Mittwoch

11. Oktober 2017

 

17. SONNTAG NACH TRINITATIS
Sieghafter Glaube

 

Predigttext

 

Jes 49, 1-6 (III. Reihe)
Jos 2, 1-21 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat

Wochenlied

 

Such, wer da will, ein ander Ziel (EG 346)


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Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Nachdem Jesus seine Rede vor dem Volk vollendet hatte, ging er nach Kapernaum. Ein Hauptmann aber hatte einen Knecht, der ihm lieb und wert war; der lag todkrank. Da er aber von Jesus hörte, sandte er Älteste der Juden zu ihm und bat ihn, zu kommen und seinen Knecht gesund zu machen. Als sie aber zu Jesus kamen, baten sie ihn inständig und sprachen: Er ist es wert, dass du ihm dies erfüllst; denn er hat unser Volk lieb, und die Synagoge hat er uns erbaut. Da ging Jesus mit ihnen. Als er aber nicht mehr fern von dem Haus war, sandte der Hauptmann Freunde zu ihm und ließ ihm sagen: Ach, Herr, bemühe dich nicht; ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst; darum habe ich auch mich selbst nicht für würdig geachtet, zu dir zu kommen; sondern sprich ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Denn auch ich bin ein Mensch, der einer Obrigkeit untersteht, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er hin; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er's. Da Jesus das hörte, wunderte er sich über ihn und wandte sich um und sprach zu dem Volk, das ihm nachfolgte: Ich sage euch: Solchen Glauben habe ich auch in Israel nicht gefunden. Und als die Boten wieder nach Hause kamen, fanden sie den Knecht gesund.
Luk 7, 1-10 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der heidnische Hauptmann hält sich nicht für wert, daß der Heiland unter sein Dach geht. Er glaubt wie ein Kind. Er traut Ihm Großes zu: daß Er unter den Mächten und Geistern dieselbe Befehlsgewalt habe wie er selbst unter den Soldaten. Um seiner Demut und seines Glaubens willen hält ihn der Heiland für wert, daß Er ihm die Hilfe erzeige.(Spieker [5], S. 236)

Abend
 
Durch den Glauben wurde Mose, als er geboren war, drei Monate verborgen von seinen Eltern, weil sie sahen, dass er ein schönes Kind war; und sie fürchteten sich nicht vor des Königs Gebot. Durch den Glauben wollte Mose, als er groß geworden war, nicht mehr Sohn der Tochter Pharaos heißen, sondern wollte viel lieber mit dem Volk Gottes zusammen misshandelt werden, als einen flüchtigen Genuss der Sünde zu haben, und hielt die Schmach Christi für größeren Reichtum als die Schätze Ägyptens; denn er sah auf die Belohnung. Durch den Glauben verließ er Ägypten und fürchtete nicht den Zorn des Königs; denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn. Durch den Glauben vollzog er das Passa und das Besprengen mit Blut, auf dass der Verderber ihre Erstgeburt nicht anrühre. Durch den Glauben gingen sie durchs Rote Meer wie über trockenes Land; das versuchten die Ägypter auch und ertranken. Durch den Glauben fielen die Mauern Jerichos, als Israel sieben Tage um sie herum gezogen war. Durch den Glauben kam die Hure Rahab nicht mit den Ungehorsamen um, weil sie die Kundschafter in Frieden aufgenommen hatte.
Hebr 11, 23-31 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Nur wer wie Mose der göttlichen Welt gewiß ist, vermag irdische Schätze und Ehren auszuschlagen und mit dem Volk Gottes durch die Wüste zu wandern; nur wer bereit ist, an der "Schmach Christi" mitzutragen, darf Anteil an der himmlischen Herrlichkeit erhoffen. Alle die wunderbaren Geschehnisse: Passa und Durchzug durchs Meer, der Fall der Mauern Jerichos und die Errettung der Dirne Rahab - sie weisen hinaus in ferne Zeiten des Heils, die vor den Augen der Väter verborgen waren. (Spieker [5], S. 315)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-08-25
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