Dienstag

4. April 2017

 

JUDIKA
Das Lamm Gottes

 

Predigttext

 

1. Mose 22, 1-13 (III. Reihe)
Hiob 19, 21-27 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele

Wochenlied

 

O Mensch, bewein dein Sünde groß (EG 76)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
(Hiob sprach:) Erbarmt euch über mich, erbarmt euch, ihr meine Freunde; denn die Hand Gottes hat mich getroffen! Warum verfolgt ihr mich wie Gott und könnt nicht satt werden von meinem Fleisch? Ach dass meine Reden aufgeschrieben würden! Ach dass sie aufgezeichnet würden als Inschrift, mit einem eisernen Griffel und mit Blei für immer in einen Felsen gehauen! Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben. Nachdem meine Haut noch so zerschlagen ist, werde ich doch ohne mein Fleisch Gott sehen. Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust.
Hiob 19, 21-27 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Leidenschaftlich pocht Hiob an die Tore der Todeswelt und muß doch erfahren, daß kein Mensch sie aufsprengen wird. Sein Rufen geht zu Dem, der allein die Macht hat, ihn dieser Todeswelt zu entreißen. Und bleibt auch - nach dem ursprünglichen Sinn seiner Worte - sein Hoffen noch im irdischen Bereich , so haben sich seine Worte für uns mit tieferem Gehalt gefüllt seit der Auferstehung Jesu Christi von den Toten; in ihr liegt der Grund unserer Hoffnung, durch sie triumphieren wir: "ich weiß, daß mein Erlöser lebt". (Spieker [5], S. 313)

Abend
 
P. JordanUnd Petrus war unten im Hof. Da kam eine von den Mägden des Hohenpriesters; und als sie Petrus sah, wie er sich wärmte, schaute sie ihn an und sprach: Und du warst auch mit dem Jesus von Nazareth. Er leugnete aber und sprach: Ich weiß nicht und verstehe nicht, was du sagst. Und er ging hinaus in den Vorhof, und der Hahn krähte. Und die Magd sah ihn und fing abermals an, denen zu sagen, die dabeistanden: Dieser ist einer von denen. Und er leugnete abermals. Und nach einer kleinen Weile sprachen die, die dabeistanden, abermals zu Petrus: Wahrhaftig, du bist einer von denen; denn du bist auch ein Galiläer. Er aber fing an, sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht, von dem ihr redet. Und alsbald krähte der Hahn zum zweiten Mal. Da gedachte Petrus an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er fing an zu weinen.
Mark 14, 66-72 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-02-10
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