Dienstag

17. Mai 2016

 

PFINGSTEN
Die Gaben des Geistes

 

Predigttext

 

1. Kor 12, 4-11 (II. Reihe)
Eph 4, (1-6) 11-15 (16) (Rev. II)

Wochenspruch

 

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth

Wochenlied

 

Komm, Heiliger Geist, Herre Gott (EG 125)
Freut euch, ihr Christen alle (EG 129)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Als man Petrus und Johannes hatte gehen lassen, kamen sie zu den Ihren und berichteten, was die Hohenpriester und Ältesten zu ihnen gesagt hatten. Als sie das hörten, erhoben sie ihre Stimme einmütig zu Gott und sprachen: Herr, du hast Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht, du hast durch den heiligen Geist, durch den Mund unseres Vaters David, deines Knechtes, gesagt: »Warum toben die Heiden, und die Völker nehmen sich vor, was umsonst ist? Die Könige der Erde treten zusammen, und die Fürsten versammeln sich wider den Herrn und seinen Christus.« Wahrhaftig, sie haben sich versammelt in dieser Stadt gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels, zu tun, was deine Hand und dein Ratschluß zuvor bestimmt hatten, daß es geschehen solle. Und nun, Herr, sieh an ihr Drohen und gib deinen Knechten, mit allem Freimut zu reden dein Wort; strecke deine Hand aus, daß Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut.
Apg 4, 23-31 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
In der Stunde ihrer Bedrohung betet die Gemeinde nicht um Sicherung ihrer Existenz, sondern um Vollmacht und Freimut ihres Zeugnisses. Solches Bitten wird erhört. Ihm folgt die Verheißung, daß durchs Evangelium alles bewegt und verwandelt werde. (Spieker [5], S. 174)

Abend
 
Strebt nach der Liebe! Bemüht euch um die Gaben des Geistes, am meisten aber um die Gabe der prophetischen Rede! Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn, vielmehr redet er im Geist von Geheimnissen. Wer aber prophetisch redet, der redet den Menschen zur Erbauung und zur Ermahnung und zur Tröstung. Wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst; wer aber prophetisch redet, der erbaut die Gemeinde. Ich wollte, daß ihr alle in Zungen reden könntet; aber noch viel mehr, daß ihr prophetisch reden könntet. Denn wer prophetisch redet, ist größer als der, der in Zungen redet; es sei denn, er legt es auch aus, damit die Gemeinde dadurch erbaut werde. Wenn einer meint, er sei ein Prophet oder vom Geist erfüllt, der erkenne, daß es des Herrn Gebot ist, was ich euch schreibe. Wer aber das nicht anerkennt, der wird auch nicht anerkannt. Darum, liebe Brüder, bemüht euch um die prophetische Rede und wehrt nicht der Zungenrede. Laßt aber alles ehrbar und ordentlich zugehen.
1.Kor 14, 1-5.37-40 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Alle Lebensäußerungen der Gemeinde im Gottesdienst werden daran gemessen, ob sie dem geistlichen Wachstum der Gemeinde dienen. Darum hat das prophetische Zeugnis ("weissagen") den Vorrang vor dem stammelnden Gebet des vom Geist Überwältigten ("Zungenreden"), weil dieses ein Gespräch des Herzens mit Gott ist, jenes aber ein Zeugnis vor der Gemeinde von Dem, der die Herzen erforscht und das Verborgene offenbar macht. (Spieker [5], S. 187)
 


© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-03-19
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