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Lesung im Kirchenjahr
Rogate
Die betende Kirche


Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch

 

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet.
Ps. 66, 20  Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Es ist nicht selbstverständlich, daß unser Gebet zu Gottes Thron dringt und von Ihm angenommen wird. Hat Gott Wohlgefallen an unserem Gebet oder durchschaut Er es als ein frommes Lippenwerk und verabscheut es als ein frommes "Geplärr"? Immer wieder haben wir Anlaß zu der demütigen Bitte: "Verwirf mich micht von Deinem Angesisht", und es ist ein Anlaß zu überschwänglichem Lob und Dank, wenn wir darauf vertrauen dürfen, daß Gott unser Gebet nicht verwirft. - Es ist nicht selbstverständlich, daß Gott uns Seine Güte zuwendet. Es kann sein, daß Er schweigt und uns hungern läßt nach Seinem Wort, es kann sein, daß Er uns nicht mehr ansieht und daß Er Seine Hand für uns verschließt. Welcher Grund zu danken, wenn wir dessen gewiß sein dürfen, daß Gott Seine Güte nicht von uns wendet!
(Spieker [5], S. 154)

 

Sonntag

ROGATE

 

Wochenspruch

 

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet

Wochenlied

 

Zieh ein zu deinen Toren (EG 133)
Vater unser im Himmelreich (EG 344)

Vorabend
 
Sie kamen zu den Jüngern und sahen eine große Menge um sie herum und Schriftgelehrte, die mit ihnen stritten. Und sobald die Menge ihn sah, entsetzten sich alle, liefen herbei und grüßten ihn. Und er fragte sie: Was streitet ihr mit ihnen? Einer aber aus der Menge antwortete: Meister, ich habe meinen Sohn hergebracht zu dir, der hat einen sprachlosen Geist. Und wo er ihn erwischt, reißt er ihn; und er hat Schaum vor dem Mund und knirscht mit den Zähnen und wird starr. Und ich habe mit deinen Jüngern geredet, daß sie ihn austreiben sollen, und sie konnten's nicht. Er aber antwortete ihnen und sprach: O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn her zu mir! Und sie brachten ihn zu ihm. Und sogleich, als ihn der Geist sah, riß er ihn. Und er fiel auf die Erde, wälzte sich und hatte Schaum vor dem Mund. Und Jesus fragte seinen Vater: Wie lange ist's, daß ihm das widerfährt? Er sprach: Von Kind auf. Und oft hat er ihn ins Feuer und ins Wasser geworfen, daß er ihn umbrächte. Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns! Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst - alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. Sogleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Als nun Jesus sah, daß das Volk herbeilief, bedrohte er den unreinen Geist und sprach zu ihm: Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir: Fahre von ihm aus und fahre nicht mehr in ihn hinein! Da schrie er und riß ihn sehr und fuhr aus. Und der Knabe lag da wie tot, so daß die Menge sagte: Er ist tot. Jesus aber ergriff ihn bei der Hand und richtete ihn auf, und er stand auf. Und als er heimkam, fragten ihn seine Jünger für sich allein: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? Und er sprach: Diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Beten. [In der späteren Überlieferung finden sich zusätzlich die Worte: »und Fasten«.]
Mark 9, 14-29 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

 
In die Jüngerschaft des Meisters tritt nur ein, wer bereit ist zum Beten und Fasten. Beides gehört unlöslich zusammen. Im beten öffnen wir uns den Kräften der himmlischen Welt, im Fasten lassen wir uns stählen zur Ritterschaft des Geistes und zum Dienst der Liebe. (Spieker [5], S. 87)
 
Alttestamentliche Lesung
 
Der HERR sprach aber zu Mose: Geh, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, hat schändlich gehandelt. Sie sind schnell von dem Wege gewichen, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben's angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat. Und der HERR sprach zu Mose: Ich sehe, daß es ein halsstarriges Volk ist. Und nun laß mich, daß mein Zorn über sie entbrenne und sie vertilge; dafür will ich dich zum großen Volk machen. Mose aber flehte vor dem HERRN, seinem Gott, und sprach: Ach HERR, warum will dein Zorn entbrennen über dein Volk, das du mit großer Kraft und starker Hand aus Ägyptenland geführt hast? Warum sollen die Ägypter sagen: Er hat sie zu ihrem Unglück herausgeführt, daß er sie umbrächte im Gebirge und vertilgte sie von dem Erdboden? Kehre dich ab von deinem grimmigen Zorn und laß dich des Unheils gereuen, das du über dein Volk bringen willst. Gedenke an deine Knechte Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst geschworen und verheißen hast: Ich will eure Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel, und dies ganze Land, das ich verheißen habe, will ich euren Nachkommen geben, und sie sollen es besitzen für ewig. Da gereute den HERRN das Unheil, das er seinem Volk zugedacht hatte.
2.Mose 32, 7-14 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
(Spieker [5], S. 143)
 
Epistel
 
Ich ermahne euch nun, daß man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist EIN Gott und EIN Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, daß dies zu seiner Zeit gepredigt werde.
1.Tim 2, 1-6a Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Das Gebet der Kirche ist umfassend. Es ist frei von Haß, Hochmut und Enge. Es wurzelt in dem weltumspannenden Erlöserwillen Gottes. Es setzt den Mittlerdienst Christi für die Welt fort durch die Fürbitte für alle Menschen. Es ist mit der Verkündigung und der Liebestat zusammen die Hilfe, welche die Kirche der Welt schuldig ist. (Spieker [5], S. 156)
 
Evangelium
 
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er's euch geben. Bisher habt ihr um nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, daß eure Freude vollkommen sei. Das habe ich euch in Bildern gesagt. Es kommt die Zeit, daß ich nicht mehr in Bildern mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkündigen von meinem Vater. An jenem Tage werdet ihr bitten in meinem Namen. Und ich sage euch nicht, daß ich den Vater für euch bitten will; denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und glaubt, daß ich von Gott ausgegangen bin. Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.
[Sprechen zu ihm seine Jünger: Siehe, nun redest du frei heraus und nicht mehr in Bildern. Nun wissen wir, daß du alle Dinge weißt und bedarfst dessen nicht, daß dich jemand fragt. Darum glauben wir, daß du von Gott ausgegangen bist. Jesus antwortete ihnen: Jetzt glaubt ihr? Siehe, es kommt die Stunde und ist schon gekommen, daß ihr zerstreut werdet, ein jeder in das Seine, und mich allein laßt. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir.]
Joh 16, 23b-28 (29-32) Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Beten im Namen Jesu - das ist ein sehr knapper Ausdruck für die Tatsache, daß unser zur himmlischen Welt erhöhter Herr uns vor Gottes Thron als unser Hoherpriester vertritt und unser Gebet vor Gott trägt; darin empfangen wir die Gewiißheit, im Gebet wirklich mit der himmlischen Welt in Verbindung kommen durch unsern Herrn Jesum Christum. - Sein Weg vom Himmel zur Erde, von der Erde zum Himmel wird abgebildet in dem Gebet, das der Herr Seiner Gemeinde gelassen hat. (Spieker, [5] S. 155)
 
Abend
 
Jesus sagte ihnen ein Gleichnis darüber, daß sie allezeit beten und nicht nachlassen sollten, und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der fürchtete sich nicht vor Gott und scheute sich vor keinem Menschen. Es war aber eine Witwe in derselben Stadt, die kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegen meinen Widersacher! Und er wollte lange nicht. Danach aber dachte er bei sich selbst: Wenn ich mich schon vor Gott nicht fürchte noch vor keinem Menschen scheue, will ich doch dieser Witwe, weil sie mir soviel Mühe macht, Recht schaffen, damit sie nicht zuletzt komme und mir ins Gesicht schlage. Da sprach der Herr: Hört, was der ungerechte Richter sagt! Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er's bei ihnen lange hinziehen? Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze. Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?
Luk 18, 1-8 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Kirche in der Welt ist bedrängt von ihren Widersachern, sie steht verlassen gleich einer Witwe. Sie hat nichts als ihr Gebet. Aber ihr Gebet ist eine Macht, weil es zu Gott dringt, der Seine Kirche schützt und rettet. (Spieker, [5] S. 162)

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Montag

ROGATE


Morgen
 
Der HERR erschien Salomo zu Gibeon im Traum des Nachts, und Gott sprach: Bitte, was ich dir geben soll! Salomo sprach: Du hast an meinem Vater David, deinem Knecht, große Barmherzigkeit getan, wie er denn vor dir gewandelt ist in Wahrheit und Gerechtigkeit und mit aufrichtigem Herzen vor dir, und hast ihm auch die große Barmherzigkeit erwiesen und ihm einen Sohn gegeben, der auf seinem Thron sitzen sollte, wie es denn jetzt ist. Nun, HERR, mein Gott, du hast deinen Knecht zum König gemacht an meines Vaters David Statt. Ich aber bin noch jung, weiß weder aus noch ein. Und dein Knecht steht mitten in deinem Volk, das du erwählt hast, einem Volk, so groß, daß es wegen seiner Menge niemand zählen noch berechnen kann. So wollest du deinem Knecht ein gehorsames Herz geben, damit er dein Volk richten könne und verstehen, was gut und böse ist. Denn wer vermag dies dein mächtiges Volk zu richten? Das gefiel dem Herrn gut, daß Salomo darum bat. Und Gott sprach zu ihm: Weil du darum bittest und bittest weder um langes Leben noch um Reichtum noch um deiner Feinde Tod, sondern um Verstand, zu hören und recht zu richten, siehe, so tue ich nach deinen Worten. Siehe, ich gebe dir ein weises und verständiges Herz, so daß deinesgleichen vor dir nicht gewesen ist und nach dir nicht aufkommen wird. Und dazu gebe ich dir, worum du nicht gebeten hast, nämlich Reichtum und Ehre, so daß deinesgleichen keiner unter den Königen ist zu deinen Zeiten. Und wenn du in meinen Wegen wandeln wirst, daß du hältst meine Satzungen und Gebote, wie dein Vater David gewandelt ist, so werde ich dir ein langes Leben geben. Und als Salomo erwachte, siehe, da war es ein Traum. Und er kam nach Jerusalem und trat vor die Lade des Bundes des Herrn und opferte Brandopfer und Dankopfer und machte ein großes Festmahl für alle seine Großen.
1.Kön 3, 5-15 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Es ist nicht bopß das Vorrecht eines Königs, so zu bitten, sondern vor Gott sind wir Christen alle freigeborene Königskinder und dürfen dem großen Herrn Himmels und der Erde bitten wie die lieben Kinder ihren lieben Vater; in solcher Freiheit des Bittens liegt die Verantwortung, daß wir um die rechten Gaben bitten. (Spieker [5], S. 155)
 
Abend
 
Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachten sie zu ihm alle Kranken und Besessenen. Und die ganze Stadt war versammelt vor der Tür. Und er half vielen Kranken, die mit mancherlei Gebrechen beladen waren, und trieb viele böse Geister aus und ließ die Geister nicht reden; denn sie kannten ihn. Und am Morgen, noch vor Tage, stand er auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame Stätte und betete dort. Simon aber und die bei ihm waren, eilten ihm nach. Und als sie ihn fanden, sprachen sie zu ihm: Jedermann sucht dich. Und er sprach zu ihnen: Laßt uns anderswohin gehen, in die nächsten Städte, daß ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen. Und er kam und predigte in ihren Synagogen in ganz Galiläa und trieb die bösen Geister aus.
Mark 1, 32-39 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Jesus erkämpft sich die Stille zum Gebet, noch ehe Ihn die Menschen mit ihren Anliegen bedrängen. Wir lassen uns mit Jesus in die Stille führen, damit uns aus der Stille die Kraft zu unserm Tagewerk geschenkt werde. (Spieker [5], S. 155)

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Dienstag

ROGATE

Morgen
 
Da kam Amalek und kämpfte gegen Israel in Refidim. Da sprach Mose zu Josua: Erwähle uns Männer, zieh aus und kämpfe gegen Amalek. Morgen will ich oben auf dem Hügel stehen mit dem Stab Gottes in meiner Hand. Und Josua tat, wie Mose ihm sagte, und kämpfte gegen Amalek. Mose aber und Aaron und Hur gingen auf die Höhe des Hügels. Und wenn Mose seine Hand emporhielt, siegte Israel; wenn er aber seine Hand sinken ließ, siegte Amalek. Aber Mose wurden die Hände schwer; darum nahmen die beiden einen Stein und legten ihn hin, daß er sich daraufsetzte. Aaron aber und Hur stützten ihm die Hände, auf jeder Seite einer. So blieben seine Hände erhoben, bis die Sonne unterging. Und Josua überwältigte Amalek und sein Volk durch des Schwertes Schärfe.
2.Mose 17, 8-13 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Bei der Entscheidung über die Zukunft eines Volkes fallen schwerer als die äußere Macht die unwägbaren Kräfte der Gottesfurcht und des Gebets in die Waagschale. Die stärkste Wehr eines Volkes sind betende Hände. Auch die geschichtlichen Entscheidungen werden durchgetragen und mitbestimmt durch das Gebet der Kirche. (Spieker [5], S. 232)
 
Abend
 
Bring deine Gabe nicht, um Gott zu bestechen; denn eine solche wird er nicht annehmen. Verlaß dich nicht auf ein ungerechtes Opfer; denn der Herr ist ein Richter, und vor ihm gilt kein Ansehen der Person. Er hilft dem Armen ohne Ansehen der Person und erhört das Gebet des Unterdrückten. Er verachtet das Gebet der Waisen nicht noch die Witwe, wenn sie klagt. Die Tränen der Witwen fließen die Backen herab und schreien gegen den, der sie hervorgerufen hat. Wer Gott dient, wie es ihm gefällt, der ist ihm angenehm, und sein Gebet reicht bis in die Wolken. Das Gebet der Elenden dringt durch die Wolken und läßt nicht ab, bis es vor Gott kommt, und hört nicht auf, bis der Höchste darauf achtet.
Sir 35, 14-21 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
oder
 
Des Gerechten Zunge ist kostbares Silber; aber der Gottlosen Verstand ist wie nichts. Des Gerechten Lippen erquicken viele; aber die Toren werden an ihrer Torheit sterben. Der Segen des HERRN allein macht reich, und nichts tut eigene Mühe hinzu. Ein Tor hat Lust an Schandtat, aber der einsichtige Mann an Weisheit. Was der Gottlose fürchtet, das wird ihm begegnen; und was die Gerechten begehren, wird ihnen gegeben. Wenn das Wetter daherfährt, ist der Gottlose nicht mehr; der Gerechte aber besteht ewiglich. Wie Essig den Zähnen und Rauch den Augen tut, so tut der Faule denen, die ihn senden. Die Furcht des HERRN mehrt die Tage; aber die Jahre der Gottlosen werden verkürzt. Das Warten der Gerechten wird Freude werden; aber der Gottlosen Hoffnung wird verloren sein. Das Walten des HERRN ist des Frommen Zuflucht; aber für den Übeltäter ist es Verderben. Der Gerechte wird nimmermehr wanken; aber die Gottlosen werden nicht im Lande bleiben.
Spr 10, 20-30 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

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Mittwoch

ROGATE

Morgen
 
Es begab sich, daß er an einem Ort war und betete. Als er aufgehört hatte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Unser tägliches Brot gib uns Tag für Tag und vergib uns unsre Sünden; denn auch wir vergeben allen, die an uns schuldig werden. Und führe uns nicht in Versuchung.
Luk 11, 1-4 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Jesus lehrt uns so beten, daß unser Bitten im Einklang steht mit Gottes Reich und Willen, daß wir unser Leben aus Seiner Hand nehmen, daß keine Kluft der Sünde und Schuld uns mehr von Ihm trennen kann. - Zugleich lehrt uns Jesus die Feinde unsers Betens, nämlich Trägheit, Traurigkeit und Verzagtheit der Seele zu überwinden, und weckt uns ein fröhliches und getrostes Vertrauen zum himmlischen Vater. (Spieker [5], S. 155)
 
Abend


© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 04-11-24
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