Mittwoch

29. März 2017

 

LÄTARE
Für euch dahingegeben

 

Predigttext

 

Jes 54, 7-10 (III. Reihe)
Joh 12, 20-24 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht

Wochenlied

 

Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt (EG 98)
Jesu, meine Freude (EG 396)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
(Aus Jesu Abschiesrede: )Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe, so wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und bleibe in seiner Liebe. Das habe ich euch gesagt, auf dass meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde. Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch liebe. Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. Ich nenne euch hinfort nicht Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich Freunde genannt; denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich euch kundgetan. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, auf dass, worum ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe. Das gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebt.
Joh 15, 9-17 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Wir leben davon, daß wir von Gott geliebt sind. Seine unbegreiflich große Liebe ist uns in Jesus Christus offenbar geworden. Er nennt uns Seine Freunde - wir dürfen teilhaben an Seiner Liebe. Wir können einander nur lieb haben, weil wir Seine Liebe empfangen haben- wie die Rebe nur Frucht bringen kann, weil sie die Wärme der Sonne empfangen hat. Nur durch Ihn bringt unser Leben bleibende Frucht. (Spieker [5], S. 265)

Abend
 
Jesus {Und er} sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft und schläft und steht auf, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst - er weiß nicht wie. Von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, danach den vollen Weizen in der Ähre. Wenn aber die Frucht reif ist, so schickt er alsbald die Sichel hin; denn die Ernte ist da.
[Und er sprach: Womit wollen wir das Reich Gottes vergleichen, und durch welches Gleichnis wollen wir es abbilden? Es ist wie mit einem Senfkorn: Wenn das gesät wird aufs Land, so ist's das kleinste unter allen Samenkörnern auf Erden; und wenn es gesät ist, so geht es auf und wird größer als alle Kräuter und treibt große Zweige, sodass die Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen können. Und durch viele solche Gleichnisse sagte er ihnen das Wort so, wie sie es hören konnten. Und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen; aber wenn sie allein waren, legte er seinen Jüngern alles aus.]
Mark 4, 26-29 (30-34) Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Hat der Landmann das Seine getan, so bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Saat voll Vertrauen Dem zu überlassen, der allein Wachstum und Gedeihen gibt. Damit ist aller rastlosen Betriebsamkeit gewehrt. Wir dürfen den Wachstumskräften des göttlichen Samens rückhaltlos vertrauen, aber wir sind auch gemahnt an den Ernst des Gerichts, an dem offenbar wird, ob wir selber Hörer des Wortes waren. (Spieker [5], S. 79)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-02-10
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