Donnerstag

23. Februar 2017

 

SEXAGESIMAE
Viererlei Ackerfeld

 

Predigttext

 

Jes 55, (6-9) 10-12a (III. Reihe)
Lk 8, 4-8 (9-15) (Rev. III)

Wochenspruch

 

Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.

Wochenlied

 

Herr, für dein Wort sei hoch gepreist (EG 196)
Es wolle Gott uns gnädig sein (EG 280)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
(Jesus sprach:) {Denn} es gibt keinen guten Baum, der faule Frucht trägt, noch einen faulen Baum, der gute Frucht trägt. Ein jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt. Denn man pflückt nicht Feigen von den Dornen, auch liest man nicht Trauben von den Hecken. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. Was nennt ihr mich aber Herr, Herr, und tut nicht, was ich euch sage? Wer zu mir kommt und hört meine Rede und tut sie - ich will euch zeigen, wem er gleicht. Er gleicht einem Menschen, der ein Haus baute und grub tief und legte den Grund auf Fels. Als aber eine Wasserflut kam, da riss der Fluss an dem Haus und konnte es nicht erschüttern; denn es war gut gebaut. Wer aber hört und nicht tut, der gleicht einem Menschen, der ein Haus baute auf die Erde, ohne Grund zu legen; und der Fluss riss an ihm, und es fiel gleich zusammen, und der Einsturz dieses Hauses war gewaltig.
Luk 6, 43-49 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Wie der Baum bestimmend ist für die Frucht, so der Mensch für die Tat. Wenn aus einem Menschen, den wir für ehrbar und ordentlich hielten, plötzlich eine Tat hervorbricht, die wir ihm nie zugetraut hätten, so ist das ein Zeichen, daß er innerlich schon längst schwer in Unordnung geraten sein muß. Darum bitten wir um ein reines Herz und einen neuen gewissen Geist, damit wir solche Worte reden und solche Werke tun, mit denen wir vor Gott und Menschen bestehen können. (Spieker [5], S. 221)

Abend
 
Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unsern Gebeten und denken ohne Unterlass vor Gott, unserm Vater, an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus. Brüder und Schwestern, von Gott geliebt, wir wissen, dass ihr erwählt seid; denn unser Evangelium kam zu euch nicht allein im Wort, sondern auch in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in großer Fülle. Ihr wisst ja, wie wir uns unter euch verhalten haben um euretwillen. Und ihr seid aunsere Nachfolger geworden und die des Herrn und habt das Wort aufgenommen in großer Bedrängnis mit Freuden im Heiligen Geist, sodass ihr ein Vorbild geworden seid für alle Gläubigen in Makedonien und Achaia. Denn von euch aus ist erschollen das Wort des Herrn nicht allein in Makedonien und Achaia, sondern aan allen Orten hat sich euer Glaube an Gott ausgebreitet, sodass es nicht nötig ist, dass wir darüber etwas sagen. Denn sie selbst verkünden über uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und awie ihr euch bekehrt habt zu Gott, weg von den Abgöttern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott und azu warten auf seinen Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns errettet von dem zukünftigen Zorn.
1.Thess 1, 2-10 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Das Wunder des Heiligen Geistes, durch welches hier auf Erden Kirche wird; da steht am Anfang die Verkündigung des Evangeliums durch den Apostel - sie geschah in der Kraft Gottes, aber auch unter großer Trübsal; da ist die Bewährung des jungen Christenstandes in der Gemeinde durch das Glaubenswerk, den Dienst der Liebe, durch das Starkbleiben in der Hoffnung; da ist schließlich die Ausstrahlung in weite Räume durch den missionarischen Dienst - und das alles über sich hinausweisend in eine große Zukunft. (Spieker [5], S. 249)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-01-09
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