Donnerstag

1. Dezember 2016

 

1. ADVENT
Der kommende Herr

 

Predigttext

 

Jer 23, 5-8 (III. Reihe)
Sach 9, 9-10 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.

Wochenlied

 

Nun komm der Heiden Heiland (EG 4)
Die Nacht ist vorgedrungen (EG 16)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen
 
[Von den Zeiten {aber} und Stunden, liebe Brüder und Schwestern, ist es nicht nötig, euch zu schreiben; denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen: »Friede und Sicherheit«, dann überfällt sie schnell das Verderben wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entrinnen.]
Ihr aber seid nicht in der Finsternis, dass der Tag wie ein Dieb über euch komme. Denn ihr alle seid Kinder des Lichtes und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis. So lasst uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein. Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts, und die da betrunken sind, die sind des Nachts betrunken. Wir aber, die wir Kinder des Tages sind, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil.
1.Thess 5, (1-3) 4-8 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Als "Kinder des Tages" leben, bedeutet: unsere eigene Lage wach und nüchtern erkennen, wissen, daß wir in einer vergehenden Welt leben und dem Jüngsten Tag entgegengehen; an ihm wird der wahre Zustand unsres Lebens vor Gott offenbar. Wir haben keine andere Hoffnung als die Gnade unseres Herrn Jesu Christi, der für uns gestorben und auferstanden ist. (Spieker [5], S. 327)

Abend

So spricht der HERR: Siehe, ich will das Geschick der Hütten Jakobs wenden und mich über seine Wohnungen erbarmen, und die Stadt soll auf ihren Trümmern wieder gebaut werden, und die Burg soll stehen auf ihrem rechten Platz. Und von dort soll erschallen Lob- und Freudengesang; denn ich will sie mehren und nicht mindern, ich will sie herrlich machen und nicht geringer. Ihre Söhne sollen sein wie früher, und ihre Gemeinde vor mir fest gegründet stehen. Doch ich will heimsuchen alle, die sie bedrängen. Und ihr Fürst soll aus ihrer Mitte kommen und ihr Herrscher von ihnen hervorgehen. Ich lasse ihn herzutreten und er soll zu mir nahen; denn wer dürfte sonst sein Leben wagen und mir nahen? spricht der HERR. Und ihr sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein.
Jer 30, 18-22 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart


© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-11-10
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