Montag

13. November 2017

 

DRITTLETZTER SONNTAG IM KIRCHENJAHR
Mitten unter uns

 

Predigttext

 

Lk 11, 14-23 (III. Reihe)
Lk 6, 27-38 (Rev. III)

Wochenspruch

 

Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils

Wochenlied

 

Wir warten dein, o Gottes Sohn (EG 152)
Mitten wir im Leben sind (EG 518)


Glaubenszeugen   Wochenpsalm

Gebete: Morgen   Mittag   Abend

Morgen

P. Jordan{Und er} Jesus fing abermals an, am Meer zu lehren. Und es versammelte sich eine so große Menge bei ihm, dass er in ein Boot stieg, das im Wasser lag, und er setzte sich; und alles Volk stand auf dem Lande am Meer. Und er lehrte sie vieles in Gleichnissen; und in seiner Predigt sprach er zu ihnen: Hört zu! Siehe, es ging ein Sämann aus zu säen. Und es begab sich, indem er säte, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vögel und fraßen's auf. Anderes fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, weil es keine tiefe Erde hatte. Da nun die Sonne aufging, verwelkte es, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. Und anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen empor und erstickten's, und es brachte keine Frucht. Und all das Übrige fiel auf das gute Land, ging auf und wuchs und brachte Frucht, und einiges trug dreißigfach und einiges sechzigfach und einiges hundertfach. Und er sprach: Wer Ohren hat zu hören, der höre!
[Und als er allein war, fragten ihn, die um ihn waren, samt den Zwölfen nach den Gleichnissen. Und er sprach zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben; denen draußen aber widerfährt es alles in Gleichnissen, auf dass sie mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen und mit hörenden Ohren hören und doch nicht verstehen, damit sie sich nicht etwa bekehren und ihnen vergeben werde.]
Mk 4, 1-9 (10-12) Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Der Widersacher Gottes möchte die Lebenskeime des göttlichen Wortes unwirksam machen, ehe sie Frucht tragen. Die Hörer werden zur Entscheidung gerufen, ob sie die Botschaft annehmen oder verweigern, bewahren oder vergessen. Auch du bist gerufen. mit gesammelter Kraft und in großer Tiefe das dir anvertraute Wort aufzunehmen und zu bewahren. (Spieker [5], S. 77)

Abend

Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet. Vor allen Dingen habt untereinander beharrliche Liebe; denn »Liebe deckt der Sünden Menge zu«. Seid gastfrei untereinander ohne Murren. Und dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes: Wenn jemand redet, rede er's als Gottes Wort; wenn jemand dient, tue er's aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Ihm sei Ehre und Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
1. Petr 4, 7-11 Lutherbibel 2017 © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Zucht und Bereitung machen Zeit und Kraft frei zum Gebet; treu geübtes Gebet macht Kraft frei für den mannigfaltigen Dienst an den Brüdern; in Liebe geleisteter Dienst weckt dankbaren Lobpreis für Gott. (Spieker [5], S. 164)

© Joachim Januschek
Letzte Änderung: 17-08-25
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