Dienstag

18. Oktober 2016

 

21. SONNTAG NACH TRINITATIS
EVANGELIST LUKAS

Die geistliche Waffenrüstung

 

Predigttext

 

2. Tim 4, 5-11 (II. Reihe)
Jes 43, 8-13 (Rev. II)

Tagesspruch

 

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen und Heil verkündigen.
(Jes 52, 7) Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Tageslied
oder
oder

 

Herr, mach uns stark im Mut, der dich bekennt (EG 154)
Ich lobe dich von ganzer Seelen (EG 250)
Herr, für dein Wort sei hoch gepreist (EG 196, 1.2.4.5)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Alttestamentliche Lesung
 
Alle Heiden sollen zusammenkommen und die Völker sich versammeln. Wer ist unter ihnen, der dies verkündigen kann und uns hören lasse, was früher geweissagt wurde? Sie sollen ihre Zeugen aufstellen und beweisen, so wird man's hören und sagen: Es ist die Wahrheit. Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr wißt und mir glaubt und erkennt, daß ich's bin. Vor mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir keiner sein. Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland. Ich hab's verkündigt und habe auch geholfen und hab's euch sagen lassen; und es war kein fremder Gott unter euch. Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und ich bin Gott. Ich bin, ehe denn ein Tag war, und niemand ist da, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke; wer will's wenden?
Jes 43, 9-13 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Epistel
 
Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, richte dein Amt redlich aus. Denn ich werde schon geopfert, und die Zeit meines Hinscheidens ist gekommen. Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebhaben. Beeile dich, daß du bald zu mir kommst. Denn Demas hat mich verlassen und diese Welt liebgewonnen und ist nach Thessalonich gezogen, Kreszens nach Galatien, Titus nach Dalmatien. Lukas ist allein bei mir. Markus nimm zu dir und bringe ihn mit dir; denn er ist mir nützlich zum Dienst.
2.Tim 4, 5-11 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der Apostel bezeugt das Amt eines evangelischen Predigers und berichtet von seinen Mitarbeitern. (Spieker [5], S. 353)

Evangelium
 
Viele haben es schon unternommen, Bericht zu geben von den Geschichten, die unter uns geschehen sind, wie uns das überliefert haben, die es von Anfang an selbst gesehen haben und Diener des Worts gewesen sind. So habe auch ich's für gut gehalten, nachdem ich alles von Anfang an sorgfältig erkundet habe, es für dich, hochgeehrter Theophilus, in guter Ordnung aufzuschreiben, damit du den sicheren Grund der Lehre erfahrest, in der du unterrichtet bist.
Luk 1, 1-4 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abend
 
Ich selbst aber, Paulus, ermahne euch bei der Sanftmut und Güte Christi, der ich in eurer Gegenwart unterwürfig sein soll, aber mutig, wenn ich fern von euch bin. Ich bitte aber, daß ihr mich nicht zwingt, wenn ich bei euch bin, mutig zu sein und die Kühnheit zu gebrauchen, mit der ich gegen einige vorzugehen gedenke, die unsern Wandel für fleischlich halten. Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise. Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus. So sind wir bereit, zu strafen allen Ungehorsam, sobald euer Gehorsam vollkommen geworden ist.
2.Kor 10, 1-6 Lutherbibel 1984 © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Verdächtigung seiner Person, Bedrohung seiner Gemeindearbeit - ihnen gegenüber könnte der Apostel sich versucht fühlen mit »fleischlichen« Waffen zu kämpfen; aber er willl den ihm aufgezwungenen Kampf führen mit geistlichen Waffen. Als Ziel des geistlichen Kampfes stellt er heraus: menschliche Selbstsicherheit zu erschüttern, den Dünkel einer von Gott gelösten Vernunft zunichte und alle Kräfte des Geistes und der Seele der Sache Christi dienstbar zu machen. Also kein »Opfer der Vernunft«, sondern geheiligtes Denken, gläubige Wissenschaft, ehrfürchtige Kunst - und das alles zur Ehre Gottes! (Spieker [5], S. 294)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 16-07-26
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