Dienstag

3. Mai 2016

 

ROGATE
APOSTEL PHILIPPUS UND JAKOBUS

Die betende Kirche

 

Predigttext

 

1. Kor 4, 9-15 (II. Reihe/Rev II)

Tagesspruch

 

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen und Heil verkündigen.
(Jes 52, 7) Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Tageslied

 

Herr, mach uns stark im Mut, der dich bekennt (EG 154)
Ich lobe dich von ganzer Seelen (EG 250)
Christus ist König, jubelt laut (EG 269)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Epistel
 
Ich denke, Gott hat uns Apostel als die Allergeringsten hingestellt, wie zum Tode Verurteilte. Denn wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen. Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christus; wir schwach, ihr aber stark; ihr herrlich, wir aber verachtet. Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und Blöße und werden geschlagen und haben keine feste Bleibe und mühen uns ab mit unsrer Hände Arbeit. Man schmäht uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir's, man verlästert uns, so reden wir freundlich. Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute. Nicht um euch zu beschämen, schreibe ich dies; sondern ich ermahne euch als meine lieben Kinder. Denn wenn ihr auch zehntausend Erzieher hättet in Christus, so habt ihr doch nicht viele Väter; denn ich habe euch gezeugt in Christus Jesus durchs Evangelium.
1.Kor 4,9-15 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Die Apostel bezeugen ihr Amt in der Nachfolge Christi durch Leiden. (Spieker, S. 328)
 
Evangelium
 
Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke. Glaubt mir, daß ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt mir doch um der Werke willen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.
Joh 14, 8-13 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Gott hat Seinen Sohn gesandt in die Welt, in Ihm hat sich Gott uns zu erkennen gegeben: "Wer Mich sieht, der sieht den Vater." Er ist "wahrhaftiger Mensch" und doch "wahrhaftiger Gott"; denn der Vater ist in Ihm und Er ist im Vater. Darum dürfen die Jünger mitten in dieser fremden und feindlichen Welt dessen gewiß sein, daß sie eine ewige Heimat haben, die ihnen der Sohn bei dem Vater selber bereitet hat. Sie werden sein, wo ihr Meister ist; das macht sie fröhlich. (Spieker, S. 328)

Abend
 
Bring deine Gabe nicht, um Gott zu bestechen; denn eine solche wird er nicht annehmen. Verlaß dich nicht auf ein ungerechtes Opfer; denn der Herr ist ein Richter, und vor ihm gilt kein Ansehen der Person. Er hilft dem Armen ohne Ansehen der Person und erhört das Gebet des Unterdrückten. Er verachtet das Gebet der Waisen nicht noch die Witwe, wenn sie klagt. Die Tränen der Witwen fließen die Backen herab und schreien gegen den, der sie hervorgerufen hat. Wer Gott dient, wie es ihm gefällt, der ist ihm angenehm, und sein Gebet reicht bis in die Wolken. Das Gebet der Elenden dringt durch die Wolken und läßt nicht ab, bis es vor Gott kommt, und hört nicht auf, bis der Höchste darauf achtet.
Sir 35, 14-21 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Abend Alternative Lesung
 
Des Gerechten Zunge ist kostbares Silber; aber der Gottlosen Verstand ist wie nichts. Des Gerechten Lippen erquicken viele; aber die Toren werden an ihrer Torheit sterben. Der Segen des HERRN allein macht reich, und nichts tut eigene Mühe hinzu. Ein Tor hat Lust an Schandtat, aber der einsichtige Mann an Weisheit. Was der Gottlose fürchtet, das wird ihm begegnen; und was die Gerechten begehren, wird ihnen gegeben. Wenn das Wetter daherfährt, ist der Gottlose nicht mehr; der Gerechte aber besteht ewiglich. Wie Essig den Zähnen und Rauch den Augen tut, so tut der Faule denen, die ihn senden. Die Furcht des HERRN mehrt die Tage; aber die Jahre der Gottlosen werden verkürzt. Das Warten der Gerechten wird Freude werden; aber der Gottlosen Hoffnung wird verloren sein. Das Walten des HERRN ist des Frommen Zuflucht; aber für den Übeltäter ist es Verderben. Der Gerechte wird nimmermehr wanken; aber die Gottlosen werden nicht im Lande bleiben.
Spr 10, 20-30 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 


© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-03-19
top

Impressum
Haftungsausschluss