Montag

30. Oktober 2017

 

20. SONNTAG NACH TRINITATIS
Die Ordnungen Gottes

 

Predigttext

 

1. Mose 8, 18-22 (III. Reihe)
1. Mose 8, 18-22; 9, 12-17 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

Wochenlied

 

Wohl denen, die da wandeln (EG 295)


Glaubenszeugen   Wochenspruch   Wochenpsalm
 
Abend

Gebete: Morgen   Mittag   Abend
 
Morgen
 
Als der Herr im Anfang seine Werke erschuf und von ihrem Ursprung an ihnen ihre Bestimmung gab, da hat er für immer geordnet, was sie tun, und für alle Zeit, wie weit ihre Herrschaft reichen sollte, dass sie nicht müde noch matt werden noch ihren Dienst versäumen und keins das andere behindern, sondern dass alle immer seinem Befehl gehorsam sein sollten. Danach hat der Herr auf die Erde geblickt und sie mit seinen Gütern erfüllt; mit lebendigen Wesen hat er sie bevölkert, die wieder zur Erde zurückkehren. Der Herr hat den Menschen aus Erde geschaffen und ihn wieder zur Erde zurückkehren lassen. Er bestimmte ihnen die Zeit ihres Lebens und gab ihnen Macht über das, was auf Erden ist, und verlieh ihnen Kraft, wie er selber sie hat, und schuf sie nach seinem Bilde. Er bestimmte, dass alles Fleisch ihn fürchten sollte, und gab den Menschen die Herrschaft über Tiere und Vögel. [Er gab ihnen den Gebrauch der fünf Sinne, als Sechstes gab er ihnen Verstand und teilte ihnen diesen zu und als Siebtes das Wort, seine Werke auszulegen.] Er gab ihnen Vernunft, Sprache, Augen, Ohren und das Herz zum Denken. Er erfüllte sie mit kluger Erkenntnis und zeigte ihnen beides, Gutes und Böses. Er richtete sein Auge auf ihre Herzen, ihnen die Größe seiner Werke zu zeigen, [und trug ihnen auf, ewig den Ruhm seiner Wunder zu verkünden,] und seine großen Taten erzählen sollten. damit sie seinen heiligen Namen loben. Er hat sie Wissen gelehrt und ihnen das Gesetz des Lebens zum Erbe gegeben, [damit sie erkennen, dass sie, obwohl sie sterblich sind, jetzt am Leben bleiben]. Er hat einen ewigen Bund mit ihnen geschlossen und ihnen seine Ordnungen offenbart. Sie haben mit ihren Augen seine hohe Majestät gesehen und mit ihren Ohren seine herrliche Stimme gehört. Und er sprach zu ihnen: Hütet euch vor allem Unrecht!, und befahl einem jeden seinen Nächsten an.
Sir 16, 26 - 17, 14 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Weil uns in Christus ein neues "Gesetz des Lebens" gegeben ist, darum leuchten uns durch Ihn in einer durch den Menschen zerstörten Welt die ursprünglichen Ordnungen des Lebens wieder auf. 7 (Spieker [5], S. 148)
 
oder
 
Sechs Jahre sollst du dein Land besäen und seine Früchte einsammeln. Aber im siebenten Jahr sollst du es ruhen und brach liegen lassen, dass die Armen unter deinem Volk davon essen; und was übrig bleibt, mag das Wild auf dem Felde fressen. Ebenso sollst du es halten mit deinem Weinberg und deinen Ölbäumen. Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun; aber am siebenten Tage sollst du ruhen, auf dass dein Rind und Esel sich ausruhen und deiner Sklavin Sohn und der Fremdling sich erquicken. Alles, was ich euch gesagt habe, das haltet. Die Namen anderer Götter sollt ihr nicht anrufen, und aus eurem Munde sollen sie nicht gehört werden. Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern: Das Fest der Ungesäuerten Brote sollst du so halten, dass du sieben Tage ungesäuertes Brot isst, wie ich dir geboten habe, im Monat Abib, denn zu dieser Zeit bist du aus Ägypten gezogen. Niemand erscheine mit leeren Händen vor mir! Und du sollst halten das Fest der Ernte, der Erstlinge deiner Früchte, die du auf dem Felde gesät hast, und das Fest der Lese am Ausgang des Jahres, wenn du den Ertrag deiner Arbeit eingesammelt hast vom Felde.
2. Mose 23, 10-16 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Abend
 
Wir gebieten euch {aber} im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch zurückzieht von allen Brüdern und Schwestern, die unordentlich leben und nicht nach der Überlieferung, die ihr von uns empfangen habt. Denn ihr wisst, wie ihr unserm Vorbild folgen sollt. Denn wir haben nicht unordentlich bei euch gelebt, haben auch nicht umsonst Brot von jemandem genommen, sondern mit Mühe und Plage haben wir Tag und Nacht gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen. Nicht, dass wir dazu nicht das Recht hätten, sondern wir wollten uns selbst euch zum Vorbild geben, damit ihr uns folgt. Denn schon als wir bei euch waren, geboten wir euch: Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen. Denn wir hören, dass einige unter euch unordentlich wandeln und arbeiten nichts, sondern treiben unnütze Dinge. Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie in dem Herrn Jesus Christus, dass sie still ihrer Arbeit nachgehen und ihr eigenes Brot essen. Ihr aber lasst's euch nicht verdrießen, Gutes zu tun.
2. Thess 3, 6-13 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
 
Der Apostel gibt der Gemeinde das Vorbild echter Arbeitstreue, damit sie bewahrt bleibe vor »unordentlichem Wandel« und sich nicht durch Reden vom nahen Weltende verführen lasse zu frommem Müßiggang oder zielloser Aufgeregtheit. Wenn wir bei unserer Arbeit eingesenkt bleiben in Gottes Werk, so sind wir in Gottes Hut und fähig, an unsern Brüdern Gutes zu tun. (Spieker [5], S. 254)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-08-25
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