Sonntag - 10. Februar 2019
4. SONNTAG VOR DEN FASTEN

Der Herr der Naturmächte



 Vesper/Abendgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Die Psalmodie beginnt mit dem 2. Vers

Psalm 8 VII


Ausgebreitet ist Deine Hoheit *
über die Himmel hin!


    Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge *
    hast eine Macht Du begründet,


Deinen Gegnern zum Trotz: *
zum Schweigen zu bringen
den Feind und den Rächer.


    Seh ich die Himmel, das Werk Deiner Finger, *
    den Mond und die Sterne,die Du bereitet hast:


was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst, *
des Menschen Kind,
dass Du Dich seiner annimmst?


    Du hast ihn wenig geringer gemacht als Gott *
    und hast ihn gekrönt
    mit Ehre und Herrlichkeit.


Du lässt ihn herrschen
über Deiner Hände Werk, *
alles hast du ihm unter die Füße gelegt:


    Schafe und Rinder allzumal, *
    und auch die Tiere des Feldes,


die Vögel am Himmel und die Fische im Meer *
und was durch die Weiten der Meere dahinzieht.

[Antiphon
H
ERR, unser Herrscher,
wie herrlich ist Dein Name in allen Landen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
H
ERR, unser Herrscher,
wie herrlich ist Dein Name in allen Landen.

Tagespsalm

Antiphon

Noten
Noten

Psalm 105 B V


Dankt dem HERRN und ruft an Seinen Namen, *
verkündet unter den Völkern Seine Taten!


    Er ist es, er, der HERR, unser Gott, *
    auf der ganzen Erde gilt Sein Urteil.


Auf ewig denkt Er an Seinen Bund, *
- Sein Wort, entboten für tausend Geschlechter -


    den Er geschlossen mit Abraham, *
    an Seinen Eid, geschworen dem Isaak.


Er stellte ihn auf als Satzung für Jakob, *
als ewigen Bund für Israel.


    Er sprach:
    »Dir geb ich das Land Kanaan, *
    das euch zum Erbe bestimmt ist.«


Da waren sie noch gering an Zahl, *
nur wenige und Fremde im Land,


    und zogen umher von Volk zu Volk, *
    von dem einen Reiche zum andern.


Er erlaubte niemand, sie zu bedrücken, *
wies Könige zurecht um ihretwillen:


    »Tastet meine Gesalbten nicht an, *
    fügt meinen Propheten kein Leid zu!« +

Doch dann rief Er Hunger ins Land *
und nahm allen Vorrat an Brot.


    Einen sandte Er vor ihnen her: *
    Josef wurde als Sklave verkauft.


Sie zwangen seine Füße in Fesseln, *
sein Hals wurde in Eisen gelegt


    bis zur Zeit, da Sein Wort sich erfüllte *
    und der Spruch des H
ERRN sich bewährte.

Er sandte einen König, der ließ ihn los, *
einen Herrn über Völker, der gab ihn frei,


    bestellte ihn zum Herrn über sein Haus, *
    zum Herrscher über all seine Habe:


Der sollte die Fürsten lehren nach seinem Sinn *
und seine Ältesten unterweisen. +

Antiphon
Rühmt euch Seines heiligen Namens,
fragt nach dem H
ERRN und nach Seiner Macht!

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Rühmt euch Seines heiligen Namens,
fragt nach dem H
ERRN und nach Seiner Macht!

SCHRIFTLESUNG

Wochenspruch
Kommt her und sehet an die Werke
Gottes, der so wunderbar ist in Seinem
Tun an den Menschenkindern.


Abendlesung
Hiob 26, 1-14
Hiob antwortete (Bildad) und sprach: Wie sehr stehst du dem bei, der keine Kraft hat, hilfst du dem, der keine Stärke in den Armen hat! Wie gibst du Rat dem, der keine Weisheit hat, und lehrst ihn Einsicht in Fülle! Zu wem redest du? Und wessen Geist geht von dir aus? Die Schatten drunten erbeben, unter dem Wasser und seinen Bewohnern. Das Totenreich ist aufgedeckt vor Ihm, und der Abgrund hat keine Decke. Er spannt den Norden aus über dem Leeren und hängt die Erde über das Nichts. Er fasst das Wasser zusammen in Seine Wolken, und die Wolken zerreißen darunter nicht. Er verhüllt Seinen Thron und breitet Seine Wolken davor. Er hat am Rande des Wassers eine Grenze gezogen, wo Licht und Finsternis sich scheiden. Die Säulen des Himmels zittern und entsetzen sich vor Seinem Schelten. Durch Seine Kraft hat Er das Meer erregt, und durch Seine Einsicht hat Er Rahab zerschmettert. Am Himmel wurde es schön durch Seinen Wind, und Seine Hand durchbohrte die flüchtige Schlange. Siehe, das sind nur die Enden Seiner Wege, und nur ein leises Wörtlein davon haben wir vernommen. Wer will aber den Donner Seiner Macht verstehen?

RESPONSORIUM

Noten

HYMNUS

Noten

O sel'ges Licht, Dreifaltigkeit,
Du ein'ger Gott von Anbeginn!
Nun, da die Sonne uns verlässt,
geh Du in unserm Herzen auf.

Dich preist am Morgen unser Lied,
Dich ruft am Abend unsre Not;
Dich rühme unser armes Lob
durch alle Zeit und Ewigkeit.

Gott Vater, Dir sei Herrlichkeit
und Deinem eingebornen Sohn,
dem Geiste, der uns Beistand ist,
jetzt, immer und in Ewigkeit. Amen.

CANTICUM

V Unser Abendgebet steige auf zu Dir, Herr.
R Und es senke sich herab auf uns
Leer Dein Erbarmen

Antiphon

Noten

Noten

Magnificat VIII


Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
mein Geist freut sich über Gott, meinen Heiland;


    denn die Niedrigkeit Seiner Magd
    hat Er angesehn, *
    siehe, von nun an preisen mich selig
    alle Geschlechter.


Denn Er hat Großes an mir getan,
der da mächtig ist, *
und Sein Name ist heilig.


    Sein Erbarmen währt
    von Geschlecht zu Geschlecht *
    bei denen, die Ihn fürchten. (+)


Mit Seinem Arm wirkt Er gewaltige Taten *
und zerstreut, deren Herz voll Hochmut ist.


    Von ihrem Thron stößt Er die Mächtigen *
    und erhebt die Niedrigen.


Die da hungrig sind, füllt Er mit Gütern, *
und die Reichen lässt Er leer ausgehn.


    Er nimmt sich Seines Dieners Israel an *
    und denkt an Sein Erbarmen.


Wie Er geredet hat zu unsern Vätern, *
Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit. +

Antiphon
Der Herr stößt die Gewaltigen vom
Thron und erhebt die Niedrigen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Der Herr stößt die Gewaltigen vom
Thron und erhebt die Niedrigen.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

GEBET - FÜRBITTEN

Jesus Christus, Du unser Heiland und Erlöser. Du unsere Hoffnung und all unser Trost. Du Herzog unsrer Seligkeit und Haupt Deiner Kirche. Du Sieger, erhöht über alle Himmel. Dich rufen wir an:
    Erneure uns durch Deinen Geist.


Wir danken Dir für Deinen Tag und bitten Dich: Lasse unsere Ohren, die Deinen Lobpreis vernommen haben, hinfort verschlossen sein für die Stimmen des Unfriedens und des Zankes. Lasse unsere Zungen, die Deinen Ruhm verkündet haben, hinfort die Wahrheit bezeugen. Dich rufen wir an:
    Erneure uns durch Deinen Geist.


Lasse unsere Augen, die Deine große Liebe gesehen haben, auch dereinst Deine Herrlichkeit schauen. Lasse unsere Füße, die in Deinen Vorhöfen gestanden haben, hinfort nicht abirren von den Wegen des Lichtes. Dich rufen wir an:
    Erneure uns durch Deinen Geist


Lasse unsere Leiber, die Anteil empfangen haben an Deinem lebendigen Leib, hinfort in einem neuen Leben wandeln. Lasse uns Dein sein und bleiben in Zeit und Ewigkeit. Dich rufen wir an:
    Erneure uns durch Deinen Geist.

WOCHENGEBET I   oder

Gott, diese Welt hast Du geschaffen und geordnet nach Deinem Willen. Lass Deine Schöpfung nicht untergehen durch die Schuld der Menschen. Bleibe uns freundlich zugewandt. bewahre uns und alles, was Du in Dasein gerufen hast. Denn Dein ist die Macht und die Ehre in Ewigkeit.
    Amen.

WOCHENGEBET II

Du schenkst Deinem Volk Erbarmen in seiner notvollen Angst und mit Deinem Lebensatem stillst Du, Gott, alle Unruhe: Sprich zu uns Dein Wort, das ermutigt und befreit und uns zu Menschen macht nach Deinem Herzen durch Jesus, Deinen Sohn, zu dieser Stunde und alle Tage unseres Lebens.
    Amen

LOB UND SEGEN

Lasst uns den Herren preisen!
    Gott sei ewig Dank.

Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    Amen.

Laudes Montag

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