Samstag

22. Juli 2017

 

5. SONNTAG NACH TRINITATIS
MARIA MAGDALENA

Zeugin des neuen Lebens

 

Predigttext

 

Hld 3, 1-5 (Rev. III)

Tagesspruch

 

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen und Heil verkündigen.

Tageslied

 

Erstanden ist der heilig Christ (EG 105 [1-4.7-10.13-17])
Wach auf mein Herz, die Nacht ist hin (EG 114, 1.2.5.9)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm
 
Abend
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Epistel
 
{Denn} die Liebe Christi drängt uns, da wir erkannt haben, dass einer für alle gestorben ist und so alle gestorben sind. Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben ist und auferweckt wurde. Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr. Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Aber das alles ist von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt.
2. Kor 5, 14-18 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
An einer Stelle ist die Welt wirklich anders geworden: in Christus ist sie in das ursprüngliche Kindesverhältnis zurückgeführt, d. i. versöhnt, die rechte Gottesordnung, die durch den Sündenfall zerstört war, ist wieder hergestellt. Wer an dem neuen Sein in Christo Anteil hat, der hat auch teil an Christi Gerechtigkeit, d. h. dem völligen Zusammenklang mit Gottes Willen und Ordnung. (Spieker, [5] S. 135)

Evangelium
 
Am ersten Tag der Woche kommt Maria Magdalena früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern Jünger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den Herrn weggenommen aus dem Grab, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus, und sie kamen zum Grab. Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie nun weinte, beugte sie sich in das Grab hinein und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen zu Häupten und den andern zu den Füßen, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte. Und die sprachen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus ist. Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir: Wo hast du ihn hingelegt? Dann will ich ihn holen. Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni!, das heißt: Meister! Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: »Ich habe den Herrn gesehen«, und was er zu ihr gesagt habe.
Joh 20, 1-3.11-18 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Stimme des Auferstandenen dringt bis in die Tiefe des Erdenschmerzes und ruft die Trauernde bei ihrem Namen - darin erfährt Maria das Wunder neuer persönlicher Gemeinschaft. Sie wird zur Botin an die Jünger, durch ihren Mund werden sie zur Bruderschaft mit dem Auferstandenen berufen. (Spieker, [5] S. 122)


© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-05-30
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