Samstag - 7. November 2020
DRITTLETZTER SONNTAG
IM KIRCHENJAHR

Im Frieden Gottes



 Vesper/Abendgebet


INGRESSUS

Gott, gedenke mein nach Deiner Gnade.
    Herr, erhöre mich mit Deiner treuen Hilfe.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
    und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

PSALMGEBET

Stundenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 121 VIII


Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. *
Woher kommt mir Hilfe?


    Meine Hilfe kommt vom HERRN, *
    der Himmel und Erde gemacht hat.


Er lässt deinen Fuß nicht gleiten, *
der dich behütet, schläft nicht.


    Siehe, nicht schläft noch schlummert *
    der Hüter Israels. (+)


Der HERR ist dein Hüter, /
der H
ERR ist dein Schatten, *
Er steht dir zur Rechten.


    Bei Tag wird dich die Sonne nicht stechen *
    noch der Mond in der Nacht.


Der HERR behüte dich vor allem Bösen, *
Er behüte dein Leben.


    Der HERR behüte deinen
    Ausgang und Eingang *
    von nun an bis in Ewigkeit! +

[Antiphon
Meine Hilfe kommt vom H
ERRN,
der Himmel und Erde gemacht hat.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.]

Antiphon
Meine Hilfe kommt vom H
ERRN,
der Himmel und Erde gemacht hat.

Tagespsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 82 VI


Der HERR steht in der Versammlung der Götter, *
mitten unter den Göttern hält Er Gericht:


    »Wie lange wollt ihr ungerecht richten *
    und die Frevler begünstigen?


Schafft Recht dem Geringen
und dem Verwaisten,*
dem Gebeugten und Elenden helft zum Recht.


    Befreit den Geringen und den Armen, *
    rettet ihn aus der Gewalt der Frevler.«


Sie wissen nichts, erkennen nichts, /
und sie tappen im Finstern dahin, *
alle Grundfesten der Erde wanken.


    »Ich habe gesagt: ‚Ihr seid Götter, *
    Söhne des Höchsten seid ihr alle.’


Aber wie Menschen müsst ihr sterben *
und wie einer der Fürsten fallen.«


    Steh auf, Gott, und richte die Erde; *
    denn Dein Eigen sind alle Heiden! +

Antiphon
Gedenke Deiner Gemeinde, o H
ERR,
Denn sie ist Dein von Anbeginn.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Gedenke Deiner Gemeinde, o H
ERR,
Denn sie ist Dein von Anbeginn.

Wochenpsalm

Antiphon

Noten

Noten

Psalm 90 IV


HERR, Du bist unsre Zuflucht *
durch alle Geschlechter.


    Ehe die Berge wurden, /
    die Erde entstand und das Weltall, *
    bist Du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.


Du bringst die Menschen zurück zum Staub *
und sprichst:
„Kommt wieder, ihr Menschenkinder.”


    Denn tausend Jahre sind in Deinen Augen /
    wie der Tag, der gestern vergangen ist, *
    und wie eine Wache in der Nacht.


Du säst sie aus von Jahr zu Jahr, *
sie sind wie Gras, das nachwächst.


    Am Morgen blüht es und sprießt, *
    am Abend welkt es und verdorrt. (+)

Wir vergehen durch Deinen Zorn, *
wir werden erschreckt durch Deinen Grimm.


    Unsre Sünden stellst Du Dir vor Augen, *
    ins Licht Deines Angesichts verborgne Schuld.


Ja, all unsre Tage
schwinden vor Deinem Grimm, *
und unsre Jahre gehen dahin wie ein Seufzer.


    Siebzig Jahre währt unser Leben, *
    sind wir bei Kräften, sind es achtzig.


Das meiste daran ist Mühsal und Trug, *
ja, schnell geht es dahin, als flögen wir.


    Wer kennt die Gewalt Deines Zornes, *
    und wer fürchtet sich vor Deinem Grimm?


Lehre uns, unsre Tage zu zählen, *
damit wir gewinnen ein weises Herz. +


H
ERR, kehr Dich uns endlich wieder zu *
und erbarme Dich Deiner Knechte!


    Sättige uns am Morgen mit Deiner Gnade: *
    dass wir jubeln und froh sind all unsre Tage!


Erfreue uns
soviel Tage, wie Du uns beugtest, *
soviel Jahre, wie wir Leid gesehn.


    Lass Dein Tun
    offenbar werden an den Deinen *
    und Deine Herrlichkeit an ihren Kindern!


Die Freundlichkeit des HERRN sei über uns! /
Lass das Werk unsrer Hände bestehen, *
ja, lass bestehen unsrer Hände Werk! +

Antiphon
Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade,
siehe, jetzt ist der Tag des Heils.

Ehre sei dem Vater und dem Sohne *
und dem Heiligen Geiste,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade,
siehe, jetzt ist der Tag des Heils.

SCHRIFTLESUNG

Wochenspruch
Selig sind, die Frieden stiften;
denn sie werden Gottes Kinder heißen


Vorabendlesung
1. Mose 4, 3-16a
Es begab sich
{aber} nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes. Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, aber Kain und sein Opfer sah Er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick. Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick? Ist's nicht so: Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie. Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot. Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein? Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu Mir von der Erde. Und nun: Verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen. Wenn du den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort seinen Ertrag nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden. Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Strafe ist zu schwer, als dass ich sie tragen könnte. Siehe, Du treibst mich heute vom Acker, und ich muss mich vor Deinem Angesicht verbergen und muss unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir's gehen, dass mich totschlägt, wer mich findet. Aber der HERR sprach zu ihm: Nein, sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge, der ihn fände. So ging Kain hinweg von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod, jenseits von Eden, gegen Osten.

RESPONSORIUM

Noten

HYMNUS

Noten

Christus, Du Herrscher
Himmels und der Erde,
Herr über Mächte,
Throne und Gewalten:
Du bist der Erste
und Du bist der Letzte,
Anfang und Ende.

In Deinen Händen
ruht der Menschen Schicksal.
Nichts kann auf Erden
Deiner Macht entgleiten.
Du sprichst das Urteil
über alle Völker,
voll des Erbarmens.

Reiche erstehen,
blühen und zerfallen,
aber das Deine
überdauert alle,
denn Deine Herrschaft
ist von Gott verliehen,
ewigen Ursprungs.

Keiner der Großen
kann mit Dir sich messen:
Herrscher der Herren,
König aller Zeiten,
Abglanz des Vaters,
Spiegel Seiner Hoheit,
thronend im Himmel.

Dir sei die Ehre,
Dir und Deinem Vater,
und auch dem Geiste
sei das Lob gesungen:
Gott, dem Dreieinen,
Lob und Preis und Ehre
immer und ewig. Amen.

CANTICUM

V Jesus Christus gestern und heute
R und derselbe auch in Ewigkeit.

Antiphon

Noten

Noten

Aus Röm. 8 II


Ist Gott für uns, *
wer ist dann gegen uns?


    Der auch Seinen eigenen Sohn
    nicht verschonte, /
    sondern Ihn für uns alle dahingab, *
    wie sollte Er uns mit Ihm nicht alles schenken?


Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? *
Gott ist hier, der gerecht macht.


    Wer will verdammen? *
    Christus Jesus ist hier, der gestorben ist.


Ja vielmehr, der auch auferweckt ist vom Tod, *
der zur Rechten Gottes ist und für uns eintritt.


    Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes, /
    Bedrängnis oder Angst oder Verfolgung, *
    Hunger oder Blöße, Gefahr oder Schwert?


Doch in dem allen überwinden wir weit *
durch Den, Der uns geliebt hat.


    Denn ich bin gewiss: /
    weder Tod noch Leben, *
    weder Engel noch Mächte,


weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, /
weder Kräfte noch Höhe noch Tiefe *
noch eine andre Kreatur:

Antiphon
Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes,
die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,


    wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
    und in Ewigkeit. Amen.

Antiphon
Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes,
die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

KYRIE - VATERUNSER

Kyrie eleison.
    Christe eleison. Kyrie eleison.

Vater unser im Himmel, . . .

GEBET - FÜRBITTEN

Gott, Du himmlischer Vater und ewiges Licht. Nimm uns auf in Deine Klarheit und durchdringe uns mit den Strahlen Deiner Wahrheit. Wir heben Herzen und Hände auf zu Dir und bitten:
    Lass uns nicht allein.


Du Sonne der Gerechtigkeit, wir warten auf Dich. Gehe Du selbst auf in unseren Herzen und führe uns Deiner Zukunft entgegen. Wir bitten
    Lass uns nicht allein.


Du Macht der Gnade, wir warten auf Dich. Lass uns Deine Stimme hören und hilf, dass wir verstehen, was zu unserem Heil dient. Wir bitten:
    Lass uns nicht allein.

WOCHENGEBET I   oder

Gott, Du Freund des Lebens. Wir hungern nach Frieden und dürsten nach Liebe, wir haben Angst vor Unrecht und Hass. Lass Deinen Geist unter uns wirken, dass wir einander Liebe und Friede schenken und bereit sind, miteinander zu teilen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, Deinen Sohn und unsern Bruder, der mit Dir und dem Heiligen Geist in unserer Mitte lebt und wirkt, jetzt und in Ewigkeit.
    Amen.

WOCHENGEBET II

Deine gute Erde, ewiger Gott, liegt Dir am Herzen, darum stärke den Widerstand gegen alles, was Dein Lebenswerk zerstört, erwecke Willen und Mut zum Frieden, halte die Hoffnung auf Dich lebendig und segne uns, Gott, mit Erfindungsreichtum und Beharrlichkeit, durch Christus im Heiligen Geist, ein Gott in Ewigkeit.
    Amen

LOB UND SEGEN

Lasst uns den Herren preisen!
    Gott sei ewig Dank.

Es segne und behüte uns Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    Amen.

Laudes Sonntag

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