Donnerstag

17. November 2016

 

VORLETZTER SONNTAG IM KIRCHENJAHR
Weltgericht

 

Predigttext

 

Röm 8, 18-23 (24-25) (II. Reihe)
Mt 25, 31-46 (Rev. II)

Wochenspruch

 

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi

Wochenlied

 

Es ist gewißlich an der Zeit (EG 149)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen
 
Wir müssen Gott allezeit für euch danken, liebe Brüder, wie sich's gebührt. Denn euer Glaube wächst sehr, und eure gegenseitige Liebe nimmt zu bei euch allen. Darum rühmen wir uns euer unter den Gemeinden Gottes wegen eurer Geduld und eures Glaubens in allen Verfolgungen und Bedrängnissen, die ihr erduldet, ein Anzeichen dafür, daß Gott recht richten wird und ihr gewürdigt werdet des Reiches Gottes, für das ihr auch leidet. Denn es ist gerecht bei Gott, mit Bedrängnis zu vergelten denen, die euch bedrängen, euch aber, die ihr Bedrängnis leidet, Ruhe zu geben mit uns, wenn der Herr Jesus sich offenbaren wird vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht in Feuerflammen, Vergeltung zu üben an denen, die Gott nicht kennen und die nicht gehorsam sind dem Evangelium unseres Herrn Jesus. Die werden Strafe erleiden, das ewige Verderben, vom Angesicht des Herrn her und von seiner herrlichen Macht, wenn er kommen wird, daß er verherrlicht werde bei seinen Heiligen und wunderbar erscheine bei allen Gläubigen, an jenem Tage; denn was wir euch bezeugt haben, das habt ihr geglaubt. Deshalb beten wir auch allezeit für euch, daß unser Gott euch würdig mache der Berufung und vollende alles Wohlgefallen am Guten und das Werk des Glaubens in Kraft, damit in euch verherrlicht werde der Name unseres Herrn Jesus und ihr in ihm, nach der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus.
2.Thess 1, 3-12 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Mit rückhaltlosem Ernst redet der Apostel von dem Gericht mit doppeltem Ausgang: Strafe für die Feinde Gottes, Erquickung für die Gläubigen. Aber was heißt hier »Strafe« und was »Erquickung«? Sie werden beide dem Angesicht des Herrn gegenübergestellt werden, und der Anblick Seiner Herrlichkeit wird für die einen höchste Seligkeit, für die andern tiefste Pein bedeuten - jeder empfängt, was in seinem Leben zuvor schon Wirklichkeit war. (Spieker [5], S. 322)

Abend

{Und} des HERRN Wort geschah zu mir: Du Menschenkind, wenn ein Land an mir sündigt und Treubruch begeht und wenn ich meine Hand dagegen ausstrecke und den Vorrat an Brot ihm wegnehme und Hungersnot ins Land schicke, um Menschen und Vieh darin auszurotten, und wenn dann diese drei Männer im Lande wären, Noah, Daniel und Hiob, so würden sie durch ihre Gerechtigkeit allein ihr Leben retten, spricht Gott der HERR. Und wenn ich wilde Tiere ins Land bringen würde, die die Leute ausrotteten und das Land zur Einöde machten, so daß niemand mehr hindurchziehen könnte vor wilden Tieren, und diese drei Männer wären auch darin - so wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: sie würden weder Söhne noch Töchter retten, sondern allein sich selbst, und das Land müßte öde werden. Oder wenn ich das Schwert kommen ließe über dies Land und sprechen würde: Schwert, fahre durchs Land! und würde Menschen und Vieh ausrotten, und diese drei Männer wären darin - so wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: sie würden weder Söhne noch Töchter retten, sondern sie allein würden errettet werden. Oder wenn ich die Pest in dies Land schicken und meinen Grimm darüber ausschütten würde mit Blutvergießen, um Menschen und Vieh darin auszurotten, und Noah, Daniel und Hiob wären darin - so wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: sie würden durch ihre Gerechtigkeit weder Söhne noch Töchter retten, sondern allein ihr eigenes Leben. Denn so spricht Gott der HERR: Wenn ich meine vier schweren Strafen, Schwert, Hunger, wilde Tiere und Pest, über Jerusalem schicken werde, um darin auszurotten Menschen und Vieh, siehe, so sollen einige übrigbleiben und davonkommen, die Söhne und Töchter herausbringen werden. Die sollen zu euch kommen, und ihr werdet ihren Wandel und ihre Taten sehen und euch trösten über das Unheil, das ich über Jerusalem habe kommen lassen, und über all das andre, das ich über die Stadt habe kommen lassen. Sie werden euer Trost sein, wenn ihr sehen werdet ihren Wandel und ihre Taten, und ihr werdet erfahren, daß ich nicht ohne Grund getan habe, was ich an Jerusalem getan habe, spricht Gott der HERR.
Hes 14, 12-23 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Auch die Beter können die richtenden Gewalten nicht mehr aufhalten, das Vorhandensein der drei Gerechten kann ein Volksschicksal nicht mehr wenden, wenn ein Land oder Volk das Gericht Gottes auf sich herabgezogen hat. Auch das Verhalten der Überlebenden, die Gott scheinbar ausgespart hat, gibt Gottes Richten recht, denn sie sind alles andere als ein »heiliger Rest«! (Spieker [5], S. 325)
 

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-10-02
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