Samstag

11. März 2017

 

INVOKAVIT
Versuchung

 

Predigttext

 

1. Mose 3, 1-19 (20-24) (III. Reihe)
Joh 13, 21-30 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre

Wochenlied

 

Ein feste Burg ist unser Gott (EG 362)
Ach bleib mit deiner Gnade(EG 347)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Abend

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Und ich sah einen Engel vom Himmel herabfahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre und warf ihn in den Abgrund und verschloss ihn und setzte ein Siegel oben darauf, damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre. Danach muss er losgelassen werden eine kleine Zeit. Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet waren um des Zeugnisses für Jesus und um des Wortes Gottes willen und die nicht angebetet hatten das Tier und sein Bild und die sein Zeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und auf ihre Hand; diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre. Die andern Toten aber wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung. Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.
Offb 20, 1-6 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der Satan gebunden auf tausend Jahre - tröstliche Verheißung, daß diese unsre Erde nicht auf ewig dem "Fürsten dieser Welt" unterworfen bleibt, sondern daß unsre alte Erde noch vor ihrem Untergang es erleben soll, daß Christus darauf mit Seinen heiligen Märtyrern Seine Herrschaft aufrichten wird. (Spieker [5], S. 91)

Wochenspruch
 
Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.
1.Joh 3, 8b  Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Luther hat in der Auslegung zur 3. Bitte die "Werke des Teufels" beschrieben: alles, was uns hindert, den Namen Gottes zu heiligen, und was dem Kommen Seines Reiches entgegenwirkt; wir fügen hinzu: alles, was unsere Herzen mit Furcht und Verzweiflung oder mit Übermut erfüllt, alles, was uns die Wahrheit verdunkelt und uns mit dem Zauber des Wahns verblendet, alles, was uns festhält in dem Gefängnis unseres kleinen Ich und uns absperrt von dem Strom der Liebe: dieses alles und ähnliches noch viel mehr sollen wir gewiß ansehen als Werke des Teufels, mit denen der böse Feind uns verwirren und verführen und unsere Rettung vereiteln will. Wir sollen aber vor solchen Werken des Teufels nicht kapitulieren, freilich auch nicht mit dem Teufel über seine Pläne diskutieren (weil er darin ein Meister ist, dem kein natürlicher Scharfsinn gewachsen ist), sondern uns einfältig daran halten, daß Christus die Werke des Teufels durchschaut und sein "Blend-Werk" entlarvt und dadurch zerstört hat, und daß es darum auch uns befohlen und verheißen ist, Bollwerke und Festungen, nämlich die Bunker, in denen sich der Widersacher versteckt, und die verdeckten Gräben, in denen er seinen Angriff vorträgt, anzugreifen und zu zerstören (2.Kor. 10, 4).
(Spieker [5], S. 88)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-02-10
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