Donnerstag

31. August 2017

 

11. SONNTAG NACH TRINITATIS
Pharisäer und Zöllner

 

Predigttext

 

2. Sam 12, 1-10. 13-15a (III. Reihe)
Hiob 23 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade

Wochenlied

 

Aus tiefer Not schrei ich zu dir (EG 299)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Die Ältesten unter euch ermahne ich, der Mitälteste und Zeuge der Leiden Christi, der ich auch teilhabe an der Herrlichkeit, die offenbart werden soll: Weidet die Herde Gottes, die euch anbefohlen ist, und achtet auf sie, nicht gezwungen, sondern freiwillig, wie es Gott gefällt, nicht um schändlichen Gewinns willen, sondern von Herzensgrund, nicht als solche, die über die Gemeinden herrschen, sondern als Vorbilder der Herde. So werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangen. Desgleichen ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter. Alle aber miteinander bekleidet euch mit Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
1. Petr 5, 1-5 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Wenn die Amtsträger ihren Dienst selbstlos und freudig tun, ohne Herrschsucht, in reiner Hingabe an die Sache Christi, dann wird durch sie das Bild Christi hindurchleuchten und die Herde Christi wird ihnen als Vorbildern folgen. Ja, ihr Vorbild wird in die Gemeinde ausstrahlen, daß alle einander begegnen in der Demut, in der Haltung von Menschen, welche im Dienste Gottes stehn. (Spieker[5], S. 144)

Abend
 
Jesus {Und er} ging wieder hinaus an das Meer; und alles Volk kam zu ihm, und er lehrte sie. Und als er vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach. Und es begab sich, dass er zu Tisch saß in seinem Hause, da setzten sich viele Zöllner und Sünder zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern; denn es waren viele, und sie folgten ihm nach. Und als die Schriftgelehrten unter den Pharisäern sahen, dass er mit den Sündern und Zöllnern aß, sprachen sie zu seinen Jüngern: Mit den Zöllnern und Sündern isst er? Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.
Mark 2, 13-17 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Er hält Tischgemeinschaft mit uns - nicht mit Vollkommenen, sondern mit Sündern. Die ihr Gebrechen und Ungenügen fühlen - die sind geladen. Keiner, der in die Tischgemeinschaft Jesu aufgenommen wird, bleibt unverwandelt. Darum kann Er's wagen, mit Zöllnern und Sündern zu Tisch zu sitzen. (Spieker [5], S. 190)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-06-30
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