April 2019
KARFREITAG

Gekreuzigt und gestorben



 Nachtpsalm


Nachtpsalm

Antiphon
Noten

Noten

Psalm 31 II


HERR, auf Dich traue ich. /
so lass mich doch niemals scheitern, *
rette mich nach Deiner Gerechtigkeit!


    Neige Dein Ohr zu mir *
    und reiß mich bald heraus!


Sei mir ein schützender Fels,*
eine Burg, mir zu helfen!


    Denn Du bist mein Fels und meine Burg, *
    treu Deinem Namen führe und leite mich.


Befreie mich aus dem Netz, /
das sie mir heimlich legten, *
denn Du bist meine Zuflucht!


    In Deine Hände befehle ich meinen Geist, *
    Du hast mich erlöst, H
ERR, Du treuer Gott.

Ich bin fröhlich und freue mich Deiner Güte, /
denn Du hast angesehen meine Armut, *
Dich angenommen meiner Bedrängnis;


    Du übergibst mich nicht
    in die Hand des Feindes,*
    Du stellst meine Füße auf weiten Raum. (+)


Sei mir gnädig, HERR, denn mir ist angst, *
getrübt ist mein Auge vor Jammer.


    Ja, in Kummer schwindet mein Leben *
    und im Seufzen meine Jahre.


Im Elend zerfällt meine Kraft, *
meine Glieder werden schwach.


    All meinen Feinden ward ich zur Schmach,*
    zum Spott meinen Nachbarn,


zum Schreck meinen Freunden: *
die mich draußen sehen, fliehn vor mir.


    Vergessen bin ich,
    aus dem Sinn wie ein Toter, *
    ich bin wie ein zerbrochnes Gefäß.


Viele höre ich flüstern: *
ringsum ist Schrecken!


    Denn sie tun sich gegen mich zusammen, *
    planen, mir das Leben zu nehmen.


Ich aber traue auf Dich, HERR, *
und spreche: „Du bist mein Gott!”


    Meine Zeit steht in Deinen Händen, /
    rette mich vor meinen Feinden *
    und vor meinen Verfolgern.


Lass Dein Antlitz über mir leuchten, *
hilf mir in Deiner Güte!


    HERR, lass mich nicht stehn in Schande, *
    denn ich rufe Dich an. (+)


Wie groß ist Deine Güte, HERR, *
die Du bewahrst denen, die Dich fürchten,


    Du erweist sie allen, *
    die sich bei Dir bergen vor den Menschen.


Du schirmst sie in Deinem Schutz *
vor der Leute Verleumdung.


    Du birgst sie in Deinem Zelt *
    vor dem Gezänk der Zungen.


Gepriesen sei der HERR: /
Seine Güte tut Wunder *
in der Zeit meiner Bedrängnis.


    Ich dachte in meiner Bestürzung: *
    „Verstoßen bin ich aus Deinen Augen!”


Doch Du hörtest mein lautes Flehen, *
als ich zu Dir um Hilfe schrie.


    Liebt den HERRN, all Seine Frommen! *
    Die Treuen bewahrt der H
ERR.

Doch dem, der Hochmut übt, *
dem vergilt Er reichlich.


    Seid stark und unverzagt, *
    die ihr hofft auf den H
ERRN! +

Antiphon
Vater, in Deine Hände befehle Ich Meinen Geist.

Laudes Samstag

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