Mittwoch

24. Mai 2017

 

ROGATE
Die betende Kirche

 

Predigttext

 

2. Mose 32, 7-14 (III. Reihe)
Joh 16, 23b-28 (29-32) 33 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet

Wochenlied

 

Zieh ein zu deinen Toren (EG 133)
Vater unser im Himmelreich (EG 344)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Abend
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Und es begab sich, dass Jesus {er} an einem Ort war und betete. Als er aufgehört hatte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.Er aber sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Gib uns unser täglich Brot Tag für Tag und vergib uns unsre Sünden; denn auch wir vergeben jedem, der an uns schuldig wird. Und führe uns nicht in Versuchung.
Luk 11, 1-4 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Jesus lehrt uns so beten, daß unser Bitten im Einklang steht mit Gottes Reich und Willen, daß wir unser Leben aus Seiner Hand nehmen, daß keine Kluft der Sünde und Schuld uns mehr von Ihm trennen kann. - Zugleich lehrt uns Jesus die Feinde unsers Betens, nämlich Trägheit, Traurigkeit und Verzagtheit der Seele zu überwinden, und weckt uns ein fröhliches und getrostes Vertrauen zum himmlischen Vater. (Spieker [5], S. 155)

Wochenspruch
 
Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet.
Ps. 66, 20  Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Es ist nicht selbstverständlich, daß unser Gebet zu Gottes Thron dringt und von Ihm angenommen wird. Hat Gott Wohlgefallen an unserem Gebet oder durchschaut Er es als ein frommes Lippenwerk und verabscheut es als ein frommes "Geplärr"? Immer wieder haben wir Anlaß zu der demütigen Bitte: "Verwirf mich micht von Deinem Angesisht", und es ist ein Anlaß zu überschwänglichem Lob und Dank, wenn wir darauf vertrauen dürfen, daß Gott unser Gebet nicht verwirft. - Es ist nicht selbstverständlich, daß Gott uns Seine Güte zuwendet. Es kann sein, daß Er schweigt und uns hungern läßt nach Seinem Wort, es kann sein, daß Er uns nicht mehr ansieht und daß Er Seine Hand für uns verschließt. Welcher Grund zu danken, wenn wir dessen gewiß sein dürfen, daß Gott Seine Güte nicht von uns wendet!
(Spieker [5], S. 154)

 


© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-05-04
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