Dienstag

14. Juni 2016

 

3. SONNTAG NACH TRINITATIS
Das Wort von der Versöhnung

 

Predigttext

 

1. Tim 1, 12-17 (II. Reihe)
Lk 15, 1-3.11b-32 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist

Wochenlied
oder

 

Allein zu dir, Herr Jesu Christ (EG 232)
Jesus nimmt die Sünder an (EG 353)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Am nächsten Morgen sprach Mose zum Volk: Ihr habt eine große Sünde getan; nun will ich hinaufsteigen zu dem HERRN, ob ich vielleicht Vergebung erwirken kann für eure Sünde. Als nun Mose wieder zu dem HERRN kam, sprach er: Ach, das Volk hat eine große Sünde getan, und sie haben sich einen Gott von Gold gemacht. Vergib ihnen doch ihre Sünde; wenn nicht, dann tilge mich aus deinem Buch, das du geschrieben hast. Der HERR sprach zu Mose: Ich will den aus meinem Buch tilgen, der an mir sündigt. So geh nun hin und führe das Volk, wohin ich dir gesagt habe. Siehe, mein Engel soll vor dir hergehen. Ich werde aber ihre Sünde heimsuchen, wenn meine Zeit kommt. Und der HERR schlug das Volk, weil sie sich das Kalb gemacht hatten, das Aaron angefertigt hatte. Der HERR sprach zu Mose: Geh, zieh von dannen, du und das Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, in das Land, von dem ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen habe: Deinen Nachkommen will ich's geben.
2.Mose 32, 30 - 33, 1 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Mose tritt priesterlich ein für das Volk und will aus dem Buch des Lebens getilgt sein, wenn er damit die Sünde seines Volkes versöhnen kann, Aber er muß erfahren, daß kein Mensch für den andern vor Gott Sühne leisten kann (Ps. 49, 8), "er muß davon abstehen ewiglich", bis Gott in Christus die Welt mit sich selber versöhnt. (Spieker, [5] S. 108)
 
Abend
 
Aber die Israeliten taten wiederum, was dem HERRN mißfiel, und dienten den Baalen und den Astarten und den Göttern von Aram und den Göttern von Sidon und den Göttern Moabs und den Göttern der Ammoniter und den Göttern der Philister und verließen den HERRN und dienten ihm nicht. Da entbrannte der Zorn des HERRN über Israel, und er verkaufte sie unter die Hand der Philister und Ammoniter. Und sie zertraten und zerschlugen Israel zu jener Zeit achtzehn Jahre lang, nämlich ganz Israel jenseits des Jordans im Land der Amoriter, das in Gilead liegt. Dazu zogen die Ammoniter über den Jordan und kämpften gegen Juda, Benjamin und das Haus Ephraim, so daß Israel sehr geängstigt wurde. Da schrien die Israeliten zu dem HERRN und sprachen: Wir haben an dir gesündigt, denn wir haben unsern Gott verlassen und den Baalen gedient. Aber der HERR sprach zu den Israeliten: Haben euch nicht auch unterdrückt die Ägypter, die Amoriter, die Ammoniter, die Philister, die Sidonier, die Amalekiter und Maoniter? Aber ich half euch aus ihren Händen, als ihr zu mir schriet. Dennoch habt ihr mich verlassen und andern Göttern gedient. Darum will ich euch nicht mehr erretten. Geht hin und schreit zu den Göttern, die ihr erwählt habt; laßt diese euch helfen zur Zeit eurer Bedrängnis! Aber die Israeliten sprachen zum HERRN: Wir haben gesündigt, mache du es mit uns, wie dir's gefällt; nur errette uns heute! Und sie taten von sich die fremden Götter und dienten dem HERRN. Da jammerte es ihn, daß Israel so geplagt wurde.
Richt 10, 6-16 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Wie Gott hier das Volk Israel in die Hand der Völker gibt, deren Götter es anruft, so überläßt uns Gott den Göttern dieser Welt, daß wir ihre Ohnmacht und Grausamkeit erfahren. Wenn wir aber umkehren von den Göttern zu dem lebendigen Gott, so läßt Er sich gnädig finden und erzeigt Sein Erbarmen. (Spieker, [5] S. 190)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-05-03
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