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Lesung im Kirchenjahr
Weihnachten


Christvesper
Vigil
Christnacht
Uchte
25.12.
26.12.

 

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit.
Joh, 1, 14a
 
In dem Wunder der Heiligen Nacht beten wir an das große Geheimnis, daß Gott sich verbindet mit dem menschlichen Geschlecht. Alles, was Er uns zu sagen hat als Sein "Wort" vom Urbeginn, geht ein in die leibhafte Wirklichkeit einer menschlichen Gestalt und schlägt sein Zelt auf in unserer Mitte. Dem Frevel des Menschen, der sein will wie Gott, begegnet die Erbarmung Gottes, der uns Menschen gleich wird. - Dieses "sieht" der Glaube in der Geburt des armen Kindes, den ganzen Glanz der göttlichen Herrlichkeit, aber verborgen in der Hülle menschlicher Armut und Niedrigkeit, am Rande der Welt, die keinen Raum mehr hat für den Gott, der sie heimsucht.
(Spieker [5], S. 22)

24. Dezember

Heiligabend

 

Tagesspruch

 

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit.

Tageslied

 

Gelobet seist du, Jesu Christ (EG 23) (Christvesper)
Lobt Gott, ihr Christen alle gleich (EG 27) (Christnacht)


Christvesper (am Vorabend) - Das Licht der Welt

Alttestamentliche Lesung
 
Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. Vor dir wird man sich freuen, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt. Denn du hast ihr drückendes Joch, die Jochstange auf ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie am Tage Midians. Denn jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht, und jeder Mantel, durch Blut geschleift, wird verbrannt und vom Feuer verzehrt. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf daß seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, daß er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.
Jes 9, 1-6 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der mit Gedröhn auftretende Marsch-Stiefel, der blutbefleckte Mantel - sie erinnern nicht bloß an hinter uns liegende Jahre mit der brutal auftretenden Macht und ihrem blutigen Geschäft, sondem sie bezeichnen auch heute noch den Gang der Weltgeschichte. Aber es heißt: Ins Feuer damit! Den Flammen zur Speise! Eine neueZeit kommt herauf. Ihr Kennzeichen ist die Geburt des Kindes. Hier ist alles Gabe und Geschenk. Das Kind selbst ist ohnmächtig, hilfsbedürftig. Gott aber ist der Mächtige. Es geht um die Erfüllung göttlicher Ziele, die ihren Ausgang nehmen bei dem Kind, die ihre Vollendung finden in der Aufrichtung Seines Reiches. (Spieker [5], S. 24)
 
Epistel
 
Es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und nimmt uns in Zucht, daß wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus, der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
Tit 2, 11-14 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Gottesgnade, welche zur Weihnacht erschienen ist, ist heilbringende Gnade für alle Menschen, erziehende Gnade, insbesondere für uns Christen. Sie treibt uns, abzusagen dem vergänglichen Wesen dieser Welt und auszuschauen nach dem großen Tag unseres Gottes, an dem Christus offenbar werden wird als Richter der Welt. (Spieker [5], S. 22)
 
Evangelium
 
Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich sch¨tzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.
[Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.
Luk 2, 1-14 (15-20) Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Im Gegensatz zu dem römischen Weltherrscher, nach dem die geschichtliche Stunde genannt wird, kommt der wahre Weltheiland, dessen Würde die Engel verkünden, in Armut und Niedrigkeit. Er bringt uns die große Freude, die aus so tiefen Quellen stammt, daß irdische Ereignisse sie nicht mehr verschütten können. (Spieker [5], S. 23)

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Vigil zum Christfest (Komplet)


1. Lesung
 
Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. Und es ging aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern, und teilte sich von da in vier Hauptarme. Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn bebaute und bewahrte. Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm issest, mußt du des Todes sterben.
1. Mose 2, 8-10. 15-17 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Gott der Herr bestellte den Menschen zum Ordner und Pfleger Seiner Schöpfung und gab den ganzen Reichtum der Erde unter seine Hand. Aber Er gab ihm ein Gebot des Lebens, damit er daran seine Grenzen erkenne und seinen Gehorsam beweise.
(Spieker [5], S. 251)

 
2. Lesung
 
Die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt haben: ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, daß ihr nicht sterbet! Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. Und das Weib sah, daß von dem Baum gut zu essen wäre und daß er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon, und er aß. Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter den Bäumen im Garten. Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich. Und er sprach: Wer hat dir gesagt, daß du nackt bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen? Da sprach Adam: Das Weib, das du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum, und ich aß. Da sprach Gott der HERR zum Weibe: Warum hast du das getan? Das Weib sprach: Die Schlange betrog mich, so daß ich aß. Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht, verstoßen aus allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Erde fressen dein Leben lang. Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, daß er nur nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, daß er die Erde bebaute, von der er genommen war. Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.
1. Mose 3, 1-15, 22-24 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der Mensch hat das Bild Gottes nicht bewahrt, er hat den Gottesfrieden gebrochen, fortan geht durch die Schöpfung der Riß der großen Störung. Diese Störung wird zuerst am menschlichen Leibe offenbar: das Wissen um die Nackheit zeigt den Verlust der bindlidren Einfalt, der Leib ist ausgeliefert an Schmerzen und Krankheit, dahingegeben unter die Fron der Arbeit, dem Tode verfallen. Mit der ganzen Schöpfung warten wir auf unsres Leibes Erlösung (Spieker [5], S. 7)
 
3. Lesung
 
Gott spricht: Mein Knecht David soll ihr König sein und der einzige Hirte für sie alle. Und sie sollen wandeln in meinen Rechten und meine Gebote halten und danach tun. Und sie sollen wieder in dem Lande wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, in dem eure Väter gewohnt haben. Sie und ihre Kinder und Kindeskinder sollen darin wohnen für immer, und mein Knecht David soll für immer ihr Fürst sein. Und ich will mit ihnen einen Bund des Friedens schließen, der soll ein ewiger Bund mit ihnen sein. Und ich will sie erhalten und mehren, und mein Heiligtum soll unter ihnen sein für immer. Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein, damit auch die Heiden erfahren, daß ich der HERR bin, der Israel heilig macht, wenn mein Heiligtum für immer unter ihnen sein wird.
Hes 37, 24-28 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Das nun von so vielen Propheten verheißene Friedensreich des Davidssohns hat ein Ziel, das weit über dieses selbst hinausreicht: Auch die Heiden sollen erfahren, wer der Herr ist. Wir Christen aus den Völkern sind mit zu Gottes Volk gekommen, weil "der Judenkönig" doch zum Herrn der Welt wurde. Doch wenn wir in Gottes Bund aufgenommen sind, gilt uns auch seine Weisung: Ihr sollt wandeln in meinen Rechten und meine Gebote halten und danach tun.
 
4. Lesung
 
Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht. Hebe deine Augen auf und sieh umher: Diese alle sind versammelt und kommen zu dir. Deine Söhne werden von ferne kommen und deine Töchter auf dem Arme hergetragen werden. Dann wirst du deine Lust sehen und vor Freude strahlen, und dein Herz wird erbeben und weit werden, wenn sich die Schätze der Völker am Meer zu dir kehren und der Reichtum der Völker zu dir kommt. Denn die Menge der Kamele wird dich bedecken, die jungen Kamele aus Midian und Efa. Sie werden aus Saba alle kommen, Gold und Weihrauch bringen und des HERRN Lob verkündigen.
Jes 60,1-6 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Das Licht kommt von Gott, es strahlt auf im geringen Stall von Bethlehem, die Heiden kommen aus weiter Ferne und bringen ihre Gaben - erste Vorboten der Völker, welche zur Kirche Gottes versammelt werden. Das Licht ist aufgegangen und die Welt merkt es nicht. Deshalb muß es den Menschen zugerufen werden: das Licht ist da, glaubt es nur! Laßt euch erleuchten, werdet selber Licht! (Spieker [5], S. 40)
 
(Alttestamentliche Lesung, Epistel und Evangelium wie bei Christvesper, Christnacht oder Uchte)

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Christnacht - Der Sohn Davids

Alttestamentliche Lesung
 
Der HERR redete zu Ahas und sprach: Fordere dir ein Zeichen vom HERRN, deinem Gott, es sei drunten in der Tiefe oder droben in der Höhe! Aber Ahas sprach: Ich will's nicht fordern, damit ich den HERRN nicht versuche. Da sprach Jesaja: Wohlan, so hört, ihr vom Hause David: Ist's euch zu wenig, daß ihr Menschen müde macht? Müßt ihr auch meinen Gott müde machen? Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.
Jes 7, 10-14 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Das Wort des Propheten, gesprochen in einer bestimmten Stunde menschlicher Not, wird durch Gottes Fügung zur Ankündigung der Geburt Christi, des wahren "Immanuel", in welchem Gott sich mit unserm Fleisch und Blut verbindet. (Spieker [5], S. 17)
 
Epistel
 
Paulus, ein Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes, das er zuvor verheißen hat durch seine Propheten in der heiligen Schrift, von seinem Sohn Jesus Christus, unserm Herrn, der geboren ist aus dem Geschlecht Davids nach dem Fleisch, und nach dem Geist, der heiligt, eingesetzt ist als Sohn Gottes in Kraft durch die Auferstehung von den Toten. Durch ihn haben wir empfangen Gnade und Apostelamt, in seinem Namen den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter allen Heiden, zu denen auch ihr gehört, die ihr berufen seid von Jesus Christus. An alle Geliebten Gottes und berufenen Heiligen in Rom: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
Röm 1, 1-7 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Botschaft der Kirche hat Den zum Gegenstand, der nach Seiner zeitlichen Geburt dem Samen Davids entsprossen, nach Seiner ewigen Gestalt aber aus Gott geboren ist. Das Amt, das den Apostel überkommen hat, ist übergegangen auf die Kirche. Sie hat Ihn zu verkündigen unter allen Völkern, »zu denen auch ihr gehört, die ihr berufen seid von Jesus Christus.« (Spieker [5], S. 17)
 
Evangelium
 
Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe er sie heimholte, daß sie schwanger war von dem heiligen Geist. Josef aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen. Als er das noch bedachte, siehe, da erschien ihm der Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: "Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben", das heißt übersetzt: Gott mit uns. Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. Und er berührte sie nicht, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus.
Matth 1, 18-21 (22-25) Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

 

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25. Dezember

CHRISTFEST

 

Tagesspruch

 

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit.

Tageslied

 

Gelobet seist du, Jesu Christ (EG 23)


 

Uchte (in der Morgendämmerung) - Das Kind in der Krippe


Alttestamentliche Lesung
 
Gott spricht: Du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist. Indes läßt er sie plagen bis auf die Zeit, daß die, welche gebären soll, geboren hat. Da wird dann der Rest seiner Brüder wiederkommen zu den Söhnen Israel. Er aber wird auftreten und weiden in der Kraft des HERRN und in der Macht des Namens des HERRN, seines Gottes. Und sie werden sicher wohnen; denn er wird zur selben Zeit herrlich werden, so weit die Welt ist. Und er wird der Friede sein.
Mich 5, 1-4a Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Von Bethlehem, dem geringen Ort, welchen Gott erwählt hat zur Stätte Seiner Gegenwart und zum Ausgangspunkt Seiner Siege. (Spieker [5],  S. 19)
 
Epistel
 
Als erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig - nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit - durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im heiligen Geist, den er über uns reichlich ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsern Heiland, damit wir, durch dessen Gnade gerecht geworden, Erben des ewigen Lebens würden nach unsrer Hoffnung.
Tit 3, 4-7 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Im Bad der heiligen Taufe hat uns Gott in Seinem Erbarmen Anteil gewährt an Seiner Menschenliebe, die in der Geburt des Heilands erschienen ist. Durch sie werden wir gewandelt und erneuert, daß wir das wahre Leben erlangen. (Spieker [5],  S.  23)
 
Evangelium
 
Als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.
Luk 2, 15-20 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Hirten finden die göttliche Wirklichkeit in dem Kind und werden als erste zu Herolden seiner Herrschaft; Maria bewegt und bewahrt das göttliche Geheimnis von diesem Kinde in ihrem Herzen. (Spieker [5],  S. 23)

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Christfest (am Tage) - Die Menschwerdung Gottes

Alttestamentliche Lesung
 
Es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen. Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören, sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten. Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und die Treue der Gurt seiner Hüften. Da werden die Wölfe bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken lagern. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben. Kühe und Bären werden zusammen weiden, daß ihre Jungen beieinander liegen, und Löwen werden Stroh fressen wie die Rinder. Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter, und ein entwöhntes Kind wird seine Hand stecken in die Höhle der Natter. Man wird nirgends Sünde tun noch freveln auf meinem ganzen heiligen Berge; denn das Land wird voll Erkenntnis des HERRN sein, wie Wasser das Meer bedeckt.
Jes 11, 1-9 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Als ein junges Reis am alten Stamm sieht der Prophet den Messias emporwachsen. Er schafft den Unterdrückten Recht und stürzt die Stolzen von ihrem Thron. Auch der Riß in der Schöpfung wird geheilt; statt einander zu vernichten, werden die Kreaturen einander wohltun und zum Leben verhelfen. (Spieker [5],  S. 15)
 
Epistel
 
Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welt gemacht hat. Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe
[und ist so viel höher geworden als die Engel, wie der Name, den er ererbt hat, höher ist als ihr Name. Denn zu welchem Engel hat Gott jemals gesagt: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt"? Und wiederum: "Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein"? Und wenn er den Erstgeborenen wieder einführt in die Welt, spricht er: "Und es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten."]
Hebr 1, 1-3 (4-6) Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
In Christus ist die göttliche Herrlichkeit selber erschienen, in Ihm liegt ein getreuer Siegelabdruck des göttlichen Wesens vor uns. Die Engel wechseln ihre Gestalt, je nach ihrem Auftrag. Sie sind Flamme, Stimme oder Gesicht, Geistesmächte, aber für uns nicht personenhaft zu fassen. Christus aber ist der von Ewigkeit her Geborene. Er kommt unmittelbar aus dem Herzen Gottes und ist doch als ganz bestimmte Person mit Fleisch und Blut unter uns erschienen. (Spieker [5], S. 24)
 
Evangelium
 
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen.
[Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. Der kam zum Zeugnis, um von dem Licht zu zeugen, damit sie alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht.]
Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind. Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Joh 1, 1-5 (6-8) 9-14 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Hinter der zeitlichen Geburt des Heilandes in unser Fleisch und Blut steht die ewige Geburt des Sohnes aus dem Vater. Meister Eckhart spricht von dem »ersten Ausbruch des Sohnes aus dem Vater«. Dieser ist so gewaltig, daß, wenn es tausend weitere Welten und mehr gäbe, die Wirkungsmacht des »ersten Ausbruchs« noch viel weiter reichte. So gibt uns Meister Eckhart eine Vorstellung von der Wirkungsmacht des göttlichen Wortes, von dem alle Dinge ihr Wesen haben, bis zuletzt, an der Wende der Zeiten, dieses göttliche Wort Gestalt annahm in Jesus Christus, fortwirkend in alle Ewigkeit. (Spieker [5], S. 24)
 
Abend
 
Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf daß seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, daß er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.
Jes 9, 5-6 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Von dem Kind auf dem königlichen Thron und seinem ewigen Friedensreich (Spieker [5], S. 19)

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26. Dezember

Erzmärtyrer Stephanus

 

Tagesspruch

 

Der Tod seiner Heiligen wiegt schwer vor dem HERRN. Dir will ich Dank opfern und des HERRN Namen anrufen. (Ps. 116, 15. 17)

Tageslied

 

Geist des Glaubens (EG 137, 1.2.7.8)


Alttestamentliche Lesung
 
Der HERR aber sandte Propheten zu ihnen, daß sie sich zum HERRN bekehren sollten, und sie ermahnten sie, aber sie nahmen's nicht zu Ohren. Und der Geist Gottes ergriff Secharja, den Sohn des Priesters Jojada. Der trat vor das Volk und sprach zu ihnen: So spricht Gott: Warum übertretet ihr die Gebote des HERRN, so daß ihr kein Gelingen habt? Denn ihr habt den HERRN verlassen, darum wird er euch auch verlassen. Aber sie machten eine Verschwörung gegen ihn und steinigten ihn auf Befehl des Königs im Vorhof am Hause des HERRN.
2.Chr 24, 19-21 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Epistel
 
[Stephanus, voll Gnade und Kraft, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk. Da standen einige auf von der Synagoge der Libertiner und der Kyrenäer und der Alexandriner und einige von denen aus Zilizien und der Provinz Asien und stritten mit Stephanus. Doch sie vermochten nicht zu widerstehen der Weisheit und dem Geist, in dem er redete. Da stifteten sie einige Männer an, die sprachen: Wir haben ihn Lästerworte reden hören gegen Mose und gegen Gott. Und sie brachten das Volk und die Ältesten und die Schriftgelehrten auf, traten herzu und ergriffen ihn und führten ihn vor den Hohen Rat und stellten falsche Zeugen auf, die sprachen: Dieser Mensch hört nicht auf, zu reden gegen diese heilige Stätte und das Gesetz. Denn wir haben ihn sagen hören: Dieser Jesus von Nazareth wird diese Stätte zerstören und die Ordnungen ändern, die uns Mose gegeben hat. Und alle, die im Rat saßen, blickten auf ihn und sahen sein Angesicht wie eines Engels Angesicht.]
Stephanus, voll heiligen Geistes, sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. Sie schrien aber laut und hielten sich ihre Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn ein, stießen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den Füßen eines jungen Mannes, der hieß Saulus, und sie steinigten Stephanus; der rief den Herrn an und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Er fiel auf die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Und als er das gesagt hatte, verschied er.
Apg (6, 8-15); 7, 55-60 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Kirche begeht das Gedächtnis ihres ersten Blutzeugen an Weihnachten, damit über dem Jubel und der Freude nicht vergessen werde, daß ihr eigner Weg auf Erden gleich dem ihres Meisters mit dem Blut der Märtyrer gezeichnet ist. (Spieker [5], S. 25)
 
Evangelium
 
Jesus sprach: Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. Hütet euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch den Gerichten überantworten und werden euch geißeln in ihren Synagogen. Und man wird euch vor Statthalter und Könige führen um meinetwillen, ihnen und den Heiden zum Zeugnis. Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorgt nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet. Es wird aber ein Bruder den andern dem Tod preisgeben und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich empören gegen ihre Eltern und werden sie töten helfen. Und ihr werdet gehaßt werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig werden.
Matth 10, 16-22 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Taubeneinfalt und Schlangenklugheit, lauterste Wahrhaftigkeit mit äußerster Klugheit ist den Zeugen Gottes in der Welt befohlen, wie "die behutsame, ganz sauber und ganz sicher das Messer führende Klugheit des echten Chirurgen." [Johannes Wilkens, Die urchristliche Botschaft I, S. 151]. Ebenso sind sie zu unerschrockenem Einsatz und zugleich elastischem Widerstand aufgerufen: sich nicht zum Martyrium drängen, sogar "weichen", wenn der Druck der Verfolgung zu groß geworden ist - aber nicht um menschlicher Selbsterhaltung, sondern immer um des Evangeliums willen! (Spieker [5], S. 227)
 
Abend
 
Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm. Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allem der Erste sei. Denn es hat Gott wohlgefallen, daß in ihm alle Fülle wohnen sollte und er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz.
Kol 1, 15-20 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
"Weil leider das Wort 'Gott vertrauen' und 'Gott dienen' sich so dehnen lassen muß, daß es ein jeder auf seine Gedanken bezieht, und einer es so, der andere so deutet, hat Gott sich selbst an einen bestimmten Ort und in eine bestimmte Person gestellt und geheftet, wo Er gefunden und angetroffen werden will, damit man ihn nicht verfehlt. Das ist nun kein anderer als Christus selbst, in dem - wie Paulus hier sagt - 'die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig wohnet', so daß man ihn nirgend anders finden soll als in dieser Person." (Martin Luther 1537)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 04-11-22
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